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Siegesserie ausgebaut
(Mittwoch, 10. November 2010 von Marcel Friederich und Thomas Nawrath)

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Falko Theilig wechselt nach Frankfurt
(Donnerstag, 15. Juli 2010 von Jonas Thiele)

Point Guard Falko Theilig wechselt nach Frankfurt und verstärkt das ProB-Team der DEUTSCHE BANK SKYLINERS Juniors. Der 18-jährige Nationalspieler, der zu den besten deutschen Spielern seines Jahrgangs gehört, kann für sein Alter bereits auf eine umfangreiche Basketball-Erfahrung zurückblicken. In der abgelaufenen Saison ging er mit einer Doppellizenz ausgestattet für die Licher BasketBären und für die LTi Giessen 46ers, bzw. Juniors auf Korbjagd. Bereits seit 2006 spielt Theilig in der NBBL und konnte seine Statistiken nahezu jedes Jahr verbessern, in der vergangenen Spielzeit erzielte er dort im Schnitt 14,5pkt und 4,5ass. Parallel dazu sammelte er umfangreiche Praxiserfahrung in der ProB und erhielt sogar in sechs Spielen Kurzeinsätze in der BEKO BBL.  

Bereits 2008 gehörte er zum Kader der U16-Nationalmannschaft, nahm 2009 mit der U18-Nationalmannschaft an der A-Europameisterschaft in Frankreich teil und erreichte jüngst mit diesem Team das Finale des Albert-Schweitzer-Turniers 2010 gegen Australien.  

In Frankfurt unterschreibt Falko Theilig zunächst einen Einjahresvertrag für die Dauer seiner Schullaufaufbahn, beide Seiten sind aber sehr an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert. In der kommenden Saison wird er mit Doppellizenz in der ProB für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS Juniors sowie in der NBBL der Eintracht Frankfurt eingesetzt. Parallel dazu wird er die Schule beenden und sein Abitur machen.  

ProB-Headcoach Klaus Mewes: „Mit Falko Theilig schließt sich eines der hoffnungsvollsten Basketballtalente Deutschlands dem erfolgreichen Nachwuchsprogramm der DEUTSCHE BANK SKYLINERS an. Mit seiner kreativen Spielgestaltung und den herausragenden Scorerqualitäten wird er vor allem die ProB-Mannschaft und die Nachwuchsmannschaften verstärken. Falko ist ein Spieler aus der Region, mit dem sich viele Hessische Nachwuchstalente identifizieren können." 

Harald Stein, Leiter Nachwuchs- und Schulförderung: „Ich kenne Falko nun schon viele Jahre, habe mehrere Saisons mit ihm gearbeitet und freue mich, das auch in der Zukunft zu tun. Er macht Dinge ganz natürlich, die andere auch durch viel Training nicht lernen. Er trainiert trotzdem härter und mehr als die meisten und kann sich da auch an internationalen Maßstäben messen lassen. An seinen guten Tagen möchte man ihm als Coach auch einfach nur zuschauen und Spaß haben.“  

Falko Theilig: „Ich freue mich auf eine neue Herausforderung in Frankfurt, wo hoffentlich der nächste Schritt nach vorne in meiner Karriere gemacht werden kann. Für mich ist es wichtig, in einem ProB-Team Erfahrung zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen, sodass ich vielleicht meinen Traum als Profi bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS verwirklichen kann. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit neuen Trainern, sowie mit alten Bekannten, wie Harald, den ich schon viele Jahre kenne und dem ich vertraue.“

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Co-Trainer Thomas Johnson wechselt in die Türkei
(Mittwoch, 14. Juli 2010 von Stefan Schultz)

Thomas Johnson verlässt die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in Richtung Türkei und wechselt zu Türk Telekom Ankara. Johnson kam Mitte April zusammen mit Gordon Herbert an den Main und wäre gerne auch nächste Saison in Frankfurt tätig gewesen.  

Sportdirektor Kamil Novak: „Wir wollten Tom sehr gerne als Co-Trainer für unser Team behalten, haben ihm aber nach der Saison nur einen bis Ende August befristeten Vertrag mit einer Verlängerungsoption zum Saisonende geben können. Gleichzeitig haben wir ihm dringend empfohlen ein Auge auf dem Trainermarkt offen zu halten. Als nun das sehr gute Angebot des Top-Clubs Ankara kam waren Gordie, Gunnar und ich uns sofort einig und haben Tom empfohlen es anzunehmen. Tom wird dort sozusagen zu Konditionen eines Head Coaches arbeiten. Wir wünschen ihm viel Glück bei der neuen Herausforderung und bedanken uns sehr für sein Engagement in der letzten Saison!“  

Tom Johnson: „I would like to express my deepest appreciation to the DEUTSCHE BANK SKYLINERS for giving me the opportunity to work with them at the end of the 2009-2010 season. It is not often that you can work in such a professional organization that fosters such a positive environment. The structure and resources allowed the sportive staff and coaches to maximize the potential of each individual which brought the team to the brink of winning a championship. I will unfortunately not be part of the 2010-2011 coaching staff. I am disappointed that I won’t be part of a dynamic coaching staff headed by Gordon Herbert and supported by Klaus Perwas . The 3 of us worked extremely well as a team and great friendships and respect grew out of our short journey together. I hope that I will be able to work with them again in the future.I would like to thank Gunnar Wobke and Kamil Novak for all the support and kindness they showed me during my stay with the team and wish them all the best in their quest to maintain and build on the success we had last season in the midst of difficult financial times. Last but not least I want to thank the fans and all the support staff that I came in contact with on a daily basis. Your support and enthusiasm was amazing.”

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Deutsche Bank wird ab der Saison 2011/12 Premiumpartner der DEUTSCHE BANK SKYLINERS
(Donnerstag, 08. Juli 2010)

Die Deutsche Bank engagiert sich auch über die kommende Saison hinaus als Premiumpartner der DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Das gaben heute Dr. Gunnar Wöbke, Gesellschafter-Geschäftsführer der SKYLINERS GmbH, und Thomas Schaaf, Marketing Direktor Deutsche Bank Privat and Business Clients verantwortlich für die Zusammenarbeit mit dem Basketball-Proficlub bekannt.  

Die Deutsche Bank ist seit 2005 als Namensgeber und Hauptpartner bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS aktiv. Diese Partnerschaft läuft zum Ende der Saison 2010/11 aus. Die Deutsche Bank wird dem Club darüber hinaus als Premiumpartner zur Seite stehen.  

Gunnar Wöbke: "Wir werden nun, die daraus resultierenden Konsequenzen mit unseren Partnern und Gremien besprechen und entsprechend handeln. Dabei sollte helfen, dass wir vergangenes Jahr die mit Abstand erfolgreichste und produktivste Saison in unserer noch jungen Club-Geschichte hatten. Die frühzeitige und rechtzeitige Information des Clubs durch die Deutsche Bank als auch ihr Wunsch zukünftig Premiumpartner des Clubs zu bleiben, zeigen auch den verantwortungsvollen Umgang der Deutschen Bank mit der Kooperation. Dennoch ist dies natürlich ein Rückschlag für unser Ziel hier in Frankfurt kontinuierlich ein Beko BBL Top-Team mit europäischer Perspektive zu haben. Richtungsweisend für die strategischen Perspektiven wird unter anderem die für die kommenden Wochen zu erwartende Entscheidung im Hinblick auf das Thema moderne Arena sein. Im August wird es die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie geben. Wir betrachten darüber hinaus gemeinsam mit Wirschafts- und Sportdezernent Markus Frank weitere Modelle. Wir befinden uns diesbezüglich in sehr konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Frankfurt.“  

Thomas Schaaf: "Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS bieten eine ideale Plattform für regionale Sponsoren mit einem klaren Fokus auf dem Rhein-Main Gebiet. Der Club zeigt dabei ein hohes Maß an Engagement auch außerhalb des Spielfelds. Dies ist für uns auch einer der Gründe dem Club weiterhin als Premiumpartner verbunden zu bleiben."

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Eurocup Qualifikation gegen Besiktas Cola Turka
(Donnerstag, 08. Juli 2010 von Stefan Schultz)

Bei der Auslosung der Qualifikationsrunde für den Eurocup in Barcelona haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS aus einem hochklassigen Teilnehmerfeld mit Besiktas Cola Turka (Türkei) einen starken Gegner zugelost bekommen.  

Letzte Saison belegte Besiktas den vierten Platz in der türkischen ersten Liga und verlor das Halbfinale gegen Efes Pilsen Istanbul. Im Eurocup kamen die Türken bei einem Sieg und fünf Niederlagen nicht über die Gruppenphase hinaus und waren unter anderem Gegner der Telekom Baskets Bonn.  

Das Hinspiel findet am Mittwoch, 29. September 2010 in der Frankfurter Ballsporthalle statt. Das Rückspiel ist bereits eine Woche später am Mittwoch, 06. Oktober 2010 in Istanbul. Die Ergebnisse beider Spiele werden addiert. Der Sieger nimmt am zweithöchsten internationalen Wettbewerb, dem Eurocup teil, während der Verlierer in der EuroChallenge antritt.  

Head Coach Gordon Herbert: „Besiktas ist eine große sportliche Herausforderung. Aber wir wollen beide Spiele gewinnen und uns erfolgreich für den Eurocup qualifizieren.“  

Sportdirektor Kamil Novak: „Mit Besiktas haben wir wie erwartet einen schweren Gegner zugelost bekommen. Aber wir freuen uns über das attraktive Los und darauf, dass wir unseren Fans gleich zum Saisonauftakt solch eine renommierte Mannschaft präsentieren können.“

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Kimmo Muurinen kommt nach Frankfurt
(Sonntag, 04. Juli 2010 von Stefan Schultz)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben einen weiteren Neuzugang verpflicht. Kimmo Muurinen unterschrieb einen Vertrag für ein Jahr. Der 2.02m große finnische Nationalspieler spielt auf der Position des Power Forwards.

Muurinen, geboren am 23.02.1981, spielte seine ersten Profi-Jahre in Finnland bei Honka Espoo Playboys. Vergangene Saison spielte er in Italiens erste Liga bei Martos Napoli (7.3 Punkte, 3.0 Rebounds, 42.9% Dreierquote), bevor er im Januar 2010 in die zweite italienische Liga wechselte.  

Head Coach Gordon Herbert: "Kimmo wollte ich schon vor drei Jahren verpflichten, als ich Aris Thessaloniki gecoacht habe, damals hat es leider nicht geklappt. Er ist ein athletischer Spieler der werfen kann und gut verteidigt." 

Kimmo Muurinen: „Ich freue mich sehr über diesen Vertrag und kann es kaum erwarten, mit dem Team zu arbeiten“.

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS verpflichten A.J. Moye
(Sonntag, 04. Juli 2010 von Stefan Schultz)

Ajene (A.J.) Moye ist erster Neuzugang der DEUTSCHE BANK SKYLINERS für die kommende Saison. Moye unterschrieb einen Vertrag über ein Jahr für die Saison 2010-2011 mit Option für eine weitere Saison in Frankfurt und war Wunschkandidat von Trainer Gordon Herbert.  

In der vergangenen Saison spielte der 193cm große US-Amerikaner in Finnland bei Kouvot Kouvola und kann nach 52 Saisonspielen beachtliche Statistiken aufweisen: 18.6 Punkte, 5.4 Rebounds, 1.7 Assists, 52.4% Trefferquote, 35.2% Distanzwürfe, 87.7% Freiwürfe.  

Moye, geboren am 7. Februar 1982, kennt die Beko BBL bereits bestens, spielte er doch von 2006 bis 2009 drei Saisons in Tübingen und kam in insgesamt 95 Saisonspielen auf einen Schnitt von 11.5 Punkten, 4.2 Rebounds und 1.8 Assists.  

Head Coach Gordon Herbert: „Ajene hat reichlich Erfahrung in der Beko BBL und wird uns physische Präsenz auf den Positionen 2 und 3 geben. Außerdem hat er eine sehr professionelle Einstellung.“  

Sportdirektor Kamil Novak: „Ajene ist ein sehr physischer Spieler, mit seiner Erfahrung und Vielseitigkeit wird er unser Spiel sehr variabel machen“.  

Die beiden Forwards Derrick Allen und Seth Doliboa werden hingegen kommende Saison nicht mehr für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS spielen. Allen wechselt innerhalb der Beko BBL nach Berlin und Doliboa wechselt in die Türkei zum Aufsteiger Edirne Olin Genclik Spor.

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS melden für EuroCup Qualifikation
(Montag, 28. Juni 2010 von Marc Rybicki)

Die beiden Qualifikationsspiele für den „EuroCup“ werden am 29. September und 6. Oktober ausgetragen. Der Gegner wird am 8. Juli in Barcelona ausgelost. Der „EuroCup“ ist der zweithöchste Wettbewerb auf europäischer Ebene.

Die Mannschaften, die sich nicht qualifizieren, sind für die „EuroChallenge“ gesetzt.  

Gunnar Wöbke, Gesellschafter & Geschäftsführer der SKYLINERS GmbH: „In der EuroCup Qualifikation spielen starke Teams und es ist es eine große sportliche Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Wir finden es allerdings sehr unglücklich, sich innerhalb eines Werktages für die Teilnahme entscheiden zu müssen, da man im Falle der Nicht-Qualifikation für den EuroCup in einem Wettbewerb spielt, bei dem die wichtigsten Rahmenbedingungen noch nicht geklärt sind.“

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Marius Nolte bleibt in Frankfurt
(Donnerstag, 24. Juni 2010 von Marc Rybicki)

Marius Nolte wird weiterhin das Trikot der DEUTSCHE BANK SKYLINERS tragen. Der 29-jährige Center unterschrieb in Frankfurt einen neuen Zweijahresvertrag.

Sportdirektor Kamil Novak: „Ich freue mich, dass Marius dem Club erhalten bleibt. Wir bemühen uns bei der Kaderplanung um Kontinuität und nach Quantez Robertson ist Marius ein weiterer Spieler aus dem Team der vergangenen Saison, den wir halten konnten. Er hat einen guten Charakter und eine sehr positive Ausstrahlung. Als Back-up Center kann er uns gute Minuten liefern.“

Marius Nolte: „Wir haben eine sehr erfolgreiche Saison gespielt. Ich bin froh, ein Teil dieses Teams zu sein. Der Club ist sehr gut organisiert und die Fans haben es mir leicht gemacht, mich in Frankfurt einzuleben. Ich freue mich auf die Zukunft mit den DEUTSCHE BANK SKYLINERS und bin sicher, dass wir den Zuschauern auch weiterhin spannenden Basketball bieten werden.“

Der 2,06 Meter-Mann wechselte im Sommer 2009 zu den DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Zuvor spielte Nolte acht Jahre in Paderborn.

Der studierte Diplom-Kaufmann wurde in Frankfurt zu einem Publikumsliebling und identifiziert sich auch abseits des Feldes mit den Projekten der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, wie Schul AGs und „Kids Days“. Marius Nolte: „In jedem Sport ist es wichtig, wenn man Identifikationsfiguren hat.“ .

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Robertson Vertrag verlängert
(Montag, 21. Juni 2010 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben den Vertrag mit Guard Quantez Robertson um ein Jahr verlängert.
Head Coach Gordon Herbert: „Tez ist ein Super-Athlet und ein starker Kämpfer. Vor allem in der Verteidigung und beim Rebound hat er dem Team in der vergangenen Saison sehr geholfen. Ich freue mich auf die weitere Arbeit mit ihm.“
Quantez Robertson: „Ich fühle mich sehr wohl in Frankfurt. Wir haben in dieser Saison viel erreicht - und wollen mehr. Ich würde gerne mit diesem Team eine Meisterschaft feiern. Der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist sehr stark.“

Neuer Zuschauer-Rekord
In der vergangenen Saison konnten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS einen neuen Zuschauerrekord in der Ballsporthalle verzeichnen. Im Schnitt besuchten 4.717 Zuschauer die Spiele – soviel wie noch nie in der elfjährigen Clubgeschichte. Dazu kamen noch die beiden Spiele beim Beko BBL Top Four mit insgesamt 10.400 Zuschauern.

Chris Rojik verstärkt das Jugendprogramm
Power Forward Chris Rojik wechselt nach neun Jahren von den Dragons Rhöndorf an den Main. Im ProB-Team der Hessen wird der 35-jährige Amerikaner seine Erfahrung als Spieler einbringen und als Regionalliga-Coach die Frankfurter Eintracht betreuen. Rojik unterschrieb in Frankfurt einen Zweijahresvertrag.  

Harald Stein, Leiter Nachwuchs- und Schulförderung: „Chris passt sehr gut in unser Programm. Er ist ein Vorzeige-Profi mit einer hervorragenden Einstellung, großem Know-how und vorbildlicher Leistungsbereitschaft. Wir würden ihn gerne dauerhaft in der Nachwuchsförderung einbinden und sehen sehr gute Perspektiven für ihn als Trainer.“

Rhöndorfs Manager Michael Wichterich: „So sehr wir Chris vermissen werden, ich freue mich für ihn, denn die DEUTSCHE BANK SKYLINERS können ihm im Hinblick auf seinen Start in eine Trainerkarriere eine ganz außerordentliche Perspektive bieten. Chris wird auch hier seinen Weg gewohnt konsequent und erfolgreich gehen, davon bin ich überzeugt.“

Chris Rojik: „Bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS bietet sich für mich eine große Chance, in einem absoluten Topclub den Schritt vom aktiven Spieler hin zum Trainer noch konsequenter zu gehen. Ich freue mich auf die Aufgabe, das Frankfurter Jugendprogramm zu einem der besten in Deutschland mit entwickeln zu dürfen.“

Im Umgang mit Basketball „Kids“ hat Rojik bereits reichlich Erfahrung gesammelt. In der Off-Season trainierte der Amerikaner regelmäßig mit Kindern in seiner Heimat. Außerdem startete er in Bad Honnef das „Chris Camp“, das sich um Talentförderung bemüht. An seiner ehemaligen Highschool in Kingston gibt es überdies das jährliche „Chris Rojik Basketball Camp“.

Für Rhöndorf absolvierte Rojik insgesamt 203 Spiele und erzielte 3672 Punkte. Bei den Rheinländern spielte er auch unter dem derzeitigen Co-Trainer der DEUTSCHE BANK SKYLINERS Klaus Perwas. Zum Ende der Saison 2008/2009 wurde Chris Rojik zum „MVP“ gewählt. Zur Saison 2009/2010 übernahm Rojik zusätzlich den Posten des Assistant Coaches der Dragons Rhöndorf..

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS unterliegen knapp beim Meister
(Donnerstag, 15. Oktober 2009 von Marc Rybicki)

Sie waren nahe dran, aber die Überraschung blieb aus. Am 3. Spieltag der Beko BBL haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS beim hochfavorisierten Meister EWE Baskets Oldenburg knapp verloren. Top Scorer beim 61:63 (24:30) waren Allen (19 Punkte, 10 Rebounds), Jenkins (14/7) und Reese (10). Am Sonntag empfangen die Frankfurter in der Ballsporthalle um 15 Uhr die WALTER Tigers Tübingen.  

„Wir haben nicht gut angefangen, aber dann sind wir besser ins Spiel gekommen. Am Ende war es ein völlig ausgeglichenes Spiel. Ein Lob an das Team. Die Jungs haben super gekämpft. Das war eine Schlacht von beiden Seiten“, so Sportdirektor Kamil Novak.  

Für Frankfurt begann das Spiel wenig verheißungsvoll mit drei schnellen Fouls von Center Greg Jenkins und einem 12:2 der Oldenburger. Nach knapp vier Minuten nahm Coach Murat Didin die erste Auszeit. Doch die Hausherren spielten munter weiter: Dreier von Paulding (17 Punkte) zum 15:2. Durch den unermüdlichen Derrick Allen kamen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zum Viertelende heran (18:10). Oldenburg verließ sich weiter auf seine Distanzschützen (Paulding zum 26:16, 16.). Frankfurt dagegen hatte in Greg Jenkins eine echte Option unter dem Korb. Trotz seiner Foulbelastung markierte Jenkins 12 Punkte zur Pause und hielt die DEUTSCHE BANK SKYLINERS im Spiel (30:24).  

Pech für die Hessen: zum Start des dritten Viertels kassierte Jenkins sein 4. Foul. Murat Didin war gezwungen, seinen „Big Man“ vorsorglich aus dem Spiel zu nehmen. Nun versuchten es die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit einer „kleinen Aufstellung“ mit drei Guards (Roller, Robertson und Reese). Die „Donnervögel“ flogen derweil mit einem 10:0 Lauf wieder auf 40:24 (24.) weg. Reese und Co. zeigten sich davon unbeeindruckt und starteten nun ihrerseits einen 13:0 Lauf zum 40:37 (29.). Allen traf zum Schluss des dritten Viertels zum 45:41 – wieder alles drin für die Gäste.  

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haderten weiter mit ihrer Trefferquote aus der Distanz (0/7), konnten die Partie aber trotzdem offen gestalten. In der spannenden Schlussphase traf Seth Doliboa (9 Punkte, 10 Rebounds) an der Freiwurflinie zum 60:58. Noch 48 Sekunden zu spielen. Rickey Paulding klaute den Ball von Doliboa und traf zum 62:58. Allen verkürzte noch einmal auf 62:60. Gardner wurde an die Freiwurflinie geschickt, verwandelte aber nur einen zum 63:60. Im Gegenzug konnte Quantez Robertson an der Linie zwar nur noch zum 63:61 verwandeln, dennoch hatten sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS beim Meister gut verkauft.

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Erst Donnervögel, dann Tiger
(Mittwoch, 14. Oktober 2009 von Marc Rybicki)

Quarraan Calhoun schwitzt wieder in „Basketball City“. Und Murat Didin, Headcoach der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, ist froh seine Nummer 41 im Training zu sehen - auch wenn nicht Dirk Nowitzki in diesem Trikot steckt, so wie bei den Dallas Mavericks. Nach überstandener Verletzung (Bänder-Anriss im Sprunggelenk) meldet sich „Q“ zurück. „Quarraan hat während der Saisonvorbereitung auf der Flügelposition meist 20 Minuten gespielt. Sein Ausfall hat uns in den ersten beiden Spielen schon weh getan. Wir hoffen, dass er uns jetzt wieder wertvolle Minuten geben kann“, meint Didin.

Während Jimmy McKinney und Fabian Franke weiter ausfallen, ist Calhoun zum richtigen Zeitpunkt fit geworden. Denn die Frankfurter erwartet erneut ein harter Doppelspieltag. Am Donnerstag treffen die Hessen in Oldenburg auf den Meister, die EWE Baskets (Tip-off: 20 Uhr). Nach dem Duell mit den Oldenburger „Donnervögeln“ empfangen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS am Sonntag die Tübinger Tiger in der Ballsporthalle (Tip-off: 15 Uhr).  

Der Kader der EWE Baskets Oldenburg, trainiert von Predrag Krunic, ist zusammengeblieben und präsentierte sich bereits beim Championscup-Sieg gegen Bonn und beim ersten Saisonerfolg gegen Bamberg als homogene Einheit.  

„Für mich ist Oldenburg ein Meisterfavorit. Ich traue ihnen zu, dass sie den Titel verteidigen können. Die Mannschaft hat andere Ziele als wir, sie bereiten sich auf die Euroleague vor. Trotzdem wollen wir dort angreifen und versuchen, Punkte zu holen“, sagt Frankfurts Kapitän Pascal Roller.  

Besonders unter den Körben erwartet die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in Oldenburg eine große Herausforderung, denn NBA-Veteran Ruben Boumtje-Boumtje zeigte sich schon beim Eröffnungsspiel in Bestform und legte 15 Punkte und 7 Rebounds auf.  

„Wir sind noch in der Übergangsphase von der Vorbereitung in die Saison. Die Liga spielt auf einem hohen Level. In Portugal hatten wir pro Monat ein Spitzenspiel. Hier wird man in jedem Spiel voll gefordert“, meint Forward Seth Doliboa.  

Die WALTER Tigers Tübingen hatten im Sommer einige Abgänge zu verzeichnen, darunter Center Rasko Katic und Trainer Tolga Öngören. Hoffnungsträger von Coach Igor Perovic sind Routinier Aleksandar Najdfeji (ehemals Berlin, Köln und Bonn) sowie Forward Romeo Travis. Der Freund von NBA Star LeBron James war bei den Auftaktniederlagen gegen den MBC und Bamberg Top Scorer mit jeweils 25 Punkten.  

Tickets für das Heimspiel gibt es unter der Hotline (069) 92 88 76 19 und an der Tageskasse ab 13.30 Uhr. Alle Spiele werden LIVE im Web Radio auf www.radiofortuna.de übertragen.  

Spielverlegung: Das Heimspiel gegen ALBA Berlin wird vom DSF live übertragen.Das Spiel findet nunmehr am Freitag, den 20. November um 19.00 Uhr statt

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Erster Heimsieg der DEUTSCHE BANK SKYLINERS
(Sonntag, 11. Oktober 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben ihr erstes Heimspiel der neuen Beko BBL Saison gegen die LTi Giessen 46ers mit 80:69 (43:42) gewonnen. 4850 Zuschauer in der Ballsporthalle sahen in Derrick Allen (22 Punkte, 8 Rebounds), Aubrey Reese (16, 6 Assists) und Seth Doliboa (13) die besten Schützen.  

Das nächste Heimspiel ist am Sonntag, 18.10., um 15 Uhr gegen Tübingen. Zuvor müssen die Frankfurter am Donnerstag beim Meister in Oldenburg antreten.  

„Am Anfang hat uns die Nervosität einen kleinen Streich gespielt. Aber zum Schluss hat man gesehen, welches Potential dieses Team hat, wenn wir ins Laufen kommen. Sehr schön, dass so viele Fans unser junges Team unterstützt haben“, meinte Pascal Roller.  

Head Coach Murat Didin: „Kompliment an mein Team. Zum Saisonstart fehlen uns drei Spieler durch Verletzungen. Sowas ist nie einfach, aber wir haben gut gekämpft und die Verletzungen gut ausgeglichen. Vor allem Quantez Robertson möchte ich loben, der erst wenige Tage in Frankfurt ist und so gespielt hat, als sei er schon Jahre hier.“  

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS traten erneut ohne Fabian Franke, Qarraan Calhoun und Jimmy McKinney an.  

Murat Didin begann diesmal von Anfang an mit Center Greg Jenkins (9 Rebounds), dazu Grayson Moyer, Seth Doliboa, Dominik Bahiense de Mello und Aubrey Reese.  

Doch der Start verlief ähnlich nervös und ruckelig wie in Trier (5:4, 5.). Spielfluss wollte sich bei beiden Mannschaften nicht so recht einstellen – typisch für einen Saisonstart. Die Hausherren hatten zwar die Führung inne, konnten sich aber erst Ende des ersten Viertels durch den Einsatz des eingewechselten Derrick Allen etwas absetzen (23:14, 10.).  

Auch Kapitän Pascal Roller kam von der Bank und erwies sich als treffsicher (32:25, 14.). Die Gäste aus Gießen ließen sich jedoch davon nicht beeindrucken und verkürzten wieder auf 32:30 (15.). Mit einer knappen 43:42 Führung steuerten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS, die heute mit dem Logo der Initiative „Basketball macht Schule“ auf der Brust spielten, in die Halbzeitpause.  

Gießen kam besser aus der Kabine und drehte das Spiel (43:47). Reese und Doliboa eroberten durch Fastbreaks die Führung zurück (61:55, 27.). Es blieb eine enge Kiste (61:58, 30.). Durch einen 6:0 Lauf verschafften sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder Luft (67:58). Als Aubrey Reese drei Minuten vor dem Ende einen weiteren Fast-Break per Korbleger zum 73:64 abschloss, konnten die „Skybembels“ im X-Block der Ballsporthalle schon mal von einem Sieg im Hessenderby träumen. Nach Allens Freiwürfen zum 75:64 hatten sich die Frankfurter einen sicheren zweistelligen Vorsprung erarbeitet, den sie bis zum Schluss verwalteten.

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Point Guard Aubrey Reese verpflichtet
(Montag, 07. September 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben Point Guard Aubrey Reese unter Vertrag genommen. Der 31-jährige Amerikaner spielte zuletzt für Aliaga Petkim in der Türkei und erzielte dort im Schnitt 20 Punkte. Unter Frankfurts Trainer Murat Didin spielte Reese bereits 2006 für Besiktas Istanbul. Auch in der Ballsporthalle ist der 1,83 Meter große Aufbauspieler schon aufgetreten, als er mit dem ukrainischen Meister Azovmash Mariupol in der ULEB Cup Saison 2007/2008 gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS antrat. 

Bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS erhält Reese einen bis Ende November befristeten Vertrag, der per Option bis zum Ende der Saison verlängert werden kann. 

Head Coach Murat Didin: „Aubrey Reese ist ein sehr erfahrener Spieler, der in Europa schon sehr viele Erfolge sammeln konnte. Zusammen mit unserem Kapitän Pascal Roller kann Reese ein erfahrenes Aufbau-Duo bilden. Seine ausgezeichnete Arbeitseinstellung wird dem Team zugute kommen.“

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McKinney mit Buzzer zum 76:74 Sieg im Testspiel gegen Ludwigsburg
(Mittwoch, 02. September 2009 von David Bastias)

Mit einem Wunderwurf von Jimmy McKinney mit der Schlusssirene von der Mittellinie gingen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS vor heimischem Publikum im Testspiel gegen Ludwigsburg als Sieger hervor. Mit 76:74 (42:21) gelang den Mannen von Coach Murat Didin somit die Revanche für die knappe Niederlage aus dem Hinspiel in Ludwigsburg. Die besten Scorer waren Seth Doliboa (18pkt, 9reb), Pascal Roller (17pkt, 5ass) und Matchwinner Jimmy McKinney (12pkt, 5ass). 

In der ersten Halbzeit dominierten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ihre Gäste und gingen deutlich mit 42:21 in die Halbzeitpause. Allen voran Neuzugang Seth Doliboa (bis dahin 13pkt), präsentierte sich in guter Verfassung. Murat Didin rotierte viel und gab allen Spielern Einsatzzeit. 

Nach der Halbzeitpause riß der Spielfaden jedoch komplett. 53:52 lautete die knappe Führung nach dem dritten Viertel. Ludwigsburg hatte den dritten Spielabschnitt mit 31:11 für sich entschieden. Im letzten Viertel entwickelte sich dann ein enges Spiel, das durch den Buzzerbeater von Jimmy McKinney den Sieger in den Gastgebern fand. 

Bereits am Wochenende steht in Berlin das nächste Testspiel auf dem Programm.

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Klarer 94:41 Sieg beim ersten Testspiel der Saisonvorbereitung in Hanau
(Donnerstag,27. August 2009 von Marc Rybicki)

Im ersten Testspiel der Saison gegen die Regionalliga-Mannschaft der Hanau White Wings präsentierte sich das neu zusammengestellte Team der DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit einem 94:41 (40:20) Sieg erstmals der Öffentlichkeit.

Von der Hitze in der Main-Kinzig-Halle ließen sich die Gäste vom Main nicht beeindrucken. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS waren doch das erwartet überlegene Team. Murat Didin ließ viel rotieren und gab vor allem den neuen Spielern Einsatzzeit. Einzig fehlte noch Dominik Bahiense de Mello, der verletzt auf der Bank saß und nicht zum Einsatz kam.

Sportdirektor Kamil Novak: „Noch ist natürlich etwas Sand im Getriebe, aber das ist für diese Phase der Saisonvorbereitung okay. In der zweiten Halbzeit wurde die Verteidigung besser, aber natürlich wartet eine Menge Feinarbeit auf uns.“

Headcoach Murat Didin zeigte sich zufrieden mit dem ersten Test: „Die Spieler zeigten guten Einsatz. Es ist ja noch früh, bis Saisonbeginn ist noch etwas Zeit. Die Jungs sind erst seit einigen Tagen fertig mit den Krafttrainingseinheiten, darunter leidet dann noch etwas die Wurfquote.“

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS und Deutsche Bank verlängern Kooperation
(Montag, 24. August 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS und die Deutsche Bank haben ihre Partnerschaft um eine Saison verlängert. Damit setzen beide Kooperationspartner ihre Zusammenarbeit bis zum Ende der Saison 2010/2011 fort. 

Schwerpunkt in der Zusammenarbeit bildet weiterhin die direkte Kommunikation der Deutschen Bank mit jungen Menschen. Zudem werden sich beide Partner in den kommenden zwei Jahren intensiv der Suche nach neuen Partnern für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS widmen, um für den Club langfristige Planungssicherheit zu schaffen. Dies ist neben dem geplanten Neubau einer Multifunktions-Arena, die wichtigste Grundlage für den zukünftigen Erfolg des Vereins. 

Gunnar Wöbke, Gesellschafter und Geschäftsführer der SKYLINERS GmbH über die Vertragsverlängerung: „Wir freuen uns sehr, dass die Deutsche Bank damit Hauptpartner und Namensgeber der DEUTSCHE BANK SKYLINERS für die nächsten zwei Jahre bleiben wird. Die nun erfolgte Vertragsverlängerung gibt uns Planungssicherheit für die nächsten 24 Monate. Dies ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen keinesfalls selbstverständlich und ist ein weiterer Ausdruck für den verantwortungsvollen Umgang der Deutschen Bank mit dieser Partnerschaft. So haben wir nun auch die Möglichkeit, neben dem Spitzensport unsere Jugend-Förderprogramme aufrecht zu erhalten. Wir werden uns jetzt auf die Suche nach weiteren Partnern für den Club konzentrieren, um unsere Aktivitäten auch zukünftig auf ein wirtschaftlich stabiles Fundament zu gründen und dieses auszubauen.“ 

Thomas Schaaf, Marketing Direktor der Deutschen Bank für Privat- und Geschäftskunden: „Wir sind sehr zufrieden mit der Kooperation. Die Vertragsverlängerung ist ein Signal, dass zwei starke Partner ein Team bleiben. Neben der Sportförderung unterstützen wir insbesondere das vorbildliche soziale Engagement des Clubs. Wir sind davon überzeugt, dass der Club mit zusätzlichen Partnern seinen Erfolg weiter fortsetzen wird."

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Spielplan Saison 2009/10 - Deutsche Bank SKYLINERS

Oktober 2009
01 - 08.10.2009 TBB Trier : Deutsche Bank SKYLINERS
02 - 11.10.2009 Deutsche Bank SKYLINERS : LTi Giessen 46ers
03 - 16.10.2009 EWE Baskets Oldenburg : Deutsche Bank SKYLINERS
04 - 18.10.2009 Deutsche Bank SKYLINERS : WALTER Tigers Tübingen
05 - 23.10.2009 ratiopharm Ulm : Deutsche Bank SKYLINERS
06 - 25.10.2009 Deutsche Bank SKYLINERS : Telekom Baskets Bonn
07 - 30.10.2009 Mitteldeutscher BC : Deutsche Bank SKYLINERS
November 2009
08 - 01.11.2009 Deutsche Bank SKYLINERS : Brose Baskets
09 - 08.11.2009 Phoenix Hagen : Deutsche Bank SKYLINERS
10 - 14.11.2009 Artland Dragons : Deutsche Bank SKYLINERS
11 - 21.11.2009 Deutsche Bank SKYLINERS : ALBA Berlin
12 - 28.11.2009 Giants Düsseldorf : Deutsche Bank SKYLINERS
Dezember 2009
13 - 05.12.2009 Deutsche Bank SKYLINERS : Eisbären Bremerhaven
14 - 12.12.2009 MEG Göttingen : Deutsche Bank SKYLINERS
15 - 19.12.2009 Deutsche Bank SKYLINERS : Paderborn Baskets
16 - 26.12.2009 Deutsche Bank SKYLINERS : EnBW Ludwigsburg
17 - 30.12.2009 New Yorker Phantoms Braunschweig : Deutsche Bank SKYLINERS
Januar 2010
18 - 02.01.2010 Deutsche Bank SKYLINERS : TBB Trier
19 - 09.01.2010 LTi Giessen 46ers : Deutsche Bank SKYLINERS
20 - 16.01.2010 Deutsche Bank SKYLINERS : EWE Baskets Oldenburg
21 - 30.01.2010 WALTER Tigers Tübingen : Deutsche Bank SKYLINERS
Februar 2010
22 - 06.02.2010 Deutsche Bank SKYLINERS : ratiopharm Ulm
23 - 13.02.2010 Telekom Baskets Bonn : Deutsche Bank SKYLINERS
24 - 20.02.2010 Deutsche Bank SKYLINERS : Mitteldeutscher BC
25 - 27.02.2010 Brose Baskets : Deutsche Bank SKYLINERS
März 2010
26 - 06.03.2010 Deutsche Bank SKYLINERS : Phoenix Hagen
27 - 13.03.2010 Deutsche Bank SKYLINERS : Artland Dragons
28 - 20.03.2010 ALBA Berlin : Deutsche Bank SKYLINERS
29 - 27.03.2010 Deutsche Bank SKYLINERS : Giants Düsseldorf
April 2010
30 - 10.04.2010 Eisbären Bremerhaven : Deutsche Bank SKYLINERS
31 - 17.04.2010 Deutsche Bank SKYLINERS : MEG Göttingen
32 - 23.04.2010 Paderborn Baskets : Deutsche Bank SKYLINERS
33 - 25.04.2010 EnBW Ludwigsburg : Deutsche Bank SKYLINERS
Mai 2010
34 - 01.05.2010 Deutsche Bank SKYLINERS : New Yorker Phantoms Braunschweig

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS erster Ausrichter des neuen BBL Pokals
(Freitag, 07. August 2009 von Marc Rybicki)

Das TOP FOUR Turnier um den BBL-Pokal wird am Wochenende des 10./11. April 2010 in der Frankfurter Ballsporthalle ausgetragen.

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS sind als Ausrichter automatisch für das BBL TOP FOUR qualifiziert.

"Wir sind froh, dass wir mit Frankfurt einen Basketballstandort gefunden haben, der für ein solches Event wie geschaffen ist", so BBL-Geschäftsführer Jan Pommer.

Gunnar Wöbke, Gesellschafter & Geschäftsführer der SKYLINERS GmbH: "Wir sind froh, dass wir das BBL TOP FOUR zurück nach Frankfurt holen konnten. Wir bedanken uns bei der BBL für das in uns gesetzte Vertrauen, der erste Ausrichter des neu gestalteten BBL-Pokals sein zu dürfen und setzen darauf, dass alle Bundesligisten dazu beitragen, dass wir das Pokal-Wochenende zu einem Top Event für alle Basketball Fans machen."

BBL-Pokal - Neuer Modus

Die Basketball Bundesliga (BBL) hat, in Absprache mit dem Deutschen Basketball Bund (DBB) und der AG 2. Basketball-Bundesliga Herren, den Pokal-Wettbewerb für die Saison 2009/2010 grundlegend reformiert. Wie gewohnt wird auch im reformierten BBL-Pokal der Pokalsieger im Rahmen des BBL TOP FOUR ermittelt. Bis zu diesem Saisonhöhepunkt werden jedoch nicht mehr wie bisher drei K.o.-Runden gespielt, sondern die Mannschaften, die nach Abschluss der BBL-Hinrunde (plus drei Wochen Puffer für Nachholspiele) die Plätze eins bis sechs belegen, spielen in einer K.o.-Runde die drei Teilnehmer für die Endrunde aus. Darüber hinaus ist der Ausrichter automatisch für das BBL TOP FOUR qualifiziert. Sollte sich der Ausrichter unter den Top sechs nach Abschluss der Hinrunde befinden, nimmt der Siebtplatzierte an der K.o.-Runde teil. Die drei Paarungen, die in diesem Jahr im Februar stattfinden, werden ausgelost; die Gewinner sind für das BBL TOP FOUR 2010 am 10./11. April 2010 qualifiziert. „Es war an der Zeit, den Wettbewerb vor dem BBL TOP FOUR zu modifizieren“, sagte BBL-Geschäftsführer Pommer. „Der zum Teil sehr geringe Zuschauerzuspruch, gerade bei den unterhalb der BBL angesiedelten Vereinen, die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren ‚David’ nur in Ausnahmefällen ‚Goliath’ geschlagen hat und ein prall gefüllter Rahmenspielplan, mit zahlreichen Terminen vor allem auf europäischer Ebene, haben zu Überlegungen geführt, wie wir eine dichtere und von Beginn an spannendere Atmosphäre herstellen können“, so Pommer weiter. Die nun gefundene Ausgestaltung gewährleiste dies, da eine gute Hinrunde belohnt werde und die einzige Qualifikationsrunde von hoher Intensität geprägt sei – immerhin seien in dieser die Top-Teams der Beletage vertreten.

Dass der Ausrichter automatisch für die Endrunde um den BBL-Pokal qualifiziert ist, garantiert nicht nur gute Stimmung, sondern zudem ein hohes Maß an Planungssicherheit und Vorbereitungszeit.

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Zwei neue Forwards für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS
(Montag, 27. Juli 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben die beiden amerikanischen Forwards Seth Doliboa und Qarraan Calhoun verpflichtet. Doliboa unterschrieb einen Einjahres-Vertrag, Calhoun für ein Jahr plus Option auf eine weitere Saison.

Forward Ilian Evtimov und Center Anthony King werden in der nächsten Saison nicht für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS spielen. Head Coach Murat Didin: „Evtimov ist ein Scharfschütze, doch seine Saison wurde immer wieder von Verletzungen überschattet. King hat keine schlechte Rookie Saison gespielt, braucht aber noch Zeit, um sich zu entwickeln. Von unseren Neuzugängen erwarten wir positive Effekte für die Mannschaft.“

Mit Forward Konrad Wysocki wurden Gespräche geführt.

Gunnar Wöbke, Gesellschafter & Geschäftsführer der SKYLINERS GmbH: „Konrad ist ein sehr talentierter Spieler, der sich in der vergangenen Saison weiter entwickelt hat. Auch abseits des Feldes überzeugt Konrad durch sein Engagement zum Beispiel für soziale Projekte und seine sehr sympathische Art. Als Typ passt er wunderbar zur Philosophie unseres Clubs. Wir hätten ihn gerne weiterverpflichtet und haben ihm deswegen Anfang Juli im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten ein Angebot unterbreitet, das er aber nicht angenommen hat. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Weiterverpflichtung von Konrad leider nicht möglich.“

Konrad Wysocki: „Die Verhandlungen haben bis zum jetzigen Zeitpunkt kein Ergebnis gebracht. Ich werde mich jetzt erst einmal auf die bevorstehenden Aufgaben mit der Nationalmannschaft und die Vorbereitungen auf die Europameisterschaft konzentrieren. Alles andere wird sich finden.“

Murat Didin: „Wenn man eine Mannschaft zusammenstellt, die Erfolg haben soll, geht es immer darum, die richtige Mischung aus Talenten und Teamplayern zu finden. Auch das Budget spielt natürlich eine Rolle - und in diesem Jahr ist das für viele Mannschaften ein ganz entscheidender Faktor. Überall in Europa müssen die Clubs ihre Finanzplanung der derzeitigen Wirtschaftslage anpassen. Trainer und Spieler müssen das verstehen.“

Doliboa und Calhoun

Der 28-jährige Seth Doliboa wurde in der vergangenen Saison portugiesischer Meister mit Benfica Lissabon. Im Schnitt erzielte der 2,03 Meter große Flügelspieler 17,6 Punkte und 7,7 Rebounds. Seine Trefferquote aus dem Feld betrug 59,9 Prozent und seine 3-er Quote lag bei 38,7 Prozent. Beim All Star Game der portugiesischen Liga wählte man Doliboa zum MVP (Most Valuable Player). Vor seinem Wechsel nach Europa spielte der am 01. Dezember 1980 in Ohio geborene Doliboa in der amerikanischen NBDL und in der NCAA für die Wright State University. Seth Doliboa wird von seiner Frau nach Frankfurt begleitet.

Für Qarraan Calhoun sind die DEUTSCHE BANK SKYLINERS die erste Station in Europa. Der 22-jährige Flügelspieler spielte zuletzt für das NCAA Team der Houston Cougars und kam in 33 Partien auf einen Schnitt von 10,2 Punkten und 5,3 Rebounds. Geboren wurde Calhoun am 2. Oktober 1986 in Long Branch, New Jersey. Seine Karriere begann der 2,03 Meter große Athlet an der Bridgton Academy in Maine, wo er pro Spiel 19 Punkte erzielte.

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Sportdirektor Kamil Novak: „Calhoun ist ein Rookie mit sehr viel Potential. Er ist athletisch und kann auf den Positionen 4 und 3 spielen. Wir hoffen, dass er uns Energie liefert. Seth Doliboa ist schon ein erfahrener Spieler im besten Alter. Letzte Saison hatte er eine sehr gute Zeit in Portugal. Mit diesem Schwung soll er auch in Frankfurt spielen.“

Head Coach Murat Didin: „Doliboa ist ein guter Scorer und besitz eine starke Physis. Und Calhoun zählt zu den größten Talenten der vergangenen NCAA Saison.“

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS starten am 12. August wieder mit dem Training. Die Saison beginnt am 08. Oktober mit einem Auswärtsspiel beim TBB Trier.

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Wild Card für EuroChallenge
(Freitag, 26. Juni 2009, Quelle: BBL)

DEUTSCHE BANK SKYLINERS erhalten Wild Card für EuroChallenge Sieben deutsche Teams nehmen an den drei Wettbewerben teil – EWE Baskets Oldenburg in der Euroleague, ALBA Berlin erhält Wildcard für die Qualifikation zur „Königsklasse“ – Eurocup mit den Telekom Baskets Bonn und den Brose Baskets – MEG Göttingen, Artland Dragons und DEUTSCHE BANK SKYLINERS für die EuroChallenge gemeldet

Mit einem Großaufgebot geht die Basketball Bundesliga (BBL) in der Saison 2009/2010 auf „Europa-Tour“. Gleich sieben Mannschaften nehmen an den drei europäischen Wettbewerben Euroleague, Eurocup und EuroChallenge teil. Dabei vertritt der neue Deutsche Meister EWE Baskets Oldenburg die BBL in der „Königsklasse“. Zudem erhielt der Pokalsieger und Erstplatzierte des nationalen Europa-Rankings, ALBA Berlin, von der Euroleague eine Wildcard für die Qualifikation zur Euroleague.

Definitiv im Eurocup mit von der Partie ist Vizemeister Telekom Baskets Bonn als Dritter des nationalen Europa-Rankings (42 Punkte). Die Brose Baskets hingegen, mit 15 Punkten auf Rang vier positioniert, müssen in die zweistufige Eurocup-Qualifikation. Halten sich die Bamberger in dieser schadlos, nehmen auch sie an der Gruppenphase teil. Gelingt dieses Vorhaben nicht, ist die Mannschaft von Trainer Chris Fleming automatisch für die Gruppenphase der EuroChallenge qualifiziert. In diese einziehen können zudem noch MEG Göttingen, die DEUTSCHE BANK SKYLINERS und die Artland Dragons. Die drei Klubs, die auf den Plätzen fünf bis sieben des nationalen Europa-Rankings geführt werden, nehmen an der zweistufigen EuroChallenge-Qualifikation teil. Für diese erhielten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS und die Artland Dragons eine Wildcard.

„Dass die deutsche Liga gleich sieben Klubs nach Europa entsendet, ist ein großartiges Ergebnis und dokumentiert den Stellenwert, den die BBL international genießt“, führt Jan Pommer fort. Als Gründe für die große Zahl an Teilnehmern nannte der BBL-Chef das europäische Abschneiden in der abgelaufenen Saison, die professionelle und verlässliche Arbeit der Klubs sowie die beachtliche Zuschauerresonanz im nationalen Wettbewerb.

Die Auslosung der Gruppengegner in allen drei Wettbewerben findet am Mittwoch, den 8. Juli 2009, in Barcelona statt.

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Derrick Allen verlängert
(Freitag, 05. Juni 2009 von Marc Rybicki)

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Forward Derrick Allen bleibt in Frankfurt. Der 28-jährige Amerikaner unterschrieb einen Vertrag über ein Jahr bis zum Ende der Saison 2009/10. Für Allen, der in der letzten Saison 13 Punkte und 5 Rebounds pro Spiel erzielte, wird es bereits die dritte Spielzeit am Main.

„Derrick ist schon ein echter Frankfurter geworden“, scherzt Head Coach Murat Didin. „Er ist ein verlässlicher Spieler, der sehr fleißig ist und immer an sich arbeiten möchte. Derrick verleiht dem Team Erfahrung und Kontinuität.“

„Ich bin glücklich, in Frankfurt zu sein. Die Bedingungen hier sind ideal. Ich möchte dem Team helfen, eine Meisterschaft zu gewinnen“, so Derrick Allen.

Vor dem Sommerurlaub steht für Derrick Allen und seine Teamkollegen ab dem 8. Juni noch Individualtraining im Leistungszentrum „Basketball City“ auf dem Programm. Nicht dabei sein werden Lorenzo Gordon und Adam Emmenecker (Reha in den USA), Titus Ivory (Reha nach Knie-OP), Keith Simmons und Anthony King, dem die Ehre zuteil wurde, als Jury-Mitglied einen Gerichtsprozess in den USA zu begleiten.

Zurück erwartet werden alle Spieler rechtzeitig zur großen 10-Jahresfeier der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, die am 28. Juni im „Club Longbeach“ in Hattersheim stattfindet.

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS verpassen Halbfinale
(Dienstag, 26. Mai 2009 von Marc Rybicki)

Play-off Aus für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS! Die Frankfurter verloren ihr Heimspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg 69:72 und damit die „Best-of-Five“ Viertelfinalserie mit 1:3.

Vor 4380 Zuschauern in der Ballsporthalle entwickelte sich erneut ein intensiver und eng geführter Play-off Kampf. Oldenburg setzte sich zum Ende des ersten Viertels leicht ab (14:19) und konnte durch Gardner im zweiten Viertel sogar auf 22:14 davonziehen. Doch bis zur Halbzeit waren die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder dran. Roller sorgte für den 32:36 Zwischenstand.

Über den starken Rickey Paulding (24 Punkte, 6 Dreier) konnten die Oldenburger erneut eine deutliche Führung erzielen (48:40, 25.). Frankfurt wehrte sich mit Roller und Allen (57:56, 30.). Krimi-Zeit in der Ballsporthalle!

Auch der angeschlagene Titus Ivory kam jetzt ins Spiel. Murat Didin mobilisierte alle Kräfte. Ivory gelang der Ausgleich zum 57:57 (31.). Dann drehte Allen nach Pass von Ivory das Spiel zur 59:57 Führung (32.). Doch Majstorovic kippte das Spiel erneut mit einem Dreier (65:64, 36.). Gardner erhöhte an der Freiwurflinie auf 69:64 (38.).

Die dramatische Schlussphase: Allen verkürzte 24 Sekunden vor dem Ende des vierten Viertels auf 69:70. Foster versenkte einen Freiwurf zum 71:69. 16,2 Sekunden auf der Uhr – Ballbesitz Frankfurt. Doch die DEUTSCHE BANK SKYLINERS konnten den Angriff nicht nutzen, verloren den Ball und mussten foulen, um die Uhr zu stoppen. Majstorovic traf einen Freiwurf zum 72:69. Der letzte Ball war bei den Hessen – doch sie verwandelten nicht!

Beste Schützen waren Roller und Allen (je 16 Punkte).

„Die Enttäuschung ist immens hoch. Trotz der großartigen Unterstützung unserer Fans haben wir es nicht geschafft, die Serie auszugleichen. Oldenburg hat uns schwer unter Druck gesetzt“, so Pascal Roller.

Titus Ivory: „Am Ende hat Oldenburg wichtige Würfe getroffen und auch an der Freiwurflinie die Nerven behalten. Mein letzte Pass auf Keith wäre fast angekommen. Aber es sollte nicht sein.“

Head Coach Murat Didin: „Wenn man ausscheidet, ist man immer traurig. Meine Spieler haben gekämpft und die Wichtigkeit des Spiels erkannt. Aber in entscheidenden Momenten haben wir Fehler begangen. Am Ende haben wir auch den Preis dafür gezahlt, dass wir nicht genug Punkte in der Zone gemacht haben.“

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Zeit für große Würfe
(Montag, 25. Mai 2009 von Marc Rybicki)

“Der große Wurf” heißt die diesjährige Play-off Kampagne der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, zu sehen auf allen Info-Screens im Frankfurter Stadtgebiet. Am Dienstag um 18:30 Uhr müssen dem Slogan in der Ballsporthalle Taten folgen. Dann ist die Zeit der großen Würfe. Wenn nicht jetzt, wann dann. Denn nur ein Sieg kann die DEUTSCHE BANK SKYLINERS im Rennen um den Einzug ins DM-Halbfinale halten.

1:2 liegen die Hessen in der “Best-of-Five” Serie gegen die EWE Baskets Oldenburg zurück. Gewinnen die Frankfurter vor heimischer Kulisse, folgt am Donnerstag um 20 Uhr das entscheidende fünfte Spiel in Oldenburg.

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS bauen auf die Unterstützung ihrer Fankulisse. Im “Wohnzimmer” Ballsporthalle haben sie zuletzt viermal hintereinander gewonnen. Außerdem hat Head Coach Murat Didin ein Händchen für lange Viertelfinal-Serien. In den Play-offs 2005 ging es gegen die Artland Dragons über fünf Partien, 2008 gegen die Bayer Giants Leverkusen – jeweils mit dem besseren Ende für Didins Mannschaft. Allerdings um einen erneuten Coup zu landen, “müssen unsere langen Leute produzieren”, so Didin.

Klappte nicht in Spiel 3. Lorenzo Gordon musste verletzt zuschauen, während Anthony King und Greg Jenkins zusammen auf 11 Punkte und 6 Rebounds kamen. Oldenburgs Center Ruben Boumtje-Boumtje erzielte 13 Punkte und 8 Rebounds. Forward Derrick Allen half zwischenzeitlich unter den Brettern aus, doch auch er haderte mit einer schwachen Wurfquote (3/11). “Ich habe zu viele Hakenwürfe und Korbleger daneben gelegt. Das gesamte Spiel über haben wir schlecht getroffen, obwohl wir offene Würfe bekamen”, so Allen.

32,1 Prozent war die schlechteste Wurfquote aus dem Feld in dieser Saison.

Besonders die Punkte in der Zone sieht Derrick Allen als Schlüssel zum Erfolg: “Wir müssen unter dem Korb aggressiver sein und am Brett punkten.”

Lorenzo Gordon wird den DEUTSCHE BANK SKYLINERS am Dienstag weiterhin fehlen. Dafür könnte Guard Titus Ivory (Außenmeniskus-Anriss) sein Comeback versuchen.

Murat Didin: “In den Play-offs kann alles passieren. Ich bin nach wie vor optimistisch, dass wir diese Serie in fünf Spielen entscheiden können. Dafür müssen wir nur sehr konzentriert sein.”

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Niederlage in Oldenburg! DEUTSCHE BANK SKYLINERS müssen Match-Ball abwehren
(Sonntag, 24. Mai 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben das dritte Play-off Viertelfinalspiel bei den EWE Baskets Oldenburg mit 50:61 verloren und liegen in der „Best-of-Five“ Serie mit 1:2 zurück. Mit einem Heimsieg am Dienstag (26. Mai, 18:30 Uhr, Ballsporthalle) müssen die Frankfurter das fünfte und entscheidende Spiel in Oldenburg am Donnerstag erzwingen.

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mussten ohne Lorenzo Gordon auskommen. Der Power Forward hat sich beim Spiel am Donnerstag eine Oberschenkelverletzung (Adduktoren) zugezogen und fällt voraussichtlich mehrere Wochen aus.

„Das ist natürlich hart für uns. Aber jetzt ist nicht die Zeit zum Weinen. Jetzt ist Zeit zum Spielen“, so Head Coach Murat Didin.

Ohne Gordon und Ivory gerieten die Hessen in einer von Nervosität geprägten Anfangsphase leicht in Rückstand (7:9, 10.). Die Oldenburger fanden ihren Rhythmus als erste und gingen nach einem spektakulären Dreier von Gardner mit 24:14 in Führung (17.). Mit der Pausen-Sirene konnten die Frankfurter durch Simmons den Vorsprung verkürzen (26:21). Fast vier Minuten dauerte es in der zweiten Halbzeit bis die DEUTSCHE BANK SKYLINERS durch Allen an der Freiwurflinie zu Punkten kamen (23:30). Roller legte von der Dreierlinie nach und brachte sein Team wieder auf 34:31 heran.

Aber die „Donnervögel“ antworteten über ihren Center Boumtje-Boumtje (13 Punkte). 42:36 die Führung nach drei Vierteln. Die Hessen verkürzten erneut (50:48, 36.). Wieder blühte den Fans ein Play-off Krimi. Doch in der „Crunch Time“ traf Oldenburg die wichtigen Würfe. Als Gardner eine Minute vor Schluss einen Dreier zum 61:48 versenkte, war das die Entscheidung.

Beste Schützen waren Keith Simmons (12), Pascal Roller (11 Punkte) und Oldenburgs Paulding (13)

Pascal Roller: „Wir hatten einen kurzen Lauf im letzten Viertel, konnten aber unter dem Korb nicht entscheidend punkten. Da hatten wir heute große Probleme. In dieser Serie gibt es keine leichten Punkte. Doch wir müssen versuchen, in Korbnähe besser abzuschließen und beherzter zugreifen. Wir haben die Möglichkeit, das Spiel zu Hause zu entscheiden und ein fünftes Spiel in Oldenburg zu ermöglichen.“

Ruben Boumtje-Boumtje: „Wir müssen weiter die Offensiv-Rebounds kontrollieren. Das war auch heute der Knackpunkt.“

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Crunch Time in der Championsbar
(Freitag, 22. Mai 2009 von Marc Rybicki)

Kampf um jeden Ball, spektakuläre Würfe und Spannung pur – seit Donnerstagabend ist das Viertelfinale zwischen den DEUTSCHE BANK SKYLINERS und den EWE Baskets Oldenburg eine echte Play-off Serie.

„Ich habe noch nie einen Wurf in letzter Sekunde versenkt. Das fühlt sich toll an“, freute sich Keith Simmons, der den „Buzzer Beater“ zum 79:77 Sieg der Frankfurter traf. Der „Matchwinner“ ergänzt: „Es war wichtig, dass wir das Spiel gewonnen haben, denn mit einem 0:2 Rückstand nach Oldenburg zu fahren, wäre für uns sehr schwer geworden.“

So steht es 1:1 in der „Best-of-Five“ Serie und ein zweites Heimspiel folgt am Dienstag, 26. Mai, um 18:30 Uhr in der Ballsporthalle. Doch vorher geht der Play-off Kampf in die dritte Runde, am Sonntag um 19:30 Uhr in Oldenburg.

Die Fans der DEUTSCHE BANK SKYLINERS können die „Crunch Time“ der Saison LIVE in der Champions Bar im Marriott Hotel verfolgen, das Spiel wird von BBL.TV übertragen.

Vielleicht wird es ja ein langer Abend – Overtime nicht ausgeschlossen. Denn beide Teams begegneten sich in Spiel 2 auf Augenhöhe. „Beide Mannschaften haben gut gespielt. Den Unterschied hat nur der letzte Wurf ausgemacht“, meinte Oldenburgs Top Scorer Rickey Paulding, der am Ende wieder auf 18 Punkte kam.

Zwar hatten sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS eine deutliche 44:32 Halbzeitführung herausgespielt. Aber das dritte Viertel gaben sie mit 16:27 ab. „Der Grund für Oldenburgs Comeback war Jason Gardner. Er ist nicht umsonst zum MVP gewählt worden“, erklärt Forward Ilian Evtimov. Bis zur Pause hatte Jimmy McKinney den Spielmacher der Oldenburger gut im Griff und verfolgte ihn über das gesamte Feld.

„Ich versuche mich auf eine starke Defense zu konzentrieren. In der Offense habe ich noch immer nicht meinen alten Wurfrhythmus gefunden, aber ich freue mich natürlich über so viel Spielzeit“, meint McKinney, der rund 22 Minuten auf dem Feld stand. Beim Saisonbeginn war „Jay-Roc“ noch Zuschauer, aufgrund eines Bänderrisses in der Wurfhand. Doch jetzt ist der Mann aus St. Louis auf der Guard Position gefordert. Denn Titus Ivory, der auch wegen seiner großen Erfahrung als wichtige Figur für die Play-offs verpflichtet wurde, fällt womöglich mit einem Außenmeniskus-Anriss weiter aus. „Ob Titus zum Einsatz kommen kann, entscheidet sich kurz vor dem Spiel“, sagt Sportdirektor Kamil Novak.

Einmal mehr sind am Sonntag auch die Tricks von Head Coach Murat Didin gefordert. Hat er den finalen Spielzug, der zum Sieg führte aufs Taktikbrett gekritzelt? „Sagen wir es so: Beim letzten Ballbesitz hat sich unser Team sehr clever verhalten und dadurch das Spiel gewonnen. Am Sonntag müssen wir mit der gleichen Energie ins Spiel gehen.“

Außerdem fordert Didin Wachsamkeit von seinen Jungs: „Kurz nach der Halbzeitpause haben wir die Intensität verloren. Das dritte Viertel muss uns eine Warnung sein, wie man nicht verteidigen darf.“

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS gleichen Play-off Serie aus
(Donnerstag, 21. Mai 2009 von Marc Rybicki)

Mit 79:77 durch einen Wurf in letzter Sekunde von Keith Simmons haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS das zweite Play-off Viertelfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg gewonnen und die „Best of Five Serie“ ausgeglichen.

Damit gibt es ein zweites Heimspiel für die Frankfurter am Dienstag, 26. Mai um 18.30 Uhr in der Ballsporthalle.

Spiel 3 in Oldenburg wird am Sonntag, 24. Mai ab 19.30 Uhr LIVE in der Champions Bar im Marriott Hotel übertragen.

„Das war ein nervenaufrbeindes Spiel. Vielen Dank für die tolle Unterstützung unserer Fans“, so Pascal Roller, Top Scorer mit 18 Punkten. Derrick Allen traf für 16 Punkte, Keith Simmons und Lorenzo Gordon steuerten jeweils 12 Punkte bei.

4.840 Zuschauer in der Ballsporthalle sahen eine Frankfurter Mannschaft, die mit viel Intensität ins Spiel ging und dafür im zweiten Viertel auch belohnt wurde. Nachdem Ilian Evtimov mit einem Dreier den knappen Rückstand nach dem ersten Viertel in eine 16:14 Führung verwandelte, war es Pascal Roller, der in der Offensive das Heft in die Hand nahm. Bis zur Pause erzielte der Frankfurter Kapitän 12 Punkte, darunter ein „Buzzer Beater“ aus der Distanz zur 44:32 Führung nach zwanzig Minuten.

In der Defense gelang es den DEUTSCHE BANK SKYLINERS nach der Einwechslung von Lorenzo Gordon auch die Rebounds unter Kontrolle zu bringen, während Jimmy McKinney Oldenburgs „Schaltzentrale“ Jason Gardner das Leben schwer machte. Auch McKinneys College-Kumpel Rickey Paulding, überragender Mann in Spiel 1, konnte sich gegen die aggressive Verteidigung der DEUTSCHE BANK SKYLINERS nicht in Szene setzen, die ohne Titus Ivory (Außenmeniskus-Anriss) auskommen mussten.

Doch Oldenburg kam heiß aus der Kabine und verkürzte angeführt von Gardner wieder auf 56:54 (29.). Gardner (17 Punkte) war es auch, der seine EWE Baskets wieder in Führung schoss (56:57). Mit einem dünnen 60:59 Vorsprung steuerten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ins letzte Viertel. Über ihre „Go-to-Guys“ Gardner und Paulding (18 Punkte) eroberten die Oldenburger die Führung zurück – Paulding stopfte zum 66:62 nach 34 Minuten. 2:26 Minuten vor dem Ende glich Pascal Roller mit seinem fünften Dreier zum 72:72 aus. Dramatik und Play-off Atmosphäre pur in der kochenden Ballsporthalle! In der Crunch Time verwandelten Keith Simmons und Jimmy McKinney wichtige Dreier zum 77:74 (39.). Aber die Entscheidung fiel immer noch nicht. Foster traf von draußen 20,9 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich. Der Held des Tages wurde schließlich Keith Simmons als er 0,5 Sekunden vor dem Ende den Korbleger zum Sieg versenkte.

„Ich bin etwas müde, aber glüklich über den Sieg. In der zweiten Halbzeit hat uns Oldenburg sehr unter Druck gesetzt. Aber zum Glück hatten wir den letzten Wurf“, so Keith Simmons.

Oldenburgs Coach Predrag Krunic: „Frankfurt hat Charakter und Kampfgeist gezeigt.“

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Head Coach Murat Didin: „Aus dem dritten Viertel müssen wir unsere Lehren ziehen. Da haben wir zu nachlässig gespielt. Doch selbst wenn wir hinten lagen, haben wir niemals unseren Siegeswillen verloren.“

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Didin glaubt an die Stärke seines Teams
(Dienstag, 19. Mai 2009 von Marc Rybicki)

Es soll kein Himmelfahrtskommando werden, auch wenn die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ihr zweites Play-off Viertelfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg an Christi Himmelfahrt bestreiten. Wenn am Donnerstag, 21. Mai, um 17 Uhr in der Ballsporthalle der Tip-off erfolgt, gilt die ganze Konzentration dem Ausgleich in der „Best of Five“ Serie.

Gelingt den DEUTSCHE BANK SKYLINERS ein Heimsieg, ist den Hessen auch schon ein zweites Heimspiel sicher (am Dienstag, 26. Mai, 18:30 Uhr). „Oldenburg war im ersten Spiel sehr geduldig und hat gut getroffen. Das müssen wir mit einer besseren Team Defense verhindern“, meint Forward Ilian Evtimov.

„Wir haben zu viele Offensiv-Rebounds zugelassen, die zu zweiten und dritten Wurfchancen führten. Um zu gewinnen, dürfen wir keine 80 Punkte zulassen“, warnt Keith Simmons mit Blick auf die 69:79 Niederlage in Oldenburg am vergangenen Sonntag.

Allerdings wird die Vorbereitung auf das so wichtige Heimspiel, wie schon häufiger in dieser Saison, von Verletzungssorgen überschattet. Forward Lorenzo Gordon laboriert an einer Schulterverletzung und hat noch nicht mit dem Team trainiert.

„Wir sind aber zuversichtlich, dass er spielen kann“, so Sportdirektor Kamil Novak. Guard Titus Ivory hat einen Außenmeniskus-Anriss. „Titus will spielen. Wenn nicht, haben wir einen weiteren guten Co-Trainer an der Seitenlinie“, scherzt Murat Didin.

Der Optimismus des türkischen Trainers ist trotz der Niederlage in Spiel 1 ungebrochen hoch. „Wir haben das erste Spiel nicht verschlafen. Die Jungs haben perfekt gespielt. Natürlich gab es ein paar Fehler. Aber Oldenburg hat einfach unglaublich stark getroffen und auch schwierige Würfe versenkt.“

Hoffnung macht die Heimbilanz gegen Oldenburg. Der letzte Sieg der „Donnervögel“ in der Ballsporthalle ist sechs Jahre her (2. Februar 2003).

„Die Play-offs sind wie ein langes Spiel. Jetzt sind erst 40 Minuten vorbei und wir liegen hinten. Na und? Ich glaube an unsere Stärke und daran, dass wir die Kraft haben, bis ins Finale zu kommen“, sagt Murat Didin.

Im Vorverkauf wurden bereits 4000 Tickets abgesetzt. Karten für das Spiel gibt es auch noch am Donnerstag ab 15.30 Uhr an der Tageskasse.

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Niederlage in Oldenburg
(Sonntag, 17. Mai 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben das erste Play-off Viertelfinalspiel bei den EWE Baskets Oldenburg mit 69:79 verloren. Spiel 2 der „Best-of-Five“ Serie ist am Donnerstag, 21. Mai, um 17 Uhr in der Ballsporthalle.

Top Scorer waren Oldenburgs Paulding (24 Punkte, 6 Dreier) und Frankfurts Keith Simmons (17 Punkte, 10 Rebounds).

Die Hausherren erwischten einen guten Start (9:2, 3., 19:8, 9.). Dabei zogen sie Kapital aus ihrer Treffsicherheit aus der Distanz und der Überlegenheit beim Rebound. Beim Kampf um die Abpraller fehlte den DEUTSCHE BANK SKYLINERS Lorenzo Gordon, der wegen einer Schulterverletzung nicht zum Einsatz kam. Gegen Ende des 1. Viertels musste auch Guard Titus Ivory raus (Knieverletzung).

Oldenburgs Dreier-Spezialist Rickey Paulding baute den Vorsprung im zweiten Viertel weiter aus (15:28, 13.). Angeführt von einem hart arbeitenden Keith Simmons bekamen die Frankfurter ihr Rebound-Defizit in den Griff und kämpften sich langsam heran (31:39, 19.). Doch immer wenn die Hessen zurückkamen, folgte meist ein erfolgreicher Dreier von Paulding oder Gardner auf dem Fuß (33:42, 20.).

Erst im dritten Viertel brachten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit einer aggressiveren Defense ihren Gegner aus dem Rhythmus (46:50, 28.). Bei den mitgereisten Skybembels kam wieder Hoffnung auf. Erneut waren es Oldenburgs Point Guard Jason Gardner (18 Punkte, 4 Dreier) und Flügelspieler Rickey Paulding, die durch Dreier ihrem Team Luft verschafften (66:52, 32.). Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS verkürzten durch Ilian Evtimov (13 Punkte) zwar noch einmal auf 66:72 (39.), aber das Spiel drehen konnten sie nicht mehr.

Oldenburgs Coach Predrag Krunic: „Beide Teams haben mit hoher Intensität gespielt. Wir haben in der Defense sehr gut gestanden und die wichtigen Würfe getroffen. Das war ein Schlüssel zum Erfolg.“

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Sportdirektor Kamil Novak: „Die ersten Minuten waren schon ausschlaggebend, als wir die Rebounds nicht geholt haben und Oldenburg drei Dreier in Folge traf. Diesen Punkten sind wir eigentlich das ganze Spiel über hinterher gelaufen. Ich bin enttäuscht, denn es war mehr drin.“

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Volle Konzentration aufs erste Play-off Match
(Donnerstag, 14. Mai 2009 von Carsten Ebert und Marc Rybicki)

Selbstvertrauen tanken heißt es für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS vor dem ersten von fünf möglichen Viertelfinal-Duellen gegen die EWE Baskets Oldenburg am Sonntag (Tip-off in Oldenburg: 18 Uhr).

„Great Confidence“ steht auch in großen Buchstaben auf der Anschreibetafel im Trainerbüro von Head Coach Murat Didin. „Jetzt ist die Crunch Time der Saison. Unsere volle Konzentration gilt dem nächsten Spiel.“

Wie geht es dem Team vor der Play-off Premiere? „Heute sehr gut, denn heute ist trainingsfrei“, scherzt der türkische Trainerfuchs, wohl wissend, dass die meisten seiner Spieler den freien Tag auch nutzen, um diverse Wehwechen im Rehazentrum SPOREG behandeln zu lassen.

„Das ist normal in dieser Phase einer Saison. No Pain, no Game. Man kann Basketball nicht erfolgreich auf diesem Level spielen, ohne Schmerzen ertragen zu können. Das ist ein Kontaktsport, der immer physischer wird.“

Bei Lorenzo Gordon könnten die Probleme allerdings gravierender sein. Der bullige Forward wird von Schmerzen in der Schulter geplagt. „Wir müssen abwarten, was die Untersuchungen ergeben. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir noch nicht, ob er spielen kann“, meint Sportdirektor Kamil Novak.

Ob mit oder ohne Gordon – Murat Didin rechnet mit einer sehr engen Play-off Serie. „Niemand wäre überrascht, wenn wir uns fünf Spiele gegen Oldenburg liefern. Beide Teams liegen sehr eng beieinander. Ich erwarte schwere und spannende Spiele.“

Auch wenn die Oldenburger ihre letzten vier Spiele verloren haben, sieht Trainer Murat Didin den Gegner nicht in einer Krise. „Sie spielen ein kluges Spiel und die Manschaft harmonisiert.“

Zu dem Punkt, dass die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in der Saison ihre Auswärtsspiele gegen Top-Teams verloren haben, sagt Sportdirektor Kamil Novak: „Bis auf die Niederlage gegen Berlin waren es alles sehr knappe Niederlagen. Wir haben gegen Oldenburg mit nur 6 Punkten, gegen Göttingen mit 5 und gegen Bonn erst in der Overtime verloren.“

„Nur wenn du glaubst, dass du einen Nachteil hast, weil du auswärts spielst, ist es auch ein Nachteil. Man muss die Umstände akzeptieren und selbstbewusst in jedes Spiel gehen“, ergänzt Murat Didin.

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Niederlage bei den Dragons - In den Play-offs gegen Oldenburg
(Samstag, 09. Mai 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben ihr letztes Spiel der BBL Hauptrunde bei den Artland Dragons mit 69:90 verloren.

Die Hessen stehen demnach mit einer Bilanz von 21 Siegen und 13 Niederlagen auf Rang 6 und treffen im Play-off Viertelfinale auf die EWE Baskets Oldenburg.

Das erste Play-off Heimspiel ist am Donnerstag, 21. Mai um 17 Uhr in der Ballsporthalle.

Top Scorer gegen die Artland Dragons waren Derrick Allen (15 Punkte), Keith Simmons (13), Titus Ivory (10) und Pascal Roller (10).

Lorenzo Gordon hatte sich unter der Woche beim Lasagne-Kochen drei Finger verbrannt – und so ging es auch seinem Team im ersten Viertel. Die Artland Dragons sprühten von Beginn an Feuer und führten nach 5 Minuten mit 11:2, nach 8 Minuten schon 21:5. Bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS lief offensiv nichts zusammen und auch in der Defense waren sie immer einen Schritt zu spät. 24:8 die Führung der Dragons nach den ersten zehn Minuten.

Eine blutige Nase holte sich in der 13. Minute auch Adam Emmenecker , als er bei einer Aktion unter dem Korb unglücklich getroffen wurde (Emmenecker konnte nach einer Pause weiter spielen). Derweil setzten sich die Hausherren bis zur Halbzeit weiter ab auf 50:28. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS bemühten sich um Anschluss, aber die Artland Dragons hatten in Ronald Ross (17 Punkte) einen starken Point Guard und in Adam Hess einen weiteren zuverlässigen Schützen (16). Beim Stand von 73:46 nach drei Vierteln war die Partie bereits entschieden.

Dominik Bahiense de Mello: „Artland ist mit sehr viel Elan herausgekommen und wir haben nie unseren Rhythmus gefunden. Aber jetzt haben wir genug Zeit, um uns auf die Play-offs einzustimmen. Wir haben ja einige Play-off-erfahrene Spieler in unseren Reihen, die wissen, wie man in der heißen Phase der Saison auftreten muss.“

Sportdirektor Kamil Novak: „Oldenburg ist ein Top-Team. Ich hoffe, dass wir ausgeglichene Play-off Spiele sehen und wir dort eine Partie stehlen können.“

Die Play-offs der Basketball Bundesliga LIVE im Free TV auf Eurosport

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS bezwingen den Meister
(Sonntag, 26. April 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben ihre Play-off Form mit einem 73:66 Heimsieg gegen den Meister ALBA Berlin eindrucksvoll unter Beweis gestellt.  

Top Scorer vor 5000 Zuschauern in der Ballsporthalle waren Lorenzo Gordon (15 Punkte), Konrad Wysocki (12) und Keith Simmons (10).  

Es war ein Spiel mit Play-off Atmosphäre: intensiv geführt und spannend. Nach zehn Minuten lag Berlin knapp 19:15 vorne. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS kämpften mit viel Energie und Herz und schafften kurz vor der Pause sogar die Führung durch Kapitän Pacal Roller zum 32:30. Mit 32:32 ging es in die Pause.  

In der zweiten Halbzeit fanden beide Teams auch ihre Distanzwürfe, mit denen sie in der ersten Hälfte noch gehadert hatten. Das Spiel blieb eng (40:40, 23.). Nur Sekunden vor Schluss des dritten Viertels gingen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS durch Freiwürfe von Keith Simmons wieder in Führung.  

Mit einem 5:0 Lauf konnte Berlin die Partie zum Start des vierten Abschnitts drehen. Doch Adam Emmenecker (7 Punkte) gab den Frankfurtern viel Energie von der Bank und sorgte für das 60:57 nach 33 Minuten. Nach einem schönen Pass von Titus Ivory versenkte Konrad Wysocki einen Alley-oop Dunk zum 66:62 (37.) – die Ballsporthalle stand Kopf! Konrad „The Energizer“ Wysocki war es auch, der mit seinem Korbleger zum 71:64 in der Schlussminute für die Vorentscheidung sorgte. 

Pascal Roller: „Unsere Fans haben uns grandios unterstützt. Vielen Dank dafür! Wir haben sehr guten Teambasketball gespielt. Jeder hat seinen Teil zu dem Erfolg beigetragen. Wir haben gezeigt, dass wir eine tiefe Bank haben.“  

Head Coach Murat Didin: „Wir wussten, dass wir gegen die Erfahrung von Berlin auf dem Feld nur durch viel Wille und Einsatz des ganzen Teams bestehen können. Es kam großartige Unterstützung von der Bank. Ich gratuliere allen Spielern zu ihrer Leistung. Wenn wir in die Play-offs gehen, müssen wir an dieses Spiel denken. Das ist der Maßstab.“

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Murats Männer gegen den Meister
(Donnerstag, 23. April 2009 von Marc Rybicki und Carsten Ebert)

Das wird ein ganz besonders spannendes Basketball-Wochenende für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Zunächst steigt am Samstag wieder das beliebte Firmenturnier „Company Cup powered by Infraserv Höchst“. In 6 Hallen spielen 70 Teams namhafter Unternehmen aus ganz Deutschland um den Tagessieger. Ein neuer Telnehmerrekord für das Spaß-Event, das am Samstagnachmittag ab 15 Uhr im Leistungszentrum „Basketball City“ auch für die Fans jede Menge Highlights parat hält, wie zum Beispiel ein teaminterner „3er“ Wettbewerb der DEUTSCHE BANK SKYLINERS Spieler.  

Ernst wird es für Murat Didins lange Jungs dann 24 Stunden später im Spitzenspiel gegen ALBA Berlin (Tip-off: Sonntag, 26. April, 17:30 Uhr, Ballsporthalle). Mit dem Meister haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS noch eine Rechnung offen – genauer gesagt sogar zwei.  

Denn sowohl im Halbfinale des BBL Pokals als auch im Liga-Hinspiel sind die Berliner als Sieger aus den Partien gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS hervorgegangen. In Berlin reichte die überragende Leistung von Lorenzo Gordon (30 Punkte, 8 Rebounds) leider nicht aus, da die Frankfurter Defensive überraschenderweise Schwächen zeigte und 21 Punkte über ihrem Schnitt zuließ.  

In den letzten Partien zeigte die Defense allerdings, dass sie auch gegen offensivstarke Gegner wie Oldenburg bestehen kann - auch wenn dieses Spiel zum Leidwesen der Fans am Ende unglücklich verloren ging. Dennoch können die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nach ihrem deutlichen Sieg im Hessenderby gegen Gießen hoch motiviert in die Partie gehen.  

Doch auch die Berliner reisen mit breiter Brust nach Frankfurt. Gegen Göttingen feierten die Albatrosse ihren dritten Sieg in Serie mit einem deutlichen 91:54. Top Scorer waren Aleksandar Nadjfeji (18) und Ex-NBA Spieler Casey Jacobsen (16).  

Murat Didin hat die letzten 15min des Spiels Berlin gegen Göttingen gesehen und lobt die Leistung der Berliner. „Berlin ist ein starkes Team. Das weiß jeder.“ Im letzten Heimspiel der laufenden Saison möchte der Trainer sein Team schon in Play-off Form sehen. „Jetzt müssen wir in Schwung kommen und unseren Rhythmus finden für die Play-offs. Man kann am 17. Mai nicht den Schalter umlegen und sagen: so jetzt sind wir ein Play-off Team. Das muss vorher schon laufen.“  

Für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS geht es auch noch um eine günstige Platzierung für die Play-offs. „Jeder, der es in die Play-offs schafft, kann am Ende Meister werden. Es wird ein sehr spannendes Finale dieses Basketball Bundesliga Saison werden – vielleicht das spannendste, das ich während meiner Zeit in Deutschland bisher erlebt habe.“

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Mit Derby-Sieg Play-offs gesichert
(Sonntag, 19. April 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben das Hessen Derby gegen die LTi Giessen 46ers mit 93:72 gewonnen und sich dadurch einen Platz in den am 17. Mai beginnenden Play-offs gesichert.  

Vor 4670 Zuschauern in der Ballsporthalle überzeugten Keith Simmons (15 Punkte), Pascal Roller (15), Derrick Allen (13), Lorenzo Gordon (12), Titus Ivory (11) und Greg Jenkins (10).  

Gießen gab Gas im Abstiegskampf, führte nach vier Minuten mit 10:9. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS, auch stark in der Offensive, antworteten mit zwei Dreiern von Roller und einem Lauf zur 27:15 Führung (10.). Wer jetzt dachte, die Gäste aus Mittelhessen würden sich in ihr Schicksal ergeben, der irrte sich.  

Die 46ers verkürzten im zweiten Viertel wieder auf 38:33 (15.). Erneut war es Kapitän Pascal Roller, der durch einen Dreier mit der Pausen-Sirene für Entlastung sorgte (52:43).  

In der zweiten Halbzeit konnten sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder absetzen 67:53 (27.) und mit einer komfortabelen 71:57 Führung ins letzte Viertel steuern. Gießen hatte jetzt nichts mehr zuzusetzen. Als Roller seinen vierten Dreier zum 82:62 traf (34.) war das 20. Hessen-Derby bereits entschieden.  

Jimmy McKinney (9 Punkte): „Wir haben sehr gut gespielt und vor allem in der zweiten Halbzeit stark verteidigt. Unser Publikum hat uns toll unterstützt - so muss es auch nächste Woche gegen Berlin laufen.“

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Wird`s das letzte Hessen-Derby?
(Freitag, 17. April 2009 von Moritz Gärtner und Marc Rybicki)

An diesem Sonntag (Tip-off: 15 Uhr) kommt ein altbekannter Gegner in die Ballsporthalle: die LTi Giessen 46ers geben sich die Ehre - möglicherweise zum letzten Mal. Die Männer von der Lahn stecken mitten im Abstiegskampf und brauchen dringend die Punkte aus dem 20. Liga-Derby gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS

„Frankfurt hat einen stabilen, tief besetzten Kader sowie Ambitionen, um die Meisterschaft mitzuspielen“, sagt Head Coach Vladimir Bogojevic, der im Laufe der Saison das Amt von Simon Cote, ehemals Co-Trainer in Frankfurt, übernahm.  

Ein Lichtblick für die Gießener in dieser Saison ist der 25-jährige Heiko Schaffartzik, der mit knapp 12 Punkten im Schnitt einer der gefährlichsten Deutschen in der Bundesliga ist.  

Auch ein ehemaliger Frankfurter Riese kehrt am Sonntag zurück an seine alte Wirkungsstätte: der mittlerweile 30 Jahre alte Robert Maras. Der 2,15 Meter Center gehörte 2004 zum Meisterteam der DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Der ehemalige Nationalspieler holt in dieser Saison 3,8 Rebounds und steuert 6,3 Punkte im Schnitt zur Ausbeute der Gießener bei.  

Der wahrscheinlich gefährlichste Spieler im Kader des Tabellensiebzehnten ist der 24-jährige US-Amerikaner Michael Umeh. Der 1,88 Meter große Shooting-Guard ist für satte 13,6 Punkte im Schnitt zuständig. Doch bei der Hinspiel Niederlage gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS (75:57) gelang es ihm nicht, seine gewohnte Leistung abzurufen. Umeh kam nicht über sieben Punkte hinaus.  

Head Coach Murat Didin: „In Oldenburg haben wir das Spiel innerhalb von drei Minuten aus der Hand gegeben, aufgrund von persönlichen Fehlern. Die müssen wir abstellen am Sonntag. Das Spiel gegen Gießen ist für uns mehr als ein Basketballspiel. Mit diesem Derby verbinden wir viele Emotionen und Traditionen. Wir müssen in die Partie gehen wie in ein Play-off Spiel.“

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Defense triumphiert gegen Düsseldorf
(Sonntag, 05. April 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS festigen ihre Play-off Position mit einem 64:58 Heimsieg gegen die GIANTS Düsseldorf. Beste Werfer vor 4630 Zuschauern in der Ballsporthalle waren Keith Simmons (14 Punkte, 13 Rebounds), Derrick Allen (13 Punkte, 6 Rebounds) und Lorenzo Gordon (10 Punkte, 11 Rebounds).

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS präsentierten sich von einer anderen Seite als noch im Spiel gegen Braunschweig: mit mehr Energie und größerer Treffsicherheit aus der Distanz. Durch Dreier von Wysocki und Roller führten die Hausherren nach zehn Minuten mit 20:16, nach 13 Minuten sogar 26:16. Aber bis zur Pause kamen die Düsseldorfer, die bis dahin mit ihren Würfen von außen gehadert hatten, durch ihre Distanzschützen Bailey und Lottich auf 31:28 heran.

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS verloren ihren Rhythmus und hatten nun wieder Probleme, von außen zu Punkten zu kommen. Das Spiel blieb eng (42:38, 30.). Fünf Minuten vor dem Ende glich Carter zum 49:49 aus und schoss Düsseldorf anschließend an der Freiwurflinie mit 51:49 in Führung.

Angefeuert von ihren Fans kämpften die DEUTSCHE BANK SKYLINERS um den Heimsieg - und der überragende Keith Simmons traf in der Schlussminute zum 57:56. An der Linie legte Ivory zum 59:56 nach. Lottich verkürzte auf 59:58. Düsseldorf musste foulen, um die Uhr anzuhalten. Pascal Roller traf beide Freiwürfe zum 61:58 – das reichte!

Konrad Wysocki: „Es wurde langsam Zeit, dass unsere Bälle wieder fallen. Es gibt uns Auftrieb, dass wir jetzt zwei knappe Spiele gewonnen haben. Unsere Defense war wieder sehr gut, wie eigentlich schon während der ganzen Saison.“

Düsseldorfs Coach Achim Kuczmann: „Wir haben gut gekämpft, aber am Ende hat uns die Erfahrung gefehlt, um die Offensiv-Optionen entscheidend zu nutzen.“

Murat Didin: „Diese Spiele zeigen, wie man erfolgreich sein kann. Man entwickelt Spieler und macht sie zu Leistungsträgern. Man glaubt an sich und kämpft.“

 

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS bezwingen Braunschweig
(Donnerstag, 02. April 2009 von Marc Rybicki)

Braunschweig bleibt ein Lieblingsgegner der DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison konnten die Hessen ein Duell gegen die Niedersachsen für sich entscheiden. Bei den New Yorker Phantoms gewannen die Frankfurter mit 55:53. Top Scorer waren Derrick Allen (17 Punkte) und Lorenzo Gordon (13)  

Braunschweigs Aufbauspieler Ayinde Ubaka hatte sich sehr auf das Duell mit seinen ehemaligen Frankfurter Teamkollegen gefreut. Als Ubaka in der 8. Minute eingewechselt wurde, gab es noch mehr Grund zur Freude für ihn, denn seine Mannschaft führte knapp 14:12. Frankfurt mit Problemen gegen die Braunschweiger Defense, in der Zone zu Punkten zu kommen. Ubaka hätte die Braunschweiger sogar mit einem Dreier am Ende des ersten Viertels in Führung werfen können, doch er vergab und so blieb es beim 14:14 Unentschieden zwischen zwei nervös agierenden Teams.  

Im zweiten Viertel konnte sich Lorenzo Gordon unter dem Korb besser in Szene setzen, aber die Hausherren behielten zur Pause die 30:26 Führung, weil sie ein bisschen weniger schlecht trafen. Dreier-Quote Braunschweig: 1/14. Frankfurt: 0/6.  

Mit der Einwechslung von Dominik Bahiense de Mello kam in der zweiten Halbzeit frischer Wind ins Spiel. Der Nationalspieler verkürzte mit dem ersten Dreier der Frankfurter auf 31:32 (26.). Derrick Allen legte mit einem weiteren Dreier und einem Korbleger nach zur 36:33 Führung (28.). Auch die Defense funktionierte jetzt besser. Braunschweig machte nur drei Punkte im dritten Viertel – Saisonrekord für die Frankfurter Verteidigung.  

Mit 40:33 ging es ins Schlussviertel. Doch Sicherheit stellte sich nicht ein. Braunschweig kam trotz schwacher Trefferquote von draußen wieder ins Spiel (46:42, 37.). In der Crunch Time aber zeigten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS diesmal keine Nerven und trafen die wichtigen Würfe. Pascal Roller versenkte 36 Sekunden vor Schluss einen Sprungwurf aus dem Lauf zum 55:53 Endstand.  

Titus Ivory: „Jeder Sieg ist wichtig für uns. Das war ein großer Kampf, den das ganze Team entschieden hat. Wir haben nicht viele Würfe von außen getroffen, aber so etwas passiert. Ich habe auch nicht gut getroffen, aber versucht, durch Steals und Rebounds zu helfen. Unser Captain hat am Ende einen sehr schweren Wurf getroffen.“

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Souveräner Sieg gegen Nördlingen
(Sonntag, 15. März 2009 von Marc Rybicki)

Der März bleibt für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ein erfolgreicher Monat. Gegen die Giants Nördlingen feierten die Frankfurter ihren dritten Sieg im vierten Spiel mit 79:55. Beste Schützen vor 4280 Zuschauern in der Ballsporthalle waren Keith Simmons (15), Greg Jenkins (13), Derrick Allen (12 / 9 Rebounds) und Pascal Roller (11).

Das erste Viertel hätte man auch die „Monta McGhee Show“ betiteln können, denn der Nördlinger Forward markierte 13 seiner 20 Punkte und hatte damit maßgeblichen Anteil an der 19:15 Führung der Gäste nach zehn Minuten.

Mit der Einwechslung von Center Greg Jenkins wandelte sich das Spiel der Frankfurter. Die Verteidigung unter den Brettern wurde nun aggressiver und auch in der Offense fanden die Hessen nun ihren Rhythmus. Über 33:25 (17.) erarbeiteten sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS eine 37:28 Halbzeit-Führung.

Mit Dreiern schraubten Keith Simmons und Adam Emmenecker den Vorsprung hoch auf 46:29 (24.). Derrick Allen legte zum 52:31 nach (26.). Nördlingen traf nun nicht mehr so souverän wie noch im ersten Viertel und war auch in der Verteidigung weniger konsequent. Beim Stand von 61:38 nach dreißig Minuten, konnten die Fans in der Ballsporthalle schon einmal anfangen zu feiern – diesen Heimsieg ließen sich die treffsicheren DEUTSCHE BANK SKYLINERS nicht mehr nehmen.

Keith Simmons: „Im ersten Viertel hat uns McGhee geschockt. Aber wir wussten, dass Nördlingen diese Intensiät nicht halten kann und haben unsererseits den Druck erhöht. Vor allem in der Defense standen wir danach sehr gut.“

Nördlingens Head Coach Andreas Wagner: „Nach dem guten ersten Viertel haben wir komplett den Faden verloren und hatten der Frankfurter Intensität nichts mehr entgegen zu setzen.“

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Head Coach Murat Didin: „Die Fans haben uns großartig unterstützt. Am Anfang waren wir etwas soft, aber danach haben wir mit der richtigen Energie gespielt. In der Zone konnten wir heute Akzente setzen. Allen, Jenkins und King haben sich gut eingebracht. Das war auch nötig, denn Basketball ohne Center, dass ist wie wenn ein Zauberer ein Kaninchen aus dem Hut zieht – ein Trick, der nur einmal funktioniert.“

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Heimsieg gegen Play-off Konkurrenten
(Mittwoch, 04. März 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben mit einem 68:58 Heimsieg gegen EnBW Ludwigsburg zwei wichtige Punkte im Kampf um die besten Play-off Plätze eingefahren.  

Dabei mussten die Hessen vor 4.180 Zuschauern in der Ballsporthalle ohne ihren Forward Lorenzo Gordon auskommen. Der Amerikaner hat sich beim TOP FOUR Turnier am Wochenende eine Nerven-Verletzung in der rechten Schulter zugezogen. Sein Einsatz ist auch für das nächste Spiel fraglich. Am kommenden Sonntag geht es in Paderborn gegen einen weiteren Play-off Konkurrenten.  

Beste Schützen gegen Ludwigsburg waren Derrick Allen (18 Punkte), Konrad Wysocki (13) und Titus Ivory (10).  

Die Fans in der Ballsporthalle, darunter Hessens Innenminister Volker Bouffier, sahen ein Spiel mit Play-off Charakter: schnell, intensiv und spannend. 18:18 stand es nach dem ersten Viertel.  

Im zweiten Viertel starteten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit einem furiosen 13:2 Run zur 31:20 Führung (15.). Doch über ihren „Big Man“ Tomas Nagys (18 Punkte) kämpften sich die Ludwigsburger bis zur Pause wieder heran (40:35).  

Mit einer hauchdünnen 51:50 Führung steuerten die Hausherren ins letzte Viertel, in dem Ludwigsburg die Partie erst einmal drehte (51:52). Frankfurt antwortete sofort wieder (53:52) – aber das Spiel blieb ein Krimi. Die Entscheidung fiel erst eine Minute vor Ende als Ludwigsburg beim Stand von 65:58 den Angriff nicht nutzen konnte und Adam Emmenecker im Gegenzug an der Freiwurflinie traf.  

Pascal Roller: „Danke an die Fans, die uns auch in Hamburg schon toll unterstützt haben. Es war kein leichtes Spiel für uns nach den Belastungen der letzten Tage. Deshalb war unsere Offense auch nicht sehr flüssig. Aber in der Defense haben wir das Spiel gewinnen können.“  

Ludwigsburgs Trainer Rick Stafford: „Gratulation an Frankfurt. Ihr Heimpublikum hat ihnen die nötige Extra-Energie am Ende gegeben.“

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Coach Murat Didin: „Unsere Offense war nicht sehr gut, das sieht man auch an 16 Freiwürfen, die wir vergeben haben. Doch mit der Defensivleistung des Teams war ich, vom ersten Viertel abgesehen, zufrieden.“

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Ohne "Evti" gegen Ulm
(Donnerstag, 12. Februar 2009 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)

Die Fans zählen die Tage. Am 28. Februar ist es endlich soweit: die DEUTSCHE BANK SKYLINERS spielen im Halbfinale des BBL-Pokals in Hamburg gegen ALBA Berlin. Zur großen Fanfahrt kann man sich noch anmelden, entweder unter www.skybembels.de oder direkt beim nächsten Heimspiel am Sonntag (15. Februar) gegen Ulm am Fanclubstand in der Ballsporthalle.

Bis zum TOP FOUR Turnier hofft Head Coach Murat Didin, auch wieder auf seinen kompletten Spielerstamm zurückgreifen zu können. Für die Partie gegen Ulm (Tip-off: 17 Uhr, LIVE auf BBL TV) muss Didin auf Forward Ilian Evtimov verzichten, der sich in Bremerhaven einen Innenband-Anriss im Knie zugezogen hat und etwa zwei Wochen ausfällt. Auch der Einsatz von Guard Titus Ivory (Mittelohrentzündung) ist noch fraglich. Dafür sind Greg Jenkins (Knie-Prellung) und Kapitän Pascal Roller (Bronchitis) wieder dabei.

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS, derzeit auf Rang vier, sind von Ulm (6.) nur durch zwei Zähler getrennt und in unmittelbarer Schlagdistanz zur Spitze.

Für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gilt es Wiedergutmachung zu betreiben, denn beim letzten Aufeinandertreffen vor vier Monaten zog man gegen die Ulmer den Kürzeren. 63:66 (35:28) hieß es damals aus Sicht der Frankfurter, die sich mit einem nicht sehr glücklichen letzten Viertel selber ein Bein stellten. Topscorer für die "Mainhattan-Riesen" waren damals Derrick Allen (16 Punkte) und Konrad Wysocki (14).

„Ulm hat zu viele Offensiv-Rebounds geholt (15 an der Zahl, Anm. d. Red.) und wir waren am Ende nicht clever genug“, stellte Konrad Wysocki damals fest. Nun soll aber alles anders werden.

Außerdem gilt es, eine Serie auszubauen. Seit nunmehr sieben Heimspielen sind die Frankfurter in der Liga ungeschlagen und mit dem Spiel gegen die Donaustädter soll der achte Heimsieg in Folge eingefahren werden. Das wäre auch ein schönes Geburtstagsgeschenk für Dominik Bahiense de Mello, der am Sonntag 24 Jahre jung wird.

Doch Vorsicht: Ulm macht 78,6 Punkte pro Spiel (Platz 3 der Liga) und holt 34,2 Rebounds. Beachtliche Werte, die so mancher Gegner diese Saison schon zu spüren bekam. Allerdings sind auch die Ulmer von Krankheitsfällen nicht verschont. Aufbauspieler Dru Joyce hat gerade erst einen Infekt überstanden und beim Spiel gegen Düsseldorf musste Coach Mike Taylor auf Shooting Guard Lee Humphrey (Grippe) verzichten.

Murat Didin: „Das Spiel in Bremerhaven hat sehr viel Kraft gekostet. Das sieht man an unseren verletzten Spielern. Mit Ulm erwartet uns der nächste schwere Gegner. Sie haben sehr viel Energie und spielen sehr effizient. Vor allem zu Hause ist Ulm sehr stark. Aber wir auch! Wir ziehen sehr viel Ansporn aus der Unterstützung unserer Fans und wollen für sie am Sonntag unsere Heimserie fortsetzen.“

US Army feuert an

Unterstützung kommt bei diesem Heimspiel von besonderer Stelle. Über 700 Frauen und Männer der US Army Air Base in Wiesbaden sind zu Gast, um ihren Nationalsport zu sehen und ihre Landsleute wie Lorenzo Gordon und Co. anzufeuern. Auch der Infraserv Quick Shot in der Viertelpause wird diesmal mit Kindern der amerikanischen Gäste ausgespielt.

Der Besuch der Army Base ist Teil eines neuen Kooperationsprogramms. „Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wollen Soldaten und ihre Familien mit einem schönen Freizeitangebot unterstützen. Das finden wir großartig", so Johnny Herring aus dem Marketing Office der US Army in Wiesbaden. Geplant sind u.a. regelmäßige "Clinics", bei dem Spieler und Trainer aus dem Stab der DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit Kindern auf der Air Base trainieren. Im November letzten Jahres gaben Harald Stein und Lorenzo Gordon bereits einen Vorgeschmack und erlebten einen spaßigen Nachmittag mit den Kids in Wiesbaden.

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS auch ohne Roller und Ivory stark
(Sonntag, 08. Februar 2009 von Marc Rybicki)

Ohne ihre beiden Aufbauspieler Pascal Roller und Titus Ivory haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS bei den Eisbären Bremerhaven mit 79:67 gewonnen. Beste Schützen der Frankfurter waren Allen (19 Punkte), Evtimov (14) und Wysocki (11).

Ivory leidet an einer Mittelohrentzündung, Pascal Roller plagt eine Bronchitis.

Nach einer umkämpften Anfangsphase, in der Bremerhaven zunächst besser startete, kamen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in ihren Rhythmus und beendeten das erste Viertel mit einem 13:0 Lauf zur 25:17 Führung. Konrad Wysocki steuerte dazu 11 Punkte bei, darunter drei Dreier.

Im zweiten Abschnitt bauten die Hessen ihren Vorsprung beim Tabellenletzten über Allen und Jenkins (9 Punkte, 10 Rebounds) konsequent aus (36:21, 15.). Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS bis zur Pause sicher von außen (50 Prozent Trefferquote), die Eisbären ganz schwach (13 Prozent).

Auch nach der Pause präsentierten sich die Frankfurter stark, kamen mit einem 10:3 Lauf aus der Kabine (48:30, 23.) und zementierten so bereits früh den Erfolg im hohen Norden.

Ilian Evtimov: "Adam Emmenecker hat einen tollen Job gemacht und Pascal gut vertreten. Er ist einer der besten Point Guards, mit dem ich jemals gespielt habe. Unser Fast-Break-Spiel war stark, das war der Schlüssel zum Sieg. Ich habe mir in der ersten Halbzeit ein wenig am Knie wehgetan als ich mit einem Gegenspieler zusammengestoßen bin, aber ich glaube, es ist nicht so schlimm."

Derrick Allen: "Das war ein schweres Spiel. Bremerhaven hatte zuletzt einen kleinen Lauf und war sehr motiviert. Unsere Defense war aber sehr stark. Jeder hat sein Bestes heute gegeben, um Pascal und Titus zu ersetzen. Adam und Jimmy McKinney haben dazu viel beigetragen."

Das nächste Spiel ist am Sonntag, 15. Februar, um 17 Uhr in der Ballsporthalle gegen Ulm.

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS verlieren Achterbahn-Spiel
(Sonntag, 25. Januar 2009 von Marc Rybicki)

Zum Rückrundenstart der Basketball Bundesliga unterlagen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS beim Vize-Meister Telekom Baskets Bonn nach Verlängerung mit 75:84.

Beste Werfer der Partie waren Keith Simmons (14), Titus Ivory (13), Lorenzo Gordon (10)und Pascal Roller (10).

Bonn führte nach einem abwechslunsgreichen und ausgeglichenen ersten Viertel knapp mit 20:19. Obwohl die Bonner wieder auf Ex-Frankfurter Ken Johnson unter dem Korb zurückgreifen konnten, hatten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Rebound-Überlegenheit und schlugen daraus im zweiten Viertel Kapital. Mit einem 13:0 Lauf setzten sich die Gäste erstmals mit 32:20 ab (13.).

Doch danach verloren die Frankfurter den Faden, verteidigten nicht mehr so druckvoll und ließen die Baskets durch ihre Distanzschützen zurück ins Spiel kommen. Nur Sekunden vor der Pause ging Bonn sogar wieder in Führung durch Cliffords Wurf zum 40:38.

Durch ihren Point Guard E.J. Rowland (20 Punkte) und Forward Moussa Diagne (18) setzten sich die Bonner in der zweiten Halbzeit ein wenig ab (58:47, 27.). Ende des dritten Viertels kassierte Head Coach Murat Didin noch ein technisches Foul, Frazier versenkte aber nur einen Freiwurf zum 61:55.

Das vierte Viertel eröffnete Ex-Frankfurter Alex King mit einem Korbleger zum 63:55. King und Rowland legten nach und erhöhten auf 67:57 (34.). Aber die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gaben nicht auf. Pascal Roller glich 29 Sekunden vor Schluss zum 68:68 aus. In der dramatischen Crunch Time behielt Rowland an der Freiwurflinie die Nerven und traf zum 71:68. Aber noch cooler war Titus Ivory und versenkte im Gegenzug mit dem Buzzer den Dreier zum 71:71 Ausgleich!

Die Entscheidung dieses verrückten Achterbahn-Spiels, in dem es rauf und runter ging, musste in der Verlängerung fallen. Dort war es ausgerechnet Alex King, der mit einem Korbleger zum 80:75 (54 Sekunden vor Ende) sein ehemaliges Team auf die Verliererstraße schickte.

Titus Ivory: "Diese Niederlage tut echt weh. Wir haben so hart gekämpft die ganze Zeit. Aber Bonn hat am Ende einfach stark gespielt und wichtige Würfe getroffen. Wir müssen daraus lernen."

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS feiern Kantersieg in Ludwigsburg
(Freitag, 16. Januar 2009 von Marc Rybicki)

Alles lief rund in der Ludwigsburger Rundsporthalle für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Mit 71:56 gewannen die Hessen im Schwabenland.

Beste Schützen waren Ludwigsburgs Domonic Jones (14 Punkte) und Frankfurts Derrick Allen (20) sowie Ilian Evtimov (21).

Beide Teams lieferten sich zu Beginn ein hart umkämpftes Match, in dem die Führung häufig wechselte. Nach den ersten zehn Minuten war alles ausgeglichen 17:17. Das Kopf-an-Kopf-Rennen ging auch im zweiten Viertel weiter. Ein Spiel ganz nach dem Geschmack von Ludwigsburgs Coach Rick Stafford, der schon als Spieler den Hessen im Meisterschafts-Duell mit Bamberg in der Saison 2003/2004 alles abverlangt hatte.

Zur Pause konnte Stafford allerdings nicht zufrieden sein. Einerseits, weil sein Team nur 22 Prozent seiner Dreier traf. Andererseits, weil die DEUTSCHE BANK SKYLINERS knapp mit 35:32 führten. Derrick Allen bewies dabei ein gutes Händchen. Der Mann aus Alabama sammelte in der ersten Halbzeit 14 Punkte ein.  

Auch ohne ihren Power Forward Lorenzo Gordon (Prellung im Sprungbein) bekamen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Partie nun besser in den Griff und zogen durch einen 11:0 Lauf mit 46:32 (25.) weg. Die Defense arbeitete gut: den Schwaben gelangen nur 7 Punkte im dritten Viertel, ihre Dreierquote war inzwischen auf 14 Prozent gesunken.

Mit 56:39 steuerten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in den Schlussabschnitt und ließen dort nichts mehr anbrennen auf dem Weg zum ersten Auswärtssieg im Jahr 2009.

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Duell der Defense-Spezialisten
(Donnerstag, 15. Januar 2009 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)

Ludwigsburgs Coach Rick Stafford konnte sich schon am vergangenen Samstag ein Bild des kommenden Gegners machen. Beim 76:70-Erfolg der DEUTSCHE BANK SKYLINERS gegen die Artland Dragons fand er sich nebst Co-Trainer Tyron McCoy unter den 5000 Zuschauern in der Ballsporthalle wieder.

Ob ihm sein investigativer Ausflug in die Bankenmetropole sachdienliche Hinweise für ein Mittel gegen die Hessen eingebracht hat, ist nicht überliefert, aber am Freitag Abend wird man schlauer sein. Denn um 19.30 Uhr erfolgt in der Rundsporthalle Ludwigsburg der Tip-Off zum Duell des Tabellensiebten gegen den -fünften, das für beide Mannschaften von großer Bedeutung ist.

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS könnten nach dem Ausscheiden in der EuroChallenge bei einem Sieg in die allerhöchsten Regionen der Tabelle vorstoßen. Die EnBW Ludwigsburg hingegen würde die zwei Punkte gerne einsacken, um sich nach drei Niederlagen hintereinander wieder als Verfolger und Play-off-Teilnehmer im dichtgestaffelten Mittelfeld der Liga etablieren zu können.

Die Zahlen sprechen im direkten Vergleich fast ausschließlich für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Im Schnitt holt man fünf Rebounds mehr (35,4 gegenüber 30,5), trifft besser aus dem Feld (durchschnittlich drei Punkte mehr) und verteilt deutlich mehr Assists (14,6 im Gegensatz zu 10,3) - ohnehin ein Indiz für die mannschaftliche Ausgeglichenheit der Hessen. Einzig die Freiwurfquote tendiert zu Gunsten der Barockstädter. Hier führt man mit 74,1 Prozent Trefferquote von der Linie sogar das Ligaranking an (Frankfurt: 67,1).

Die Ludwigsburger vertrauen hingegen auf Brandon Woudstra und Domonic Jones. 12,4 Punkte und 2,6 Rebounds sowie 11,4 Punkte und 1,9 Rebounds sind die durchschnittlichen Werte der beiden Topscorer. Unterm Korb gesellt sich Kelvin Gibbs hinzu, der sich pro Partie 5,2 Rebounds angelt und 9,3 Punkte beisteuert.

Ein Offensivfeuerwerk ist allerdings nicht zu erwarten, da sowohl die Hausherren als auch die Gäste ihre Gegner in der Regel bei knapp 68 Zählern halten.

Traditionell ist Ludwigsburg übrigens kein so gutes Pflaster für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS – der letzte Sieg gelang ihnen am 17. Dezember 2005. Aber damit wollen die Jungs von Murat Didin am Freitag aufräumen.

Head Coach Murat Didin: „Die Erfahrungen, die wir gegen hochkarätige Gegner in der FIBA EuroChallenge gesammelt haben, wollen wir jetzt in der Bundesliga nutzen. Uns erwartet eine Reihe von schweren Auswärtsspielen in Bonn, Braunschweig und in Ludwigsburg. Die Ludwigsburger spielen eine sehr harte Defense, auf die wir uns vorbereiten müssen. Es wäre eine große Hilfe, wenn Lorenzo Gordon wieder mit dabei wäre.“

Der Einsatz von Lorenzo Gordon (Prellung im Sprungbein) ist allerdings fraglich. Sportdirektor Kamil Novak: „Lorenzo hat noch Schmerzen und hat nicht trainiert. Aber er fährt mit uns nach Ludwigsburg. Wir entscheiden vor dem Spiel, ob er zum Einsatz kommt.“

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Letzter Halt Kiew
(Dienstag, 13. Januar 2009 von Marc Rybicki)

Für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS war Kiew die letzte Station ihrer Europa-Reise in dieser Saison. Mit 46:78 unterlagen die Frankfurter beim ukrainischen Champion am letzten Spieltag der Gruppenphase der FIBA EuroChallenge und sind damit nicht für die Runde der letzten 16 qualifiziert.

Ohne ihren Bundesliga Top Scorer Lorenzo Gordon (starke Prellung im Sprungbein) hatten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS große Schwierigkeiten, sich unter dem Korb durchzusetzen und mussten schon früh einem Rückstand hinterher laufen (3:15, 9.). Zur Pause führte Kiew souverän mit 35:22.

Auch im zweiten Durchgang machten sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS durch Ballverluste (20) und schwache Wurfausbeute das Leben schwer, während das Team von Sasa Obradovic seine Stärken ausspielte (22:39, 22.). Beim Stand von 30:57 in der 29. Minute war das Spiel bereits entschieden. Am Ende mussten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit der höchsten Saison-Niederlage im Gepäck die lange Heimreise antreten.

Top Scorer waren Ilian Evtimov und Derrick Allen (je 8 Punkte).

Sportdirektor Kamil Novak: „Wir haben nur 46 Punkte gemacht – das sagt schon alles aus. Wir hatten große Probleme in der Offensive. Unter dem Korb bekamen wir gar nichts gebacken. Da hätte uns Lorenzo sicherlich geholfen. Kiew hat sehr schlau gespielt und seine Stärken in der Zone genutzt.“

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS verpassen Entscheidung in Moskau
(Dienstag, 06. Januar 2009 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben in Moskau mit 58:76 verloren. Mit zwei Siegen und drei Niederlagen wird es für die Frankfurter nun schwer, den zweiten Platz der Gruppe zu erreichen, der den Einzug in die Runde der Top 16 der FIBA EuroChallenge garantiert. Dafür muss nächsten Dienstag ein Sieg mit mehr als acht Punkten im letzten Gruppenspiel beim Favoriten BC Kiew gelingen, der überraschend gegen Tallinn mit 76:82 verlor.

Zunächst erwischten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS einen guten Start, führten durch zwei Dreier von Kapitän Pascal Roller mit 10:5. Doch zum Ende des ersten Viertels kassierten die Frankfurter einen 2:15 Lauf der Russen und gerieten mit 17:26 ins Hintertreffen. Vor allem den guten Distanzschützen Egor Vyaltsev bekamen die Gäste dabei nicht in den Griff, der 10 Punkte im ersten Durchgang erzielte.

Trotzdem ließen sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nicht abschütteln und verkürzten durch Titus Ivory in der 15. Minute auf 30:33. Fünf Zähler betrug der Rückstand zur Pause (36:41).

Ähnlich wie zuletzt in Berlin rannten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS auch in der zweiten Halbzeit dem verlorenen ersten Viertel hinterher – und wieder ohne Erfolg.

Zwar kam Murat Didins Team immer wieder nah heran (48:50, 25. / 55:57, 30.). Moskau zeigte sich allerdings unbeeindruckt und hatte ganz souverän stets eine passende Antwort parat (55:65, 32.).

Ausgerechnet Murat Didins türkischer Landsmann Kerem Tunceri sorgte mit seinem Dreier zum 56:68 (34.) für die Vorentscheidung im letzten Viertel, in dem die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nur drei Punkte erzielten.

Beste Scorer waren Pascal Roller (16 Punkte) und Lorenzo Gordon (13).

Sportdirektor Kamil Novak: “Wir waren immer nah dran. Die entscheidende Phase war Ende des dritten Viertels, als wir einen einfachen Korbleger zum Ausgleich nicht machen konnten und Bremer in der letzen Sekunde aus neun Metern einen Dreier traf. Das hat uns mental zerstört.“

Das nächste Spiel ist am Samstag, 10. Januar, um 18:30 Uhr in der Ballsporthalle gegen die Artland Dragons.

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS können Berlin nicht stoppen
(Samstag, 03. Januar 2009 von Marc Rybicki)

ALBA Berlin bleibt in der Basketball Bundesliga in eigener Halle ungeschlagen - daran konnten auch die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nicht rütteln. Die Hessen verloren in der Hauptstadt mit 71:87.

Bei Berlin landeten gleich vier Spieler in zweistelligen Punkten: Nadjfeji (17 Punkte), Jacobsen (14), Chubb (12) und Jenkins (10). Bei Frankfurt war Lorenzo Gordon mehr oder weniger Alleinunterhalter mit der Saisonbestleistung von 30 Punkten, gefolgt von Keith Simmons mit 12 und Derrick Allen mit 10 Punkten.

Vor der beeindruckenden Kulisse der O2 World erwischten die Berliner den besseren Start und führten schnell durch Dreier von Hamann und Jacobsen mit 8:0 (2.). In der 7. Minute wurde der Vorsprung erstmals zweistellig (26:12). Das Frankfurter Offensivspiel bekam von der Berliner Defense die Grenzen aufgezeigt. Im Abschluss klappte fast nichts - nur an der Freiwurflinie konnten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS punkten.

Mit einem klaren 31:12 steuerte ALBA Berlin ins zweite Viertel. "War`s das schon für die Jungs von Murat Didin?", durften sich die mitfiebernden Fans fragen.

Die Antwort: leider ja. Den DEUTSCHE BANK SKYLINERS, die zur Pause 31:52 zurück lagen, gelang es nicht mehr, die Wende zu schaffen. Zwar konnten die Frankfurter einen zwischenzeitlichen 22-Punkte-Rückstand auf 14 Punkte verkürzen (40:54, 24.), auch dank des unermüdlichen Lorenzo Gordon. Aber der Höhenflug der Albatrosse im ersten Viertel hatte schon frühzeitig für eine Entscheidung gesorgt.

Co-Trainer Klaus Perwas: "Wir waren von Anfang heute nicht auf dem Feld. Wenn man das erste Viertel so deutlich verliert, ist es schwer, gegen eine so gute Mannschaft zurückzukommen. Wir haben uns mit Sicherheit mehr erhofft. Aber wir treffen ja zu Hause noch einmal auf Berlin - und hoffentlich auch in den Play-offs. Da können wir wieder etwas gut machen. Das Spiel muss man schnell abhaken und wir müssen uns jetzt auf Moskau konzentrieren."

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Jenkins bleibt in Frankfurt
(Freitag, 26. Dezember 2008 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS bauen weiter erfolgreich an einem Team mit Perspektive. Jetzt hat auch Center Greg Jenkins seinen Vertrag in Frankfurt verlängert - und das sogar bis zum Ende der Saison 2009/2010.

Head Coach Murat Didin: "Wenn man im heutigen Basketball erfolgreich sein will, geht das nicht ohne starke Spieler unter dem Korb. Greg Jenkins ist ein echter Center, der uns auf dieser Position gemeinsam mit Anthony King eine gute Absicherung für die Zukunft bietet. Ich bin sehr froh, dass dieses Team weiter zusammenbleibt und wir erfolgreich weiter arbeiten können."

Greg Jenkins: "Ich fühle mich in Frankfurt sehr wohl. Die Stimmung im Team und im Umfeld des Clubs ist sehr gut. Wir können gemeinsam viel erreichen und ich freue mich, meinen Teil zum Erfolg des Teams beizutragen."

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS arbeiten am Team der Zukunft
(Montag, 22. Dezember 2008 von Marc Rybicki)

Vor der Weihnachtspause in der Basketball-Bundesliga haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Verträge von Adam Emmenecker, Titus Ivory, Anthony King und Co-Trainer Engin Gencoglu verlängert. Auch Center Greg Jenkins möchten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gerne halten. Die Verhandlungen mit Jenkins sind allerdings noch nicht abgeschlossen.

„Wir wollen das Team in seiner jetzigen Struktur für die Zukunft zusammenhalten und hätten gerne schon jetzt allen Spielern längerfristige Verträge auch über diese Saison hinaus angeboten. Wir bedauern, dass dies jetzt nicht möglich ist und es macht die tägliche Arbeit auch nicht leichter. Doch unsere wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sprechen momentan dagegen. Alle in unserem Umfeld arbeiten hart daran, dass sich diese Situation verbessert, damit dieses DEUTSCHE BANK SKYLINERS Team zusammenbleibt. Es ist uns in den letzten Wochen gelungen, neue Werbepartner zu finden und auch einige Partnerschaften mit bestehenden Sponsoren auszubauen, wodurch es uns jetzt möglich ist, die auslaufenden Verträge - wenn auch teilweise nur befristet - zu verlängern“, sagt Gunnar Wöbke, Gesellschafter & Geschäftsführer der SKYLINERS GmbH.

Die Verträge mit Co-Trainer Engin Gencoglu und Point Guard Adam Emmenecker werden bis zum Saisonende mit jeweiliger Option für den Club für die kommende Saison verlängert. „Adam Emmenecker ist ein junger Aufbauspieler mit Perspektive, der sich hier sehr gut entwickelt. Engin Gencoglu ist ein extrem kompetenter und harter Arbeiter, der durch seine freundliche Art viel zur positiven Stimmung im Team beiträgt“, lobt Head Cach Murat Didin.

Die Verträge mit Center Anthony King und Guard Titus Ivory werden zunächst jeweils um zwei Monate verlängert.

„Dieses Team ist etwas Besonderes. Charakterlich sind alle einwandfrei, arbeiten sehr hart im Training und harmonieren auf und neben dem Feld sehr gut miteinander. Seit Wochen herrscht in der Mannschaft eine Super-Stimmung und ich bin sicher, dass man mit diesem Kader ganz Großes erreichen kann“, so Murat Didin.

Karriere-Ende für Kirsten Zöllner

Fest steht nun auch, dass Center Kirsten Zöllner seine Karriere frühzeitig beenden muss. Der 27-Jährige leidet an einem Knorpelschaden im rechten Knie, der die Fortsetzung seiner Profi-Laufbahn unmöglich macht.

„Ich habe mich im Sommer operieren lassen, habe viel Reha gemacht und alles versucht, aber Leistungssport ist für mich nicht mehr möglich. Ich muss mich jetzt beruflich neu orientieren.“

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS helfen Kirsten Zöllner bei der Suche nach einem Studien- bzw. Ausbildungsplatz. Der ehemalige Nationalspieler hat schon Gespräche mit dem DEUTSCHE BANK SKYLINERS Partner „Provadis“ geführt.

„Ich bin den DEUTSCHE BANK SKYLINERS sehr dankbar für die Hilfestellung, die sie mir in dieser Situation geben. Ich werde natürlich auch das Team weiter unterstützen, zu den Spielen gehen und als Fan die Daumen drücken. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dem Club beim Ausbau der eigenen Jugendabteilung zu helfen.“

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Fans feiern Derby-Sieg
(Samstag, 20. Dezember 2008 von Marc Rybicki)

Über 200 Fans der DEUTSCHE BANK SKYLINERS feierten den Derby-Sieg bei den Giessen 46ers. Mit 75:57 schlugen die Frankfurter den hessischen Rivalen und sicherten sich den perfekten Jahresabschluss mit nunmehr fünf Bundesliga-Siegen in Serie.

Der Mann des Spiels, Lorenzo Gordon, erzielte 12 seiner 19 Punkte im ersten Viertel, das die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 16:14 für sich entschieden. Doch das Spiel blieb eng (18:17, 12. Minute; 24:22, 16.) – genau richtig für ein Hessen-Derby. Zur Pause führten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gegen das Team ihres ehemaligen Co-Trainers Simon Cote mit 35:29. Das Punktepolster wäre größer gewesen, hätten die Frankfurter ihre Dreier besser getroffen (1/10).

Erst nach der Pause gelang es den DEUTSCHE BANK SKYLINERS sich erstmals zweistellig abzusetzen (44:34, 23.) – wieder dank des bärenstarken Lorenzo Gordon, gegen den die 46ers kein Mittel fanden. Murat Didins Männer, für die Titus Ivory (16) jetzt wichtige Punkte einstreute, hatten das Spiel ab diesem Zeitpunkt in der Hand und fuhren den Sieg über 60:45 (30.) nach Hause.

Titus Ivory: „Das war ein schönes Weihnachtsgeschenk für uns alle. Wir haben unseren besten Basketball gespielt und das Spiel gewonnen. Ein leichter Sieg war es nicht, da Gießen kein schlechtes Team ist. Aber wir sind sehr tief besetzt und zeigen eine große Intensität.“

Bis zum 28. Dezember gehen die Spieler in ihre verdiente Weihnachtspause, dann beginnt das Training wieder. Am 30. und 31. Dezember stehen Testspiele gegen Liege und Kaiserslautern auf dem Programm. Die Partien beginnen jeweils um 14 Uhr im Leistungszentrum „Basketball City“. Zum Jahresbeginn warten dann zwei schwere Auswärtsspiele gegen Berlin (03. Januar) und Moskau (06. Januar).

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Geglückte Revanche
(Dienstag, 16. Dezember 2008 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS können wieder hoffen, die nächste der Runde der FIBA EuroChallenge zu erreichen. Mit 61:57 gewannen die Frankfurter gegen den estnischen Champion BC Kalev Tallinn und feierten eine gelungene Revanche für die knappe 75:77 Niederlage im Hinspiel.

Durch die gleichzeitige Niederlage von Moskau in Kiew sind die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nunr Zweiter der Gruppe H.

Head Coach Murat Didin: „Intensität und Verteidigung – das ist heutzutage moderner Basketball. Genau das haben wir während des Großteils des Spiels gezeigt. Ich gratuliere all meinen Spielern zu dieser Leistung.“

1.380 Zuschauer in der Ballsporthalle verfolgten das Spiel, in dem Tallinn den besseren Start erwischte und mit schnellen Fast-Breaks die Defense-Lücken unter dem Korb der DEUTSCHE BANK SKYLINERS ausnutzte (11:16, 10.).

Murat Didin war überhaupt nicht zufrieden, entledigte sich blitzartig Sacko und Krawatte und zeichnete seinen Jungs aufs Brett, wie er sich das eigentlich vorgestellt hatte. Der Weckruf wirkte: mit einem tollen zweiten Viertel (22:7) sicherten sich die Hessen die Halbzeitführung (33:23).

Aber Tallin wehrte sich, gewann das dritte Viertel mit 19:14 und verkürzte auf 42:47 (30.). Tallinn blieb auch im spannenden Schlussviertel weiter dran (57:55, 39.). In der Crunch Time war es Kapitän Pascal Roller, der mit Freiwürfen den zweiten Sieg im europäischen Wettbewerb sicherte.

Zweistellig punkteten Lorenzo Gordon (18 Punkte, 11 Rebounds) und Pascal Roller (10).

Pascal Roller: „Wir haben auch den direkten Vergleich gewonnen, das war sehr wichtig. Es war nicht so schön anzusehen heute, weil es ein sehr unangenehmer Gegner war und bei uns nicht so viel reingegangen ist. Ich bin trotzdem sehr froh, dass uns die Zuschauer so gut unterstützt haben.“

Das nächste Spiel ist am Samstag, 20. Dezember, um 20:00 Uhr in Gießen.

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Die Chance auf Revanche
(Montag, 15. Dezember 2008 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)

Die Jubel-Chöre der DEUTSCHE BANK SKYLINERS und ihrer Fans sind nach dem bemerkenswerten Bundesliga-Erfolg gegen Oldenburg kaum verklungen, da wollen die Hessen auch in der FIBA EuroChallenge wieder punkten.

Am Dienstag gilt es zu zeigen, dass die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nur mit Pech in der estnischen Kälte beim BC Kalev Cramo Tallinn verloren haben. Denn um 19.30 Uhr erfolgt mit dem Tip-Off zum Rückspiel in der Frankfurter Ballsporthalle der Startschuss zum vierten, vielleicht schon vorentscheidenden Spieltag der EuroChallenge-Gruppe H.

Nach der Niederlage gegen den BC Kiew letzte Woche weisen sowohl die Frankfurter als auch Tallinn (59:75-Niederlage in Moskau) einen Sieg und zwei Niederlagen auf und belegen denkbar knapp die Plätze drei und vier, was für erhöhte Spannung sorgen wird. Der Gewinner zieht mit dem Verlierer der Partie Kiew gegen Moskau auf Platz 2 gleich, während der Verlierer schon um das Weiterkommen bangen muss.

Damit es für das Team von Coach Murat Didin nicht soweit kommt, will man nicht die gleichen Fehler wie im Hinspiel machen. Neben einem verschlafenen ersten Viertel (18:27) haperte es im gesamten Spiel vor allem im Abschluss. So fielen bei 32 Versuchen von jenseits der Dreierlinie nur neun durch die Reuse. Nur ein Dreier mehr und man hätte sich weniger Gedanken um die Qualifikation zur nächsten Runde machen müssen.

„Mit ein wenig mehr Glück würden wir jetzt mit einer ausgeglichenen Bilanz in der Gruppe stehen“, so Murat Didin. „Wir haben uns in der ersten Hälfte der Gruppenphase gegen drei europäische Top-Teams gut geschlagen. Und noch haben wir eine Chance weiterzukommen, wenn wir mit viel Herz und Energie spielen. Tallinn ist derzeit auch in einem sehr guten Rhythmus und steht auf Platz 2 in der baltischen Liga. Es wird also nicht einfach. Aber ich vertraue auf unser Team und hoffe auf die Unterstützung unseres Heimpublikums.“ 

Besonderes Augenmerk sollte man auf Nate Fox und Kevin Lyde legen, die sich mittlerweile in der EuroChallenge zu Tallinns stärksten Scorern entwickelt haben. Ex-Leverkusener Fox wartet mit durchschnittlich 15,7 Punkten und acht Rebounds auf, während der 2,07m große Center Lyde ihn mit 13,7 Punkten und 6,3 Rebounds unterstützt.

Ansonsten ist es die wohlbekannte baltische Basketballschule, die man im Spiel des BC Kalev finden kann: starke Distanzschützen, variables Spiel gegen Zonenverteidigung und taktisch sehr clever eingestellt.

Für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS sind das allerdings keine unüberwindbaren Hindernisse, sondern Hürden, die man mit genügend Konzentration durchaus nehmen kann. So stehen Lorenzo Gordon und Jimmy McKinney wieder zur Verfügung, die im Hinspiel noch verletzungsbedingt fehlten.

Nach seinem starken Comeback gegen Oldenburg (11 Punkte) freut sich McKinney auf die Revanche.

„Es ist schon fast unheimlich wie gut wir momentan spielen. Wir könnten das beste Team werden, das Frankfurt jemals hatte. Dafür müssen wir zusammenhalten und weiter starke Defense spielen. Der Sieg gegen Oldenburg gibt uns Extra-Motivation für die EuroChallenge.“

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Humba-Humba-Tätärrää! Basketball Fest in der Ballsporthalle!
(Samstag, 13. Dezember 2008 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)

Auch gegen ein Top-Team der Basketball Bundesliga reißt die Siegsträhne der DEUTSCHE BANK SKYLINERS nicht ab. Gegen den vormals Tabellenzweiten EWE Baskets Oldenburg fuhren die Hessen vor 4910 Zuschauern in der Ballsporthalle ihren vierten Bundesliga-Erfolg in Serie ein. Topscorer beim 84:53 (42:16) waren Ilian Evtimov (20 Pkt.), Anthony King (14 Pkt., 7 Reb.), Konrad Wysocki (12 Pkt., 7 Reb.), Greg Jenkins (11 Pkt.) und Rückkehrer Jimmy McKinney (11 Pkt.).

Luxusproblem für Murat Didin: Mit der Rückkehr Jimmy McKinneys hatte der türkusche Trainerfuchs vor dem Spiel gegen Oldenburg 13 Spieler zur Verfügung, von denen aber nur zwölf zum Einsatz kommen durften. Ergo musste ein Spieler auf der Tribüne Platz nehmen. Getroffen hatte es Max Weber, der eine zerfahrene Anfangsphase zu sehen bekam.

Nach fünf Minuten hatten sich die Hausherren dann allerdings gefangen und gingen per Dreier von Konrad Wysocki mit 9:2 in Führung. Doch nicht nur der Nationalspieler trumpfte in den ersten zehn Minuten groß auf. Anthony King erzielte acht seiner 14 Punkte in der Anfangsphase und verließ unter dem Applaus der Zuschauer das Feld für Rückkehrer Jimmy McKinney. Das 18:4 im ersten Abschnitt war gleichbedeutend mit der besten Defensiv-Leistung der Frankfurter in dieser Saison, die bis dato mit sechs zugelassenen Punkten gegen Bremerhaven die Lowscore-Liste anführten.

Diesen Schock musste der Tabellenzweite erst einmal verarbeiten, tat sich damit aber sichtlich schwer. Das sonst so gefährliche Trio Gardner/ Paulding/ Foster hatte nach 15 Minuten eine Gesamtwurfquote von 12,5 Prozent aus dem Feld (eins von acht). Ein Grund mehr für die Fans die Laola durch die Ballsporthalle schwappen zu lassen. McKinneys erste Punkte seit über einem halben Jahr (29:8, 16.) waren schließlich Balsam auf die Seele des verletzungsgeplagten Guards. Als Ilian Evtimov und Anthony King dann innerhalb von zwei Sekunden vier Punkte erzielten (35:11, 18.), nahm ein sichtlich bedienter Predrag Krunic die zweiten Auszeit in diesem Spiel.

42:16 zur Halbzeit! Die Ballsporthalle entwickelte sich an diesem Tag minütlich immer mehr zur größten Partyzone Frankfurts und war somit die perfekte Bühne für die Breakdancer der "Sorrow Crew", die den Fans mit ihrer Performance noch mehr einheizten.

Rickey Pauldings Dreier war nach langer Zeit wieder ein Lebenszeichen Oldenburgs (52:24, 24.), ging in der ohrenbetäubenden Kulisse aber so gut wie unter. Selbst eine zwischenzeitliche 30 Punkte-Führung war für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS kein Anlass das Tempo zu drosseln. Zwei Dreier von Evtimov, zwischen denen gerade einmal 22 Sekunden lagen, schraubten das Ergebnis auf 60:26 (26.). Mit einem 14:4-Lauf verkürzten die Donnervögel innerhalb von vier Minuten zwar auf 64:40, betrieben damit aber im Endeffekt nur Ergebniskosmetik.

Der außenstehende Betrachter hätte meinen können, Jimmy McKinney wäre nie weg gewesen, als er von Downtown zum 69:42 einnetzte. Mit einer derart hohen Führung im Rücken erlaubte sich Coach Murat Didin einen weiteren Luxus und schonte seine Leistungsträger, indem er in den letzten sechs Minuten (71:45, 34.) den heutigen Bankspielern Einsatzzeit gab. Die Fünf auf dem Feld als zweiten Anzug zu bezeichnen wäre den Spielern dabei allerdings nicht gerecht geworden. Nicht bei einer dermaßen ausgeglichenen und tief besetzten Mannschaft.

Unter den "Oh, wie ist das schön"-Gesängen der Zuschauer brachten sie den Erfolg sicher nach Hause und feierten unter Party-Anführer Konrad Wysocki bei Humpa-Humpa-Tätärää den Kantersieg gegen die EWE Baskets.

Jimmy McKinney: "Heute hat alles gepasst, vom Anfang bis zum Schluss. Die Fans haben uns toll unterstützt und wir haben mit großer Intensität gespielt. Ich habe kaum noch Schmerzen in der Hand, nur der Sprungwurf fühlt sich manchmal noch komisch an."

Murat Didin: "Das war das Resultat einer perfekten Teamleistung. Alle haben dazu beigetragen. Keith Simmons mussten wir allerdings ein wenig Ruhe gönnen, weil er eine Erkältung hat. Aber bis zum nächsten Spiel am Dienstag ist er wieder fit."

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Die Donnervögel kommen zum Spitzenspiel
(Donnerstag, 11. Dezember 2008 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)

Nach der Niederlage gegen das ukrainische Topteam BC Kiew bleibt den DEUTSCHE BANK SKYLINERS nicht viel Zeit, um die Köpfe hängen zu lassen. Die Donnervögel kommen!

Am 14. BBL-Spieltag steigt das Spitzenspiel der Liga in der Frankfurter Ballsporthalle zwischen dem Tabellenfünften und -zweiten, sprich den DEUTSCHE BANK SKYLINERS und den EWE Baskets Oldenburg (Sa., 13. Dezember - Tip-Off: 18.30 Uhr).

Mit einem durchwachsenen Saisonbeginn ging es für die EWE Baskets in die Spielzeit, doch nach dem dritten Spieltag zündete man den Turbo. Fünf Siege in Serie, eine Niederlage und dann eine neuerliche Serie von drei Erfolgen hintereinander ließen die Konkurrenz ratlos zurück. Das Ergebnis dieses beeindruckenden Zwischenspurts: Platz 2 in der Tabelle hinter Spitzenreiter ALBA Berlin!

Verantwortlich für die 8:1-Bilanz der letzten neun Spiele sind die drei Oldenburger Musketiere Jason Gardner (14,8 Pkt, 4,3 Ass.), Rickey Paulding (13,3 Pkt., 4,8 Reb.) und Je’Kel Foster (12,6 Pkt., 1,6 St.). Im Hintergrund zieht Trainerfuchs Predrag Krunic die Fäden und leitet mit bislang großem Erfolg die Geschicke der Donnervögel.

Kritiker könnten den Niedersachsen nun vorhalten nur gegen Teams der unteren Tabellenhälfte gewonnen zu haben, aber Erfolge gegen Bamberg und Ludwigsburg beweisen ebenso das Gegenteil. Nicht jeder Gegner war das Fallobst, als das es verschrien war. Erst recht nicht in einer Liga, in der jeder jeden schlagen kann. So oder so, Oldenburg wird wie in den letzten Spielen auch nervenstark auftreten.

Aber auch die DEUTSCHE BANK SKYLINERS sind in dieser Saison alles andere als zurückhaltend. Die teils dramatischen Erfolge gegen Nördlingen, Braunschweig oder auch der Coup gegen Moskau haben dem Team von Murat Didin eine mentale Stärke gegeben, die alles möglich erscheinen lässt.

Mit dem Comeback von Lorenzo Gordon gegen Tübingen ist außerdem ein schmerzlich vermisster Centerspieler zurückgekehrt, der mit seinem beherzten Einsatz neue Energien in der Mannschaft freisetzen kann.

Auch Gordons Cousin Jimmy McKinney trainiert seit dieser Woche wieder mit dem Team. Eine Belastunsgprobe für seine ausheilende Wurfhand. „Unser Teamarzt Wolfgang Raussen wird zeitnah vor dem Spiel entscheiden, ob Jimmy sein Comeback geben kann“, so Sportdirektor Kamil Novak.

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS können Kiew nicht knacken
(Dienstag, 09. Dezember 2008 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS konnten den Überraschungssieg aus der Vorwoche gegen Moskau leider nicht wiederholen. Am 3. Spieltag der EuroChallenge gab es gegen den Favoriten BC Kiew eine 58:66 Niederlage. Top Scorer waren Lorenzo Gordon und Pascal Roller (je 12 Punkte).

940 Zuschauer sahen die Partie in der Ballsporthalle, in der die DEUTSCHE BANK SKYLINERS von Beginn an Mühe hatten, ihr Spiel aufzuziehen. Kiew agierte druckvoll in der Verteidigung und hatte auch unter dem Korb mehr Durchsetzungsfähigkeit. Nach dem ersten Viertel lagen die Frankfurter dennoch nur knapp zurück mit 9:13 – dank Kapitän Pascal Roller, der allein 8 Punkte beisteuerte.

Im zweiten Abschnitt demonstrierten die Ukrainer dann erstmals ihre volle Stärke und zogen über 11:21 (13). bis zur Pause auf 22:33 (20.) weg. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS zeigten große Probleme, gegen die starke Defense der Gäste zu guten Würfen zu kommen. Entsprechend niedrig fiel die Trefferquote aus – nur 30 Prozent aus dem 2-Punkte-Bereich und 20 Prozent von außen.

Nach der Pause zeigte sich Frankfurt mit mehr Biss und mehr Glück im Abschluss. Mit einem 10:2 Lauf verkürzten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS auf 32:35 (25.). Doch Kiew hatte über den Distanz-Spezialisten Jeretin immer eine Antwort parat und führte auch vor dem Schlussviertel – aber nur noch mit 46:42 (30.).

Die Hessen kämpften weiter, glichen in der 34. Minute durch Evtimov zum 49:49 aus und erarbeiten sich kurz darauf durch Titus Ivory die erste Führung 52:51. Kiew konterte im Gegenzug – wieder von außen (52:54, 35.). Es waren diese wichtigen Würfe, die den DEUTSCHE BANK SKYLINERS am Ende fehlten und die Kiew an diesem Tag sicher traf. Evtimov und Roller verlegten ihre Dreier, Markoishvilli (Top Scorer mit 17 Punkten) und Drozdov versenkten ihre Würfe zum vorentscheidenden 61:52 (39.).

Konrad Wysocki: „Kiew hat am Ende sehr stark getroffen. Sie haben auch wirklich tolle Spieler in ihren Reihen, die auch Würfe treffen, wenn sie die Hand im Gesicht haben. Wir haben in der Offensive vor allem zu Beginn des Spiels viel zu lethargisch gespielt und uns oft nur planlos den Ball zugepasst.“

Coach Murat Didin: „Die Aufholjagd kam zu spät. Wir hätten diese Intensität schon von Anfang an zeigen müssen.“

Das nächste Spiel ist am Samstag, 13. Dezember, um 18:30 Uhr in der Ballsporthalle gegen Oldenburg.

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Titus, der Teamplayer
(Montag, 08. Dezember 2008 von Steffen Reiner)

Titus, Du warst in der BBL für die Köln 99ers und in Belgien für Oostende aktiv. Jetzt trägst Du das Trikot der DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Wie stehen Deine Chancen, dass Du uns Fans bis Saisonende erhalten bleibst?
Titus Ivory: Ich hoffe, dass die Verhandlungen einfach verlaufen und meine Leistung für mich spricht. Aber letzten Endes entscheidet der Club, ob ich bleibe oder gehe. Ich werde auch weiterhin mein Bestes geben und mich für eine Verlängerung empfehlen.
Im Spiel gegen die Giants Düsseldorf, hast du sagenhafte 21 Punkte erzielt. War das der Schlüssel zum Sieg gegen die Rheinländer?
Es war ein Teil des Erfolgs. Wir haben als Team gespielt und deshalb verdient gewonnen.
Gegen Tübingen gab es einen klaren 82:65 Sieg für Frankfurt. Wo lagen die Stärken der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, wo die Schwächen?
Wir hatten ein Team, dessen Tiefe, der der Tigers überlegen war. Außerdem  haben wir die Rebounds kontrolliert und uns bis auf das erste Viertel kaum eine Blöße gegeben.
Worauf müsst Ihr beim nächsten Bundesliga-Gegner, den EWE Baskets aus Oldenburg, achten?
Oldenburg spielt einen sehr guten Basketball, sonst würden sie nicht hinter  ALBA Berlin auf dem 2. Platz stehen. Wir müssen in der Defense noch mal zulegen und auch mehr Rebounds pflücken.
Kommen wir nun zu Dir selbst. Du angelst gerne. Was war dein größter Fisch, den Du jemals an der Angel hattest?
Ein acht Kilo schwerer Catfish. Aber den hab ich gefangen, als ich ein kleiner Steppke war.
Welchen weiblichen Prominenten würdest Du gerne zum Essen einladen?
Als erstes meine Frau! An zweiter Stelle Halle Berry.
Welches Auto würdest Du Dir kaufen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Einen Pick-Up. Aber am liebsten den 1970er Chevrolet El Camino.
Welche Art von Musik hörst du am liebsten?
R&B und Gospel.
Kommen wir nun zum Thema Menschen mit Behinderung. Wie würdest Du Deinen Alltag gestalten, wenn Du z.B. im Rollstuhl sitzen würdest?
Ich würde weiterhin aktiv Basketball spielen. Ich bin der Meinung, dass Menschen mit Behinderung alles können. Ich würde weiterhin spielen und später als Coach arbeiten.

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"Ich versuche, 120 Prozent zu geben"
(Montag, 08. Dezember 2008 von Cita Born)

Max, Head Coach Murat Didin hat Dich ja in den letzten Spielen oft eingesetzt (Max bekommt 10 Minuten pro Spiel in dieser Saison. Zum Vergleich: letzte Saison war es eine Minute!).
Schenkt er Dir ein besonderes Vertrauen im Moment?
Das ist schwer zu sagen. In den letzten Spielen habe ich gut gespielt. Da konnte ich dem Trainer zeigen, was ich kann.
Wie bist Du zu Deiner momentanen Hochform gekommen?
Ich würde jetzt nicht direkt sagen, dass ich eine besondere Hochform habe. Eigentlich bin ich schon die ganze Zeit fit. Besondere Trainingseinheiten habe ich auch nicht absolviert. Wahrscheinlich habe ich einfach von verletzten Mitspielern profitiert, und konnte diese Spielzeiten nutzten. 
Was können Profisportler tun (speziell Du persönlich), um ihre Topform möglichst lange anhalten zu lassen?
Da habe ich keinen Einfluss drauf. Ich werde weiterhin gut trainieren müssen und versuche, mein Selbstvertrauen beizubehalten.
Deine Stärken während der letzten Spiele, besonders gegen TBB Trier, zeigten sich deutlich in der Defense. Wie wichtig ist eine gute Verteidigung, um einen Sieg zu erlangen?
Eine gute Defense ist sehr wichtig. Man kann natürlich auch mit einer schlechten erteidigung ein Spiel gewinnen, aber ganz ohne geht es nicht. Es gibt doch den Spruch „Offense wins games, defense wins championships“ („Offensive gewinnt Spiele, Verteidigung gewinnt Meisterschaften.“ Anm. d. Red.). Diese Aussage tifft es ganz gut und Head Coach Murat Didin legt großen Wert auf die Verteidigung.
Wie kannst Du persönlich bei den nächsten Spielen zu einem Sieg beitragen?
Ich versuche immer positiv zu bleiben und 120 Prozent zu geben, wenn ich bei einem Spiel eingesetzt werde. Es geht mir dabei nicht so um mich selbst, sondern ich versuche, meine Energie ganz für das Team aufzubringen.
Vielen Dank für das Gespräch Max - und weiterhin viel Erfolg mit dem Team!

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Overtime Sieg gegen Braunschweig
(Sonntag, 23. November 2008 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)

Nach der knappen Niederlage in Bamberg haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS am 11. Spieltag der Basketball-Bundesliga in einem wahren Thriller gegen Braunschweig die passende Antwort folgen. Beste Schützen beim 81:74 nach Verlängerung waren Ilian Evtimov (23pts, 5reb), Derrick Allen (15pts) und Pascal Roller (13pts).

Vor 4730 Zuschauern in der Ballsporthalle entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Spiel mit einem starken Auftakt der DEUTSCHE BANK SKYLINERS (10:0, 4.), was Braunschweigs Coach "Mucki" Mutapcic früh zu seiner ersten Auszeit veranlasste. Mit der Umstellung von Mann- auf Zonenverteidigung kamen die Phantoms nun besser mit der Offense der Hausherren zurecht. Mit Dreiern von Salisberry, Franklin und Drevo wurde der Abstand auch recht schnell wieder auf zwei Zähler eingedampft (12:10, 8.). Mit zwei weiteren Dreiern durch Crouch gingen die Gäste plötzlich in Führung, ehe Ilian Evtimov mit einem Turnaround-Jumper die Dreierserie Braunschweigs unterbrechen konnte (14:16, 9.). Freiwürfe von Pascal Roller und Max Weber brachten den Hausherren die Führung zurück (17:16, 10.).

Bis Mitte des zweiten Viertels ging es dann auf beiden Seiten etwas ungeordneter zu. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS konnten sich zwar auf das System Braunschweigs einstellen, die mit ihren Centerspielern Visser und Mittmann Löcher in die Zone zu reissen versuchten, doch mit Ausnahme von zwei Distanzwürfen klappte nicht viel bei den Niedersachsen. Dummerweise lief ebenso wenig bei den Frankfurtern zusammen, bei denen bis zu diesem Zeitpunkt nur Evtimov und Keith Simmons trafen (24:27, 18.). Mit dem dritten persönlichen Foul für Derrick Allen sah sich Head Coach Murat Didin gezwungenermaßen auch noch frühzeitig seiner gängigen Offensivwaffe beraubt. Sieben Ballverluste in dieser schwierigen Phase passten dabei wie die Faust aufs Auge.

Mit einem getroffenen Dreier und Jumper in Folge war es dann Pascal Roller, der die Braunschweiger Führung wieder ausglich (38:38, 24.). Schrecksekunde dann in der 25. Minute: in den Phantoms-Fastbreak hinein foulte Titus Ivory Jonathan Levy, der beim Bodenkontakt unglücklich zwischen Bande und Korbanlage stürzte, zur Beruhigung der Fans und Mitspieler aber nach kurzer Zeit wieder aufstehen und ohne Hilfe der Betreuer auf der Bank Platz nehmen konnte. Doch nicht die Gäste mussten nun den Bruch im eigenen Spiel verdauen, sondern die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Ein Powerplay von Jason Cain mit acht Punkten in drei Minuten brachte Didins Mannschaft mit 40:51 ins Hintertreffen (28.). Keith Simmons und erneut Ilian Evtimov sorgten zwar für angeglichenere Verhältnisse (48:53. 30.), wurden aber durch ein technisches Foul gegen Konrad Wysocki in ihrem Treiben unterbrochen.

Angetrieben von Derrick Allen startete Frankfurt nun den Comeback-Versuch (52:58, 33.). Mit hartem Einsatz wurde unter dem Braunschweiger Korb um jeden einzelnen Offensivrebound gekämpft, um den Rückstand irgendwie verkürzen zu können. Und als ob Konrad Wysocki den kritischen Stimmen an seiner Spielweise im Frankfurter System etwas beweisen wollte, mutierte gerade er zum Energizer an den Brettern (zwölf Rebounds).

Unter den ohrenbetäubenden "Defense! Defense!"-Rufen von über 4700 Fans kämpften sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS über Allen nun Punkt für Punkt wieder heran (57:60, 37.). Mit Visser und Cain mussten schon zwei Phantoms-Spieler foulbedingt aus dem Spiel und bei Pascal Rollers Dreier zum 60:62 hielt es keinen mehr auf seinem Sitzplatz (38.). Bei 31,6 Sekunden auf der Uhr trat Keith Simmons zum Freiwurf an, traf aber nur einen der zwei Versuche (65:67, 40.). Im Gerangel um den freien Ball hatte Braunschweig das glücklichere Händchen und konnte den letzten Angriff einleiten, der in Freiwürfen für Salisberry endete. Einer der zwei Würfe fand seinen Weg ins Ziel, der zweite allerdings nicht. Den Rebound schnappte sich ausgerechnet Konrad Wysocki, der den Ball an seinen Kapitän Pascal Roller weitergab. Mit all seiner Abgebrühtheit hielt er dann aus dem Dribbling heraus drauf und traf im Tollhaus Ballsporthalle zum 68:68 bei 0,3 Sekunden auf der Uhr! Wahnsinn! Nach Nördlingen wurde nun also auch Braunschweig Opfer von Last Second-Roller! Verlängerung! Schon wieder!

Mit zwei von vier Freiwürfen brachte Wysocki die DEUTSCHE BANK SKYLINERS erstmals seit der 16. Minute wieder Führung (70:68, 42.). Und als ob es keine größere Bühne für ein Bruderduell geben könnte, brachte Braunschweigs Coach Emir Mutapcic auf Grund von drei ausgefoulten Spielern Kevin Wysocki (Drevo hatte sich Ende des vierten Viertels dazugesellt, Anm. d. Red.). Das herbeigesehnte Duell Konrad vs. Kevin, es stieg in der heißesten Phase des Spiels!

Die Phantoms kamen durch Punkte von Kevin Wysocki auf 72:70 heran, doch Titus Ivory brachte die Halle auf den Siedepunkt, als er per Dreier das 75:70 markierte und nach zwei Freiwürfen von William Franklin den Score auf 77:72 hochschraubte. Die Entscheidung! Keith Simmons und Ilian Evtimov sicherten den Sieg und sorgten für Gänsehaut-Feeling bei den Fans.

Head Coach Murat Didin: "Basketball ist nicht Mathematik - das Spiel ist unberechenbar. Die letzten 15 Minuten waren verrückt. Irgendwie haben wir es am Ende geschafft - mit viel Energie, Herz und der Unterstützung unserer Fans. Sie haben genausoviel Anteil an diesem Spiel wie die Spieler."

Im Viertelfinale des BBL Pokals gibt es bald ein Wiedersehen mit den Braunschweigern. Die Auslosung in Berlin bescherte den DEUTSCHE BANK SKYLINERS am 21. Januar ein Auswärtsspiel in Braunschweig.

"Wir nehmen was kommt. Das ist kein schlechtes Los", so Murat Didin.

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Hurra! Die Gruppenphase ist da!
(Dienstag, 11. November 2008 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben durch einen 67:65 Sieg in Antalya die Gruppenphase der EuroChallenge erreicht. Gespielt wird ab dem 25.11. in acht Gruppen zu je vier Teams, das heißt auf die Frankfurter kommen drei Heim- und drei Auswärtsspiele zu. Die Gruppen werden am kommenden Samstag, 15. November, um 12 Uhr in München ausgelost.

Beste Schützen der DEUTSCHE BANK SKYLINERS waren Evtimov (16 Punkte, Wysocki (12 Punkte, 10 Rebounds, 4 Assists), Bahiense de Mello (11) und King (10).

In der Türkei machten die Frankfurter zunächst dort weiter, wo sie am Samstag in der Ballsporthalle gegen Trier aufgehört hatten. Die enge Defense der Hessen limitierte die Gastgeber im ersten Viertel auf magere acht Punkte. 17:8 führten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nach zehn Minuten, bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 14 Punkte aus (32:18, 19.) und führten zur Pause mit 32:23.

Doch auch ohne ihren verletzten Top Scorer aus dem Hinspiel, Victor King, gaben die Türken in der zweiten Hälfte Gas - und kamen über ihren Dreierschützen Görkem (16 Punkte) gefährlich nahe heran (42:41, 27.). Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wirkten nun verunsichert und mussten mitansehen, wie Antalya das Spiel drehte und mit 43:42 in Führung ging. Ein Dreier von Pascal Roller und ein Freiwurf von Anthony King sorgten dafür, dass die Didin Truppe mit einem knappen 46:43 Vorsprung ins letzte Viertel ging.

Das Spiel blieb eine Zitterpartie (62:62, 39.) - mit glücklicherem Ausgang für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Derrick Allen war der Held des Tages und sorgte mit dem letzten Wurf in der Schluss-Sekunde für den 67:65 Endstand.

Sportdirektor Kamil Novak: "Das war kein leichter Wurf, den Derrick getroffen hat. Wir sind glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir haben hier moralische Stärke bewiesen, denn in der Türkei zu bestehen, ist nie leicht. Am Ende wurde es noch einmal knapp, aber in der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir hätten zur Pause noch höher führen müssen."

 

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Didins Wunsch: spielt schlau am Samstag!
(Donnerstag, 06. November 2008 von Marc Rybicki)

Nach dem 60:60 Unentschieden im EuroChallenge Spiel gegen Antalya beklagte DEUTSCHE BANK SKYLINERS Head Coach Murat Didin einmal mehr die Unerfahrenheit einiger Spieler.

Durch ein Foul in der kritischen letzten Szene, hätte man den Ausgleichstreffer von Antalyas Top Scorer Viktor King verhindern können. Doch die Worte des Trainers verhallten in der Hitze des Gefechts.

„Wir müssen mehr Übersicht haben in den entscheidenden Momenten und viel schlauer spielen“, fordert Didin. Die nächste Gelegenheit zur Bewährung kommt schon am Samstag um 18:30, wenn am 9. Bundesliga-Spieltag der TBB Trier in die Ballsporthalle kommt.

Der sportliche Absteiger der vergangenen Saison möchte in diesem Jahr mit dem Tabellenkeller nichts zu tun haben und startete auch recht vielversprechend mit Siegen gegen Göttingen, Nördlingen oder zuletzt Düsseldorf.

Einer der Erfolgsbringer im Team von Yves Defraigne ist der amerikanische Power Forward Chris Copeland. Der 2,03 m Mann erzielt im Schnitt 18,8 Punkte. Der Top Scorer der Bundesliga ist allerdings angeschlagen. Beim Spiel gegen Düsseldorf am vergangenen Wochenende zog er sich eine Bänderdehnung an der Fuß-Außenseite zu und stieg erst Mitte dieser Woche wieder ins Teamtraining ein.

Auf der Point Guard Position kommt Druck von Derek Raivo. Der schnelle US-Aufbauspieler, der letzte Saison noch in Köln agierte, kommt auf 16,2 Punkte und 3,2 Assists pro Spiel. Am Tag vor seinem 24. Geburtstag ist der Amerikaner bestimmt hochmotiviert, um sich selbst und seinem Team ein vorzeitiges Geschenk zu machen.

Keine Gastgeschenke machen wird mit Sicherheit Ex-Frankfurter Maksym Shtein. „Thunder Max“ ist mit 8,8 Punkten und 2,7 Rebounds ein gefragter Rollenspieler an der Mosel und würde sich sicher freuen, an alter Wirkungsstätte ein paar Punkte abzustauben.

Der Schlüssel dazu könnte in der starken Offensiv-Abteilung liegen (79,4 Punkte im Schnitt, Platz 2 in der Liga-Rangliste). Vor allem jenseit der 6,25 m Linie fühlen sich die Triere wohl - kein Team nimmt so viele Dreier (bislang 203 Versuche bei einer Trefferquote von 34 Prozent). Da kommt was zu, auf die Defense der DEUTSCHE BANK SKYLINERS.

Head Coach Murat Didin: „Trier ist eines der heißesten Teams in der Liga, wenn es ums Werfen geht. Man muss sehr konzentriert sein, denn sie können sofort einen Punktelauf starten. Aber wir sind das beste Defense Team in der Liga – und werden Trier mit unseren Fans im Rücken stoppen.“

Im Pokal gegen Nördlingen

Der November beschert den DEUTSCHE BANK SKYLINERS ein weiteres Heimspiel. Im BBL Pokal Achtelfinale empfangen die Hessen am 20. November um 19:30 Uhr die Giants Nördlingen in der Ballsporthalle. Gegen den Bundesliga-Rivalen gab es erst in der vergangenen Woche einen hart umkämpften 89:85 Sieg der DEUTSCHE BANK SKYLINERS nach Verlängerung.

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Nachsitzen lohnt sich in Nördlingen
(Samstag, 01. November 2008 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben bei den Giants Nördlingen zwei Punkte entführen können. Im Schwabenland gewannen die Hessen nach Verlängerung mit 89:85.

Beste Schützen waren Neuzugang Titus Ivory (19 Punkte), Pascal Roller (18), Ilian Evtimov (14) und Konrad Wysocki (13).

Ivory (6/13 aus dem Feld) führte sich gleich gut ein mit einem Alley-oop Pass, den Konrad Wysocki versenkte, und einem Korbleger zur 4:0 Führung. Ein guter Start, doch nach dem ersten Viertel lagen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit 17:19 hinten, weil sie sich durch Abspielfehler und schlechte Würfe das Leben selbst schwer machten. Außerdem bekamen die Frankfurter Omari Westley nicht in den Griff, der im ersten Abschnitt 11 seiner 26 Punkte erzielte.

Wieder war es der neue Mann, Titus Ivory, von dem die Initialzündung ausging. Mit einem Dreier glich der Guard zum 22:22 (12.) aus - danach lief es besser für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Bis zur Pause konnte sich das Team von Murat Didin auf 41:32 absetzen. Der Vorsprung hätte bei besserer Chancenverwertung noch höher ausfallen können.

"Das ist ein akzeptabeler Zwischenstand. Wir wollen in der zweiten Hälfte viel Druck in der Defense machen - das wird der Schlüssel zum Spiel", resümierte Sportdirektor Kamil Novak in der Halbzeit auf BBL.TV. Doch Nördlingen fand die Lücken in der Frankfurter Zonenverteidigung und kam auf 45:46 heran (25.). Und wer war es, der seinem Team wieder Luft gab? Natürlich Neuverpflichtung Titus Ivory mit sechs Punkten in Folge (52:45).

Die mitgereisten Skybembels und die Fans am Fernsehschirm in der Champions Bar mussten im Schlussabschnitt die Luft anhalten - die Hausherren glichen aus zum 67:67 (38.) und gingen 1:30 Minute vor dem Ende 73:70 in Führung. Dann bekam auch noch Frankfurts Top Scorer Ivory sein fünftes Foul. Roller glich fünf Sekunden vor Schluss per Dreier zum 73:73 aus - Verlängerung!

Trotz Rückstand behielten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in der Overtime die Nerven. 18 Sekunden vor Ende der Verlängerung kippte Pascal Roller mit einem Dreier zum 86:85 das Spiel, Derrick Allen sorgte mit Korbleger und Freiwurf für den Endstand.

Matchwinner Pascal Roller: "Ich habe vorher auch genügend daneben geschossen. Wir haben viele Chancen vertan und mit Glück das Spiel noch mal drehen können."

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Neue Gesichter gegen Nördlingen
(Donnerstag, 30. Oktober 2008 von Marc Rybicki)

Als die DEUTSCHE BANK SKYLINERS am 24. Augst gegen Nördlingen testeten, hielten sich Greg Jenkins und Titus Ivory in ihrer amerikanischen Heimat fit und dachten sicher nicht daran, dass sie zwei Monate später im Frankfurter Spielerdress beim Bundesliga-Aufsteiger antreten würden.

Doch der Profi-Sport hat seine eigenen Gesetze – vor allem, wenn es um Verletzungen geht. Durch den Ausfall ihrer Leistungsträger Lorenzo Gordon und Keith Simmons mussten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS handeln und frische Kräfte an den Main holen.

Am Samstag um 19:30 Uhr wird Murat Didin gegen Nördlingen auf Center Jenkins und Guard Ivory zurückgreifen – Ivory muss allerdings noch durch den medizinischen Check-up, der am Freitag abgeschlossen sein soll.

Murat Didin: „Ich habe einige Spiele von Ivory auf Tape gesehen. Er liest das Spiel gut und kann damit dem Team helfen. Mal sehen, wie fit er ist. Ivory hat individuell trainiert, aber das ist natürlich nicht dasselbe wie Teamtraining. Ich hoffe, dass er Samstag schon Leistung bringen kann. Man darf aber keine Wunderdinge von ihm erwarten.“

Nördlingen, auf Rang 6 fünf Plätze über den DEUTSCHE BANK SKYLINERS in der Tabelle, erwischte einen guten Start mit drei Siegen in Serie. Doch nach zwei Niederlagen zuletzt gegen Braunschweig und Düsseldorf ist der erste Schwung der Anfangsphase ein wenig verpufft.

Das Team von Trainer Andreas Wagner konnte beinahe den kompletten Stamm der letztjährigen Erfolgsmannschaft halten. Dazu zählen Power Forward Omari Westley (16,3 Punkte und 6,3 Rebounds pro Spiel) und der kanadische Aufbauspieler Osvaldo Jeanty (13,3 Punkte und 1,9 Assists).

Gut eingeschlagen sind die beiden Neuzgänge aus Cuxhaven, Point Guard Danny Gibson (12,6 Punkte und 3,0 Assists) sowie Forward Monta McGhee (10,6 Punkte und 8,7 Rebounds).

Murat Didin: „Nördlingen ist ein sehr schnelles Team. Sie spielen sehr strukturiert und die Atmosphäre in der Halle erinnert an Ulm – die Fans sind nahe dran am Spielfeld. Die Schlüsselposition wird die Shooting Guard Position sein. Wenn von Ivory und Dominik Bahiense de Mello Unterstützung kommt, ist ein Sieg in diesem sehr schweren Spiel möglich.“

Die Partie des 8. Spieltags wird live auf BBL TV übertragen. Fans können ab 19:30 Uhr in der Champions Bar im Marriott Hotel mitfiebern. Dauerkartenbesitzer erhalten dabei 10 Prozent Rabatt auf alle Speisen und Getränke. Nach dem Spiel sollte man nicht gleich abschalten: im Anschluss läuft BBL.TV Unplugged - eine Reportage von und mit den DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Selbstgedreht und von Pascal Roller kommentiert.

“BBL.TV Unplugged“ ist ein „Real Life“-Format. Heißt: die Protagonisten filmen sich selbst. Über fünf Monate war die Kamera treuer Begleiter von Frankfurts Team-Manager Wolfgang Buhr. Ob beim Playoff-Erfolg im Viertelfinale der letzten Saison gegen Leverkusen, dem anschließenden bitteren Aus gegen Bonn oder auch bei Sponsorenterminen, Auswärtsfahrten und in der Kabine. Die Mini-DV-Kamera war immer dabei. Momente aus dem Inneren eines Teams, hautnah eingefangen. Die Reportage gibt einen unverfälschten Eindruck über das Leben als Basketball-Profi.

Pascal Roller spricht offen über das Verhältnis zu Trainer Murat Didin („Er sagt schon sehr krass die Wahrheit. Das tut manchmal weh, aber hilft den meisten auch zu verstehen, was er will“) und natürlich über seinen letzten Wurf, der das Playoff-Aus bedeutete. Näher dran geht nicht.

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Titus Ivory verpflichtet
(Dienstag, 28. Oktober 2008 von Marc Rybicki)

Nach dem Ausfall von Guard Keith Simmons (Innenband-Anriss im Knie) haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS schnell reagiert und einen alten Bekannten aus Bundesliga-Zeiten an den Main geholt: Titus Ivory.

Der 1,93m große US-Guard, geboren am 13. August 1977, wurde 2006 Meister mit den Köln 99ers (damals noch RheinEnergie Kön) und verdiente sich in der letzten Saison seine Sporen bei BC Oostende in Belgien. Dort holte er 2007 den belgischen Meistertitel und ein Jahr später konnte er den belgischen Pokalsieg bejubeln.

Dem Meisterjahr in Köln (10,4 Punkte und 3,5 Rebounds pro Spiel) folgte ein Abstecher nach Litauen zu Lietuvos Vilnius, wo er unter anderem acht Spiele lang ULEB-Cup-Erfahrungen sammeln konnte.

Bei seiner zweiten Deutschland-Station bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS wird der Familienvater (drei Kinder) vorerst einen Vertrag über zwei Monate mit Option auf Verlängerung bis Saisonende erhalten und steht Trainer Murat Didin schon beim Spiel gegen Nördlingen zur Verfügung.

Ivory, der vor allem für seine aggressive Defense und seinen guten Wurf von Außen bekannt ist, soll mit eben diesen Fähigkeiten die Simmon´sche Lücke schließen. 9,6 Punkte und 2,9 Rebounds pro Partie in 36 Spielen der belgischen Liga könnten da durchaus behilflich sein.

Head Coach Murat Didin: „Unsere Situation ist nicht einfach. Wir haben viele Verletzte und das Programm in der Bundesliga und in der EuroChallenge ist sehr straff. Das Team gibt sein Bestes, braucht aber Unterstützung. Ivory ist ein großartiger Teamspieler mit einem hohen Basketball IQ. Genau wie Pascal Roller, Keith Simmons oder Derrick Allen kann Titus durch seine professionelle Einstellung ein Vorbild für den Basketball Nachwuchs in Frankfurt sein.“

Lorenzo Gordon erfolgreich operiert

Forward Lorenzo Gordon wurde erfolgreich in der BG Unfallklinik von Dr. Alwin Jäger operiert. Dabei wurde festgestellt, dass die Kapsel der verletzten linken Schulter nicht beschädigt ist. Es wurden „nur“ zwei Knorpelteile (Splitter) entfernt. Dies bedeutet, dass Gordon bei gutem Heilungsprozess in etwa vier bis sechs Wochen wieder mit dem Training beginnen kann.

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Sieg unter schwierigen Bedingungen
(Samstag, 25. Oktober 2008 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)

Nach zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge haben sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit einem 61:56 (34:24)-Heimsieg gegen Paderborn zurück gemeldet. Dabei fehlten den Frankfurtern die beiden verletzten Top Scorer Lorenzo Gordon und Keith Simmons. Center Greg Jenkins gab zwar sein Debüt. Gegen sein Ex-Team konnte der Amerikaner aber nur knapp drei Minuten spielen, weil ihn eine Blessur an der rechten Wurfhand, die er sich Tags zuvor im Training zugezogen hatte, behinderte.

Beste Schützen vor 3920 Zuschauern in der Ballsporthalle waren Derrick Allen (25 Punkte, 6 Rebounds) und Pascal Roller (15 Punkte, 5 Assists) für die Hausherren, sowie Steven Esterkamp (16 Punkte) und Chris Ensminger (12 Punkte) für die Baskets.

"Die letzten Wochen waren nicht einfach für uns. Durch die Verletzungen gibt es viele Umstellungen im Team. Doch jeder hat gekämpt und hat sein Bestes gegeben. Derrick hat ein tolles Spiel gemacht und Adam hat gespielt, als sei er 2,12 m groß", so Konrad Wysocki, der 11 Punkte beisteuerte.

Guard Adam Emmenecker holte 9 Rebounds und kommentierte: "Wir sind nicht in ein emotionales Loch gefallen. Wenn wir weiter so als Team spielen, wird es eine gute Saison."

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, ehe Frankfurts #8 Anthony King die Fans mit den ersten Punkten der Partie beglückte (2:0, 2.). In der Folge kamen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS besser ins Spiel (14:8, 9.), während Chris Ensminger derweil die Scorer-Rolle bei Paderborn übernahm (6 Punkte im 1. Viertel).

Wiederum Ensminger war es auch, der im zweiten Spielabschnitt für die ersten Paderborner Punkte sorgte (16:11, 12.). Eine kleine Initialzündung, die trotz der Dreier von Konrad Wysocki und Pascal Roller zum 19:13 bzw. 25:17 nicht verpuffen wollte. Über den Kampf kamen die Gäste nun besser mit der Spielweise der DEUTSCHE BANK SKYLINERS zurecht, was sich auch am Brett bemerkbar machte (25:21, 17.). Doch auch die Gastgeber wussten sich zu wehren. So kam zum Derrick Allen zum Beispiel in diesem Viertel auf die ersten 9 seiner insgesamt 25 Punkte.

Nach dem Pausentee ging die Derrick Allen-Show unvermittelt weiter. Sechs Punkte Allens sorgten für eine komfortable Führung (40:26, 23.). Zwei schnellen Dreiern von Pascal Roller folgte der erste getroffene Dreier Paderborns durch Steven Michael Esterkamp bei bis dato zwölf Versuchen (46:33, 27.).

Einen kleinen 5:1-Lauf der nun von Foulproblemen geplagten Baskets beantwortete - natürlich - Allen nach trickreichem Zuspiel von Adam Emmenecker (57:47, 37.). Als Ilian Evtimov (5 Pkt., 7 Reb.) mit dem fünften persönlichen Foul vom Feld musste wurde es mit einem Mal wieder spannend (57:53, 39.). Allerdings auch nur für wenige Augenblicke, denn mit seinen Zählern 21 bis 25 beendete der Mann des Abends die letzten Hoffnungen der Gäste auf die Wende endgültig (61:54, 40.).

Paderborns Coach Doug Spradley: "Wir haben nur fünf Minuten mit Biss gespielt. Mit einer katastrophalen Wurfquote von 33 Prozent kann man kein Spiel gewinnen."

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Coach Murat Didin: "Das Team hat gut gekämpft, aber wir geben noch zu viele Offseniv-Rebounds ab. Wir müssen unter dem Korb noch physischer werden und mehr Kontakt zum Gegner suchen. Das ist schließlich nicht Tennis, was wir hier spielen."

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Lauter alte Bekannte...
(Dienstag, 23. Oktober 2008 von Marc Rybicki)

Im Leben trifft man sich immer zweimal. Im Basketball auch gerne fünfmal. So oft standen sich Murat Didin, Head Coach der DEUTSCHE BANK SKYLINERS, und Chris Ensminger, damals Center in Bamberg, im Meisterschafts-Finale 2005 gegenüber.

Das Ergebnis ist bekannt: die Bamberger konnten sich in fünf Spielen durchsetzen. Auch dank der Leistung von Chris Ensminger, der seinerzeit in den Play-offs ein Doube Double im Schnitt verbuchen konnte. Inzwischen ist der 2,09 m lange Amerikaner fast 35 Jahre alt und spielt in Paderborn – aber seine Form ist noch immer sehenswert. 10,5 Punkte und 11,0 Rebounds holt der BBL Veteran pro Spiel. Beim 91:74 Sieg gegen Düsseldorf am Mittwochabend griff er sich 15 Rebounds.

Am Samstag kommt er mit seinen Paderborn Baskets in die Ballsporthalle (18.30 Uhr) – und bringt einen weiteren guten Bekannten der DEUTSCHE BANK SKYLINERS mit. Drei Jahre lang trug Nino Garris das Frankfurter Trikot, wurde aber duch Verletzungen häufig an der Ausübung seines Berufes gehindert. In Paderborn soll dem früheren Nationalspieler ein Neuaunfang gelingen. Derzeit steht Garris 20 Minuten pro Partie auf dem Feld, erzielt dabei 6,3 Punkte und 3,3 Rebounds.

Murat Didin macht sich indes wenig Gedanken um das Wiedersehen mit Ensminger oder Garris. Den Frankfurter Trainer plagen ganz andere Sorgen, denn auch der Verletzungsteufel ist ein wohlbekannter, wenn auch nicht gern gesehener Gast am Main – und der hat wieder voll zugeschlagen.

Neben den Langzeitverletzten McKinney und Zöllner und dem an der Schulter lädierten Lorenzo Gordon, hat es im EuroChallenge Spiel gegen Nikolaev jetzt auch Keith Simmons erwischt.

Simmons erlitt einen Innenband-Anriss im linken Knie und muss voraussichtlich vier bis sechs Wochen pausieren. Durch den Ausfall von Gordon und Simmons fehlen den DEUTSCHE BANK SKYLINERS damit 27 Punkte und 13,4 Rebounds pro Spiel.

Murat Didin: „Wenn deine beiden besten Scorer und Rebounder ausfallen, ist das nicht gerade eine leichte Situation. Aber wir glauben an den Rest der Mannschaft. Jetzt müssen die anderen einspringen und Extra-Einsatz zeigen.“

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben noch vier Spieler-Lizenzen zu vergeben. „Es gibt freie Spieler auf dem Markt. Wir müssen jetzt sehr genau überlegen, was wir tun“, meint Sportdirektor Kamil Novak.

Ob Try-out Center Greg Jenkins am Samstag zum Einsatz kommt, ist noch nicht sicher. Am Donnerstagabend wird Jenkins erstmals mit dem Team trainieren. „Er sieht ganz gut aus, aber ich bin skeptisch, ob er die nötige Spiel-Kondition hat“, so Didin.

Jenkins würde sich auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Club Paderborn freuen. „Das würde ein sehr physisches Spiel, das ich gerne machen würde.“

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Erste EuroChallenge Runde gemeistert - jetzt gegen Antalya
(Dienstag, 21. Oktober 2008 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS sind der Gruppenphase der EuroChallenge einen Schritt näher. Nach dem 75:68 Erfolg im Hinspiel gegen das ukrainische Team Nikolaev, gelang den Frankfurtern beim Rückspiel ein 76:70.

Damit stehen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in der zweiten Qualifikationsrunde der EuroChallenge und müssen am 4. November zunächst zu Hause gegen Antalya antreten. Das Rückspiel ist am 11. November.

Vor 1.030 Zuschauern in der Ballsporthalle erwischten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS einen guten Start, führten schnell mit 13:2 (4.) und 25:16 (10.). Auch als Nikolaev im zweiten Abschnitt verkürzte (34:32, 16.) behielten die Hausherren ihre Konzentration und konnten dank guter Trefferquote bis zur Pause wieder auf 47:34 erhöhen. Allein Ilian Evtimov erzielte 15 seiner 17 Punkte in der ersten Hälfte.

Das 19-jährige Super-Talent Sergiy Gladyr (24 Punkte) führte seine Ukrainer in der zweiten Halbzeit fast im Alleingang auf 58:54 (30.) und 73:70 (39.) heran. Doch Pascal Rollers (13) Dreier zum 76:70 in der letzten Minute brachte die Vorentscheidung. "Unsere Defense konnte sie am Ende stoppen. Wir wollten uns anders präsentieren, als zuletzt in der Bundesliga. Das ist uns auch gelungen. Wir haben mit mehr Energie gespielt", so Derrick Allen, der ein Double Double mit 13 Punkten und 10 Rebounds erzielte.

Head Coach Murat Didin: "Nikolaev spielt typisch osteuropäischen Basketball alter Schule. Sie werfen sofort, wenn sich nur die kleinste Lücke auftut. Wir haben ihnen in Nikolaev nur 68 Punkte zugelassen und hier 70. Mit dieser Defense-Leistung bin ich zufrieden. Jetzt müssen wir noch daran arbeiten konstanter zu werden, und diese High-School-Fehler im Spiel abzustellen."

Pech: Keith Simmons (11 Punkte) schied mit einer Knieverletzung aus. "Ich hoffe, es ist nicht schlimm", so Murat Didin.

Nicht dabei waren neben den bereits verletzten Lorenzo Gordon, Jimmy McKinney und Kirsten Zöllner auch Try-out Center Greg Jenkins. Der Amerikaner konnte für die erste Qualififkationsrunde der EuroChallenge nicht mehr nachnominiert werden.

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Home sweet Home
(Montag, 20. Oktober 2008 von Daniel Rehn)

Keine ungeplanten Übernachtungen in Budapest. Keine Horrortour mit dem Bus durch die ukrainische Ödnis. Keine – wenn auch sehr schick anzusehende – Polizeieskorte zur Halle. Dafür Schlaf im eigenen Bett. Essen nach Wunsch, ohne extra fragen zu müssen und ein kurzer Anfahrtsweg zur Ballsporthalle.

Heimspiele können im europäischen Wettbewerb durchaus ein kleiner großer Luxus sein, den die Mannen von Murat Didin seit letzter Woche mehr als zu schätzen wissen. Am Dienstag, 21. Oktober, um 19:30 Uhr geht es in der Ballsporthalle gegen den MBC Nikolaev.

Nach dem trotz Odyssee erfolgreichen Auftritt im Hinspiel (75:68) wollen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS den sieben Punkte-Vorsprung nicht verwalten, sondern ausgeruht und hochkonzentriert den Fans einen Heimsieg schenken. Dann ist der Einzug in die zweite Qualifikationsrunde der EuroChallenge perfekt. Als Gegner warten Pleven oder Antalya. Das erste Heimspiel wäre am 4. November.

Der große Unbekannte ist der Gast aus der Ukraine zumindest nicht mehr. Tipps von Sasa Obradovic vor dem Hinspiel sowie die Erfahrungen aus der Begegnung an sich haben der Mannschaft genug Informationen gegeben, um Nikolaev nun besser einschätzen zu können.

Zum Beispiel Sergiy Gladyr, der letzte Woche unglaubliche fünfzehn Mal von jenseits der Dreierlinie abdrückte, mangels Wurfrhythmus und guter Verteidigung dabei allerdings nur drei Treffer landete. Am Ende kam er dennoch auf 15 Punkte.

Ihn aus dem Spiel zu halten, sollte ebenso wichtig sein wie das Ausschalten von US-Guard Anthony Wilkins, der 13 Zähler sammeln konnte, sowie dem Duo Oleksandr Rayevskyy/Michal Heblowicki, die für 27 Punkte und 17 Rebounds verantwortlich zeichneten.

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Knappe Niederlage gegen Göttingen
(Samstag, 18. Oktober 2008 von Marc Rybicki und Daniel Rehn)

Geknickt saß Lorenzo Gordon hinter der Teambank. Nur allzu gerne hätte der bullige Forward für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in der Bundesliga-Partie gegen Göttingen auf dem Feld gestanden. Stattdessen blieb der Amerikaner zum Zuschauen verdammt und konnte sein Team nur durch Anfeuerungsrufe unterstützen.

Grund dafür ist ein Gelenklippenabriss in der linken Schulter, den sich Gordon bei einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler im Spiel gegen Nikolaev zuzog.

"Während des Spiels habe ich nicht viel gemerkt, dachte, es sei nur eine Prellung. Doch als ich wieder in Frankfurt war, konnte ich den Arm kaum noch heben", erklärt Lorenzo Gordon. Am Montag sieht sich Schulter-Spezialist Dr. Alwin Jäger die Verletzung an. Dann wird man wissen, ob Gordon operiert werden muss und wie lange er den DEUTSCHE BANK SKYLINERS fehlen wird.

Zu allem Überfluss kommt hinzu, dass die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gegen Göttingen ohne ihren bisherigen Top Scorer (14,8 Punkte pro Spiel) verloren. 4410 Zuschauer sahen in der Ballsporthalle eine knappe 61:64 (39:28)-Niederlage, bei der Ilian Evtimov (16 Punkte) und Keith Simmons (15 Punkte, 6 Rebounds) die besten Schützen waren. Für die Gäste der BG 74 Göttingen trafen Clif Brown (22 Punkte, 10 Rebounds) und Kyle Bailey (10) am besten.

"Wir haben uns das Leben in der zweiten Hälfte selbst schwer gemacht. Unsere Offensive läuft zu schleppend", meinte Simmons, der auch 7 Assists verteilte.

Mit seinem zweiten Dreier zum 12:5 (7.) sorgte Keith Simmons eigentlich für eine kleine Verschnaufpause in den hektischen ersten zehn Minuten, doch Göttingens Clif Brown hatte eindeutig etwas dagegen. Er alleine hielt mit seinen elf Punkten im Anfangsviertel die BG 74 im Spiel (19:13, 10.).

Mitte des zweiten Viertels gaben dann Ilian Evtimov und Pascal Roller nach einem 5:0-Lauf der Gäste mit einem 9 Punkte-Run die passende Antwort (32:18, 16.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste nun wesentlich besser mit der Spielweise der DEUTSCHE BANK SKYLINERS zurecht. Die Mannschaft von Trainer Murat Didin hingegen stand nun vollends neben sich. In der Offensive lief kaum etwas Zählbares zusammen, während Göttingen, nun angeführt von Jason Miller, innerhalb von sechs Minuten den Rückstand egalisierte und gar in Führung ging (44:46, 26.).

Mit einer dünnen 49:46 Führung ging es für die Hessen ins letzte Viertel, in dem Göttingen erneut das Blatt wenden konnte (58:60, 39.).

Ilian Evtimov behielt beim seinem Dreier zum 61:62 zwar die Nerven, doch Jacobsen verwandelte beide Freiwürfe, als die Uhr von Pascal Roller nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Keith Simmons´ Versuch, die Verlängerung zu erzwingen scheiterte mit der Schlusssirene.

Kapitän Pascal Roller: "Uns hat in der zweiten Hälfte die Energie gefehlt. Wir konnten kein Feuer entfachen."

Göttingens Trainer John Patrick: "Es war kein schönes, aber ein intensives Spiel. Durch unsere Press-Verteidigung haben wir Frankfurt zu Fehlern gezwungen."

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Head Coach Murat Didin sah man selten so enttäuscht wie nach dieser Partie: "Wir haben ihnen 22 Offensiv-Rebounds gegeben. Das ist lächerlich. Wenn man dem Gegner so viele zweite Wurfchancen einräumt, ist das wie Fußball ohne Torwart."

Vielleicht kann Center Greg Jenkins Abhilfe schaffen. Der 2,06 m große Amerikaner, der in der vergangenen Saison für Paderborn 10,8 Punkte und 6,5 Rebounds pro Spiel erzielte, absolviert bei den DEUTSCHE BANK SKYLINERS ein einmonatiges Try-out. Wenn Jenkins die obligatorischen medizinischen Tests besteht und in Murat Didins Teamgefüge passt, erhält er einen Vertrag bis Ende der Saison.

Murat Didin: "Jenkins ist ein Kämpfer. Leider war er zuletzt verletzt. Deshalb müssen wir sehen, wie fit er ist. Vielleicht können wir ihn schon am Dienstag gegen Nikolaev einsetzen."

Der am 18. März 1982 geborene Jenkins war vor seinem Wechsel in die Bundesliga (07/08) für Pittsburgh Xplosion in der CBA aktiv, wo er es in 33 Spielen auf 9,2 Punkte und 5,2 Rebounds pro Partie brachte. Seine erste Europa-Erfahrung sammelte der 26-Jährige in der Saison 2005/06 bei Iraklis Saloniki in der griechischen Liga. In 18 Spielen erzielte Jenkins 8,6 Punkte und 5,2 Rebounds pro Partie. Zuvor spielte Jenkins fünf Jahre in der NCAA I für die Iona University. Als Highschool-Spieler gewann er die New Yorker Staatsmeisterschaft und machte sich einen Namen als Spezialist für Blockshots (3,1 pro Spiel).

Das nächste Spiel ist am Dienstag, 21. Oktober, um 19.30 Uhr in der EuroChallenge gegen Nikolaev.

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Abenteuer-Reise stärkt Charakter
(Donnerstag, 16. Oktober 2008 von Marc Rybicki)

Kommunikation ist alles. Kein Pass würde sein Ziel und kein Ball den Weg in den Korb finden, wenn es keine Absprache im Team gäbe. Nur Sprache eröffnet Chancen. Ein sehr guter Kommunikator ist Konrad Wysocki. Der Neu-Nationalspieler feuert sich und seine Mitspieler immer wieder mit aufmunternden Worten an. Da Wysocki in Polen zur Welt kam, war es nur natürlich, dass der 26-Jährige zum neuen Paten der Aktion „Eine Sprache, viele Chancen“ wurde.

Bereits im letzten Jahr haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS und Lotto Hessen die Initiative ins Leben gerufen, um Migranten durch die gezielte Förderung ihrer Deutschkenntnisse schneller und besser in die Gesellschaft zu integrieren. Nach dem Erfolg der vergangenen Saison geht das Projekt nun in die zweite Runde. Vor dem Heimspiel gegen Göttingen am Samstag (18.10., 18:30 Uhr, Ballsporthalle) fällt der Startschuss. Mit dabei auch Schülerinnen und Schüler von Sprachkursen der Berlitz Schule, die mit „ihren“ Paten Konrad Wysocki, Daphne Bouzikou und Kamil Novak kurz vor dem Tip-off für ein Erinnerungsfoto posieren.

Danach heißt es für Wysocki wieder auf dem Feld zu kommunizieren – und die Chancen auf den zweiten Heimsieg in der Saison stehen gar nicht schlecht. Denn die „Veilchen“ aus Göttingen sind nach durchwachsenem Start noch in einer Findungsphase.

Head Coach Murat Didin: „Unser Sieg in Nikolaev spricht für den Charakter des Teams. Hinterher kann man darüber lachen, aber unsere Reise war wirklich abenteuerlich. Mit 130 Stundenkilometer in einem Bus auf einer Straße zu fahren, die eigentlich nur für Tempo 30 gebaut ist, war ein Adrenalinstoß für uns alle. Zum Glück ist alles gut gegangen, wir sind angekommen und haben die Partie für uns entschieden. Das ist jetzt ein Eintrag für die Geschichtsbücher. Nun läuft alles wieder normal und wir konzentrieren uns auf Göttingen. Das ist ein typisches BBL-Team mit vielen neuen Spielern, hauptsächlich Amerikanern. Sie finden über den Kampf zum Spiel, ähnlich wie Ulm. So haben sie auch Bamberg geschlagen. Unsere Team-Defense wird ein Schlüssel zum Erfolg sein.“

Für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ist das Spiel gegen Göttingen der Aufgalopp zu einer intensiven Woche, in der noch zwei weitere Heimspiele auf dem Programm stehen. Am Dienstag (21.10., 19:30 Uhr) geht es im Rückspiel gegen MBC Nikolaev um den Einzug in die zweite Qualifikationsrunde der EuroChallenge. Am nächsten Samstag (25.10. 18:30 Uhr) kommt Paderborn mit Ex-Frankfurter Nino Garris und Ex-Bamberger Chris Ensminger in die Ballsporthalle.

DEUTSCHE BANK SKYLINERS vs. BG 74 Göttingen
Samstag, 18, Oktober, 18:30 Uhr
Tickets ab 17 Uhr an der Tageskasse

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Erster Euro-Sieg nach 23 Spielen
(Dienstag, 14. Oktober 2008 von Marc Rybicki)

Dreieinhalb Jahre und 23 Spiele lang waren die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in einem europäischen Wettbewerb ohne Sieg. Jetzt hat es endlich wieder geklappt.

In der ersten Runde der Qualifikation zur Gruppenphase der EuroChallenge gewannen die Hessen beim ukrainischen Team MBC Nikolaev mit 75:68 (34:35). Das Rückspiel ist schon kommenden Dienstag, 21. Oktober, um 19.30 Uhr in der Ballsporthalle.

Beste Schützen waren Keith Simmons (17 Punkte, 13 Rebounds), Pascal Roller (15 Punkte) und Lorenzo Gordon (14 Punkte).

Dank gutem Start (7:0, 3.) führten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS nach dem ersten Viertel mit 16:13. Beim Rebound zeigten sich die Frankfurter gegenüber dem letzten Bundesliga-Spiel in Ulm verbessert und erarbeiteten sich zweite Wurfchancen, konnten aber kein Punktepolster herausspielen.

In der 19. Minute glich Nikolaev zum 30:30 aus und kurz vor der Pause gingen die Gastgeber erstmals in Führung (35:32). Mit einem 34:35 Rückstand gingen die Hessen in die Halbzeit. Die Kabinenansprache von Head Coach Murat Didin zeigte Wirkung, denn die DEUTSCHE BANK SKYLINERS starteten in den zweiten Durchgang mit einem 8:0 Lauf.

Die Ukrainer waren zunächst konsterniert und Frankfurt zog auf 53:39 weg (26.), angeführt vom starken Keith Simmons, der schon nach drei Vierteln ein Double Double verbuchen konnte.

Aber Nikolaev gab sich nicht geschlagen, kam zum Ende des dritten Viertels wieder auf 56:52 heran und drehte die Partie zu Beginn des Schlussabschnitts erneut (57:56, 31.).

Das Guard Duo Roller/Emmenecker gab den DEUTSCHE BANK SKYLINERS die Führung zurück (64:59, 33.). Doch die Begegnung blieb eng (71:67, 37.). Die Entscheidung fiel zwei Minuten vor Schluss, als Simmons und Roller zum 75:67 trafen.

Es war das glückliche Ende einer verrückten Odyssee, die für die Frankfurter am Montag mit einem Flug nach Budapest beginnen sollte. Doch wegen Nebels verzögerte sich der Abflug in Frankfurt und die Anschlussmaschine von Budapest nach Odessa war bereits weg, als die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in Budapest eintrafen.

Notgedrungen musste der Tross in Ungarn übernachten und am nächsten Tag nach Odessa weiterfliegen, um von dort mit dem Bus und einer Polizei-Eskorte zum Spielort zu fahren. Die Tip-off Zeit wurde 90 Minuten nach hinten verschoben.

„Wir hatten die FIBA gebeten, das Spiel um einen Tag auf Mittwoch zu verschieben. Nun mussten wir aus der Situation das Beste machen. Unter diesen Umständen ist das für mich ein 30 Punkte Sieg. Wir haben kaum trainiert und wenig gegessen, waren noch müde von der ewigen Reise. Respekt an die Mannschaft. Das ist eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel“, so Sportdirektor Kamil Novak.

Das nächste Bundesliga-Spiel ist am Samstag, 18. Oktober, um 18.30 Uhr gegen Göttingen.

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Nellys "Little Brother"
(Montag, 13. Oktober 2008 von Holger Werner)

Hallo Jimmy, wie geht’s Dir so im Moment ?
Jimmy McKinney: Danke, eigentlich ganz gut. Ich vermisse es natürlich, mit meinen Jungs auf dem Court zu stehen und zu spielen. Ich arbeite deshalb täglich hart an meinem Comeback.
Du hattest im Sommer die Operation am Handgelenk in den USA. Konntest Du die Zeit zu Hause überhaupt genießen, oder war es eher etwas langweilig?
Die Operation ist sehr gut verlaufen. Allerdings hast Du Recht, es war schon etwas langweilig. Zwar ist es immer schön bei seiner Familie und seinen Freunden zu sein, aber ich konnte weder Basketball spielen, noch sonst irgendwelche Aktivitäten unternehmen. Ich habe wirklich fast 6 Wochen in der Bude gesessen!
Ein anderes Thema. Wir wissen ja mittlerweile alle, dass Du ein guter Freund von Rap-Artist Nelly bist. Wie oft sprecht ihr miteinander, und hast Du ihn im Sommer mal wieder gesehen?
Ja, wir sind wirklich sehr „close“. Es ist eine große Erfahrung, dass ich jemanden als Freund habe, der so berühmt ist und solch eine Power auch als Mensch hat. Er nennt mich „Little Brother“, das ist eine große Ehre für mich. Ich war natürlich bei ihm zu Hause, und wir haben uns zusammen locker gemacht. Natürlich habe ich mir auch eine Show von ihm angesehen. Wir halten Kontakt so gut es geht, aber er ist natürlich sehr beschäftigt.
Vor kurzem erschien in den USA sein neues Album „Brass Knuckles“ , sein erster Release seit 4 Jahren. Auf dem Album sind auch viele Guest-Features. Wie gefällt es Dir persönlich? ( Anmerkung: In Deutschland erscheint das Album am 17.10. )
Ich mag das Album sehr, und dass nicht nur deshalb, weil er mein Freund ist. Da sind eine Menge guter Tracks drauf. Leider hat es sich bisher nicht so gut verkauft, aber ich weiss, dass er weiter hart arbeiten wird. Er ist nicht der Typ, der schnell aufgibt. Ich bin sicher, dass er schon wieder im Studio war und neue Lieder aufgenommen hat.
Du meinst also, dass er bald schon ein neues Album rausbringt?
Ja, sein Manager Tony hat mir das gesagt. Die Musikbranche durchlebt im Moment halt schwere Zeiten. Allerdings müssen wir uns noch eine Weile gedulden, denn auf seinem Label sind ja noch andere Artists, die jetzt erstmal nach ihm ihre Alben veröffentlichen werden. Der Rapper Murphy Lee und der R&B Sänger Avery Storm zum Beispiel.
Bei Heimspielen dröhnt ja auch immer laute Musik aus eurem Lockerroom. Wer hat denn da das Kommando bzw. entscheidet, was im CD-Player landet? Kommen Pascal, Dominik und Konrad damit klar, wenn immer nur Rap gespielt wird?
Also in der letzten Zeit war ich ja aufgrund meiner Verletzung nicht so oft in der Umkleidekabine, aber ich würde mal behaupten, dass wir nicht nur Rap dort hören. Es ist eigentlich ein guter Mix aus verschiedenen Musikrichtungen. Und ich glaube auch nicht, dass Pascal, Dominik und Konrad ein Problem mit Rap haben. Zumindest hat sich noch nie jemand beschwert.
Mit Sicherheit wird ein Star wie Nelly niemals bei einem unserer Spiele in der Ballsporthalle auftreten. Gibt es zur Zeit Pläne für eine Tour durch Deutschland? Und außerdem, wie viele Backstage-Karten bekommen wir dann?
Ich weiß nicht, wie die Planung im Moment läuft. Da hat er persönlich auch wenig Einfluss drauf, sein Management entscheidet, wohin die Reise geht. Aber klar, wenn er nach Deutschland kommt, bekomme ich mit Sicherheit einige Backstage-Karten.
Letzte Frage, Jimmy. Wie beurteilst Du denn die bisherige Leistung unserer Mannschaft, und wann sehen wir dich wieder in Aktion?
Ich denke wir spielen schon relativ gut zusammen. Wir müssen uns allerdings noch in der Defense steigern. Unsere neuen Spieler sind schon richtig gut integriert und passen wirklich sehr gut ins Team. Wir sind auf einem guten Weg und werden weiter täglich hart arbeiten. Und wie ich bereits erwähnt habe, auch ich arbeite täglich auf mein Comeback hin!
Danke für das Interview Jimmy, und weiterhin gute Besserung !

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Wenn Riesen reisen...
(Mittwoch, 08. Oktober 2008 von Marc Rybicki)

Im Spiel verfolgt Keith Simmons seinen Gegner über das ganze Feld. Privat ist der Guard der DEUTSCHE BANK SKYLINERS ein Freund kurzer Wege.

"In Frankfurt finde ich besonders schön, dass ich in nur fünf Minuten zur Trainingshalle laufen kann", erklärt Simmons, der wie viele andere Spieler auch ganz in der Nähe des Leistungszentrums "Basketball City" im Frankfurter Nordwestzentrum wohnt. Bei seinem früheren Club Antalya waren lange Autofahrten noch an der Tagesordnung. Auch während der Saisonvorbereitung verbrachte der 23-jährige Amerikaner viel Zeit in Bussen und Flugzeugen. Neun von 14 Testspielen bestritten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS auswärts.

Sportdirektor Kamil Novak erklärt: "In der Pre-Season versucht man durch viele Auswärtsfahrten auch das Team zusammenzubringen. Unterwegs ist die Gruppe den ganzen Tag zusammen und lernt sich kennen."

Doch die Reisen sind nicht immer komfortabel für die langen Basketballer. Auch Simmons zwängt seine 1,96 Meter nicht gerne in einen engen Sitz. „Lange Zeit in Bussen oder Flugzeugen zu verbringen, kann schon unangenehm sein, weil man nicht weiß, wohin mit den Beinen (lacht). Aber auf der anderen Seite helfen diese Trips auch, um sich ganz und gar auf das Spiel zu konzentrieren.“

Gleich zwei Auswärtsfahrten stehen jetzt auf dem Programm der DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Bereits am Freitag fährt das Team nach Ulm, wo am Samstagabend (19 Uhr) die Partie gegen die Mannschaft der Stunde ansteht. Ratiopharm Ulm ist nach drei Spieltagen noch ungeschlagen.

Erfolgsgarant ist nach wie vor das nur 1,88 m große "Rebound-Monster" Jeff Gibbs. Mit 18,3 Punkten und 13,3 Rebounds pro Spiel führt Gibbs nicht nur das Ulmer Team an, sondern liegt auch wieder ganz vorne in der Liga-Statistik. Aufpassen sollte man auch auf Neuzugang Lee Humphrey, der als Shooting Guard 10,7 Punkte im Schnitt markiert. Auf der Point Guard Position teilen sich mit Dru Joyce und dem deutschen Talent Per Günther zwei weitere interessante Spieler die Minuten.

„Basketball hat in Ulm Tradition und durch den derzeitigen Erfolg sind sie sicher noch heißer. Das Team ist stark und versucht immer, den Ball in die Zone zu bringen – so wird moderner Basketball gespielt. Wir müssen gegen Ulm eine starke Team-Defense spielen, denn in den Duellen Eins gegen Eins können sie durch ihre Schnelligkeit einen Vorteil haben. Die Halle ist auch sehr eng, so dass die Fans eine große Rolle spielen. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel vor schöner Kulisse“, so Head Coach Murat Didin.

Während es nach Ulm gerade mal zwei bis drei Bus-Stunden sind, ist die Reise zum nächsten Gegner wesentlich exotischer. Für das erste Qualifikationsspiel der neu geschaffenen EuroChallenge müssen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in die Ukraine zum BC Nikolaev. Tip-off ist am Dienstag, 14. Oktober, um 17 Uhr. Das Rückspiel in Frankfurt findet am 21. Oktober statt.

Kamil Novak: "Wir brechen am Montag um 10:30 Uhr auf und fliegen über Budapest nach Odessa. Von dort aus geht es mit dem Bus nach Nikolaev, was weitere zwei bis drei Stunden dauert. Natürlich ist das eine lange Zeit, aber als Spieler sollte man sich darüber keine Gedanken machen. Reisen gehört zum Job eines Basketballers."

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS sollten fokussiert in der Ukraine ankommen, denn Nikolaev ist international zwar ein unbeschriebenes Blatt, aber kein zu unterschätzender Gegner.

"Die Mannschaft ist zu Hause gefährlich. Sie haben gute Werfer von außen und jeder kann scoren. Man kann dort auch hoch verlieren, wenn sie heiß laufen. Das müssen wir auf jeden Fall verhindern. Das erste Spiel ist vielleicht schon vorentscheidend für die Qualifikationsrunde", meint Kamil Novak.

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"Junge Menschen sind offen für neue Dinge"
(Dienstag, 02. Oktober 2008 von Cita Born)

Harald, Du bist nun schon seit einiger Zeit in der Nachwuchsförderung tätig. Was genau sind Deine Aufgaben?
Ich habe drei Hauptaufgaben: Die erste beinhaltet die Betreuung des Schulprogramms, wobei hier meine Aufgabe darin besteht, den Basketball voran zu bringen und populär zu machen. Des Weiteren kümmere ich mich um die Jugendmannschaft der U14. Dort hat die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ja so etwas wie eine Kaderstruktur aufgebaut und diese zu betreuen ist meine zweite Aufgabe. Drittens sorge ich dafür, dass die Spieler ab 16 Jahren durch ein zweimaliges Training pro Tag verstärkt gefördert werden. Außerdem coache ich noch die Regionalmannschaften.
Wie unterscheiden sie sich zu den Aufgaben von unserem Head Coach Murat Didin?
Der Hauptunterschied besteht wahrscheinlich in dem Zeithorizont, in dem wir arbeiten. Murat muss die Planung für den Erfolg der Saison vornehmen und dafür sorgen, dass die Mannschaft gewinnt. Er denkt zwar auch weitere Jahre voraus, ist aber mehr auf die aktuelle und kommende Saison fixiert. Ich hingegen denke in einer Zeitspanne von fünf bis acht Jahren und versuche dabei Nachwuchstalente in die erste Mannschaft der DEUTSCHE BANK SKYLINERS hinzuführen. Ein Anfänger benötigt bis zu zehn Jahre, um auf das Niveau eines Profis zu kommen.
Was reizt Dich an der Nachwuchsförderung?
Es macht mir einfach großen Spaß die Leistungsentwicklungen der jungen Spieler zu beobachten.
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht als Trainer zu den „echten“ Profis zu wechseln?
Ich habe schon einmal darüber nachgedacht, da ich ja selbst 15 Jahre lang Spieler war. Aber im Moment möchte ich in der Jugendförderung tätig sein, da ich in meiner Arbeit flexibler als Head Coach Murat Didin sein kann. Ich reise zum Beispiel, nicht wie er, in ganz Deutschland und Europa herum, sondern konzentriere mich auf Frankfurt und die Region. Vielleicht ändert sich das ja noch in Zukunft.
Gibt es Dinge, die sich die Profis von den Jugendlichen abschauen können?
So kann ich das nicht sagen, denn die Profis waren früher ja selbst einmal Jugendliche. Vielleicht denkt der eine oder andere darüber nach, was er besser hätte trainieren können in seiner Jugendzeit. Ich denke, die Jungen sollten zu den „Großen“ hinaufschauen und sie sich zum Vorbild nehmen.
Neben Deiner Tätigkeit in Frankfurt, kümmerst Du Dich als Assistenztrainer um die deutsche U16-Nationalmannschaft. Werden in dieser Altersklasse auch schon große Turniere wie Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen?
Ja, jedes Jahr finden U16-, U18- und U20-Europameisterschaften statt. Die nächste Weltmeisterschaft für die U17 wird übrigens 2010 in Deutschland ausgetragen.
Sind diese Spiele genauso hart umkämpft wie die Turniere bei den „Großen“?
Auf jeden Fall werden solche Turniere genauso hart umkämpft, wenn nicht noch härter. Denn die Spiele laufen noch etwas unübersichtlicher ab, als bei den Profis. Hinzu kommen die extremen Belastungen bei solch einem Ereignis. Oft finden in elf Tagen neun Spiele statt, da gibt es kaum Pausen zur Erholung.
Du hast einmal gesagt, dass Frankfurt ein hohes Potential hat, Spieler aus der Region hervorzubringen. Wie kann man junge Menschen für den Basketballsport gewinnen und begeistern?
Durch unsere Schul-AGs, besonders ab der dritten bis sechsten Klasse, hoffen wir für den Sport begeistern zu können. In diesem Alter sind die jungen Menschen noch offen für viele neue Dinge. Dabei halten wir natürlich auch nach Talenten Ausschau und versuchen diese in Talentfördergruppen, ab der vierten Klasse, oder wie in der Carl-von-Weinberg-Schule, ab der fünften Klasse, in einer sogenannten Sportklasse, zu fördern.
Warum liegt Basketball noch hinter den ersten fünf beliebtesten Sportarten der Deutschen wie zum Beispiel Fußball, Turnen und Leichtathletik?
Das ist schwierig zu sagen. Außerdem bin ich skeptisch, ob das stimmt, da man in solchen Statistiken nicht genau weiß, wonach genau gefragt wurde. Meiner Meinung nach beginnt der Basketballsport in Deutschland eine Tradition zu bekommen. Und dies seit dem Europameistertitelgewinn von 1993. Hier mal ein interessantes Beispiel: In Litauen ist der Basketballsport die Nummer eins im Land. Ich glaube das liegt daran, dass Litauen 1935 den ersten Europameistertitel in der Geschichte gewonnen hat. Seit dem ist es eine Tradition geworden.
Glaubst Du, dass der Basketballsport in Deutschland ähnlich populär werden kann wie in den USA?
Wenn man die Begeisterung zum Zuschauen betrachtet, dann ja. Ich denke auch, dass die NBA (National Basketball Association, Anm. d. Red.) nach Europa kommen wird, da sie sich heute schon daran orientiert. Es kommen mehr gute Spieler aus Europa und Asien. Auch die Regeln werden immer mehr an die der NBA angeglichen. Die Chancen stehen gut, dass es in ein paar Jahren eine weltweite NBA gibt und der Sport dadurch immer internationaler wird.

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Erster Heimsieg gegen Bremerhaven
(Donnerstag, 02. Oktober 2008 von Marc Rybicki)

Sie waren der Angstgegner. Noch nie hatten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ein Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven gewonnen – bis jetzt.

Vor 4.390 Zuschauern in der Ballsporthalle bezwangen die Frankfurter die Gäste aus dem Norden mit 65:55. Lorenzo Gordon (16 Punkte, 11 Rebounds), Keith Simmons (13), Ilian Evtimov (12) und Pascal Roller (11) waren die Top Scorer. 

Doch als „Bärentöter“ erwies sich eine knallharte Defense, die Frankfurt 30 Minuten lang spielte. Zum Start des letzten Viertels hatten die Eisbären erst 35 Punkte auf ihrem Konto.

„Nach dem Spiel gegen Bonn war uns klar, dass sich etwas ändern muss. Wir sind dort mit viel zu wenig Energie aufgetreten. Heute haben wir mit viel Intensität gespielt“, so Keith Simmons, der oft wie eine Klette an seinen Gegenspielern hing.

Auch Head Coach Murat Didin war mit dem flotten und unterhaltsamen Basketball seiner Jungs zufrieden, die schon zur Pause souverän mit 42:29 führten: „Wir haben gegen einen physisch starken Play-off Kandidaten wie Bremerhaven sehr gut dagegen gehalten und tolle Defense gezeigt – Kompliment an alle meine Spieler.“

Am Ende ließ die Konzentration etwas nach, die Beine wurden schwerer, so dass ein zwischenzeitlicher 23 Punkte Vorsprung im Schlussviertel noch einmal auf 8 Zähler schrumpfte (63:55, 39.) und Bremerhavens Top-Mann Marcus Slaughter doch noch zu 13 Punkten kam.

Doch Murat Didin nahm`s gelassen. „Das ist normal in einem Spiel, in dem man schon so hoch führt. Da wird das letzte Viertel oft nicht mehr so stark.“

Ein sehenswertes Debüt gab Guard Adam Emmenecker. Nach überstandener Fuß-Verletzung stand der US-Boy in der Startformation und führte sich mit 5 Rebounds und 2 Assists in 25 Minuten Einsatzzeit gut ein.

„Ich habe mich gut gefühlt und freue mich über den Sieg. Mein Fuß tut zwar jetzt ein wenig weh, aber nach einem Sieg verschmerze ich das gerne. Ich habe erst kurz vor dem Spiel erfahren, dass ich in der Starting Five stehe und war sehr motiviert“, meinte Emmenecker.

Pascal Roller lobte: „Adam ist für uns eine Bereicherung. Er sieht seine Mitspieler und setzt sie gut in Szene. Das ist auch für mich eine Entlastung.“

Der Kapitän der DEUTSCHE BANK SKYLINERS ist jetzt froh, eine kleine Spielpause zur Regeneration zu haben. Weiter geht es erst am Samstag, 11. Oktober, um 19 Uhr in Ulm.

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Mit der "Links-Rechts-Kombi" gegen die Eisbären
(Dienstag, 30. September 2008 von Marc Rybicki)

Schon in früheren Zeiten galt: die Bärenjagd ist nur was für richtig harte Kerle. "Man-Man" lautet der passende Spitzname von Lorenzo Gordon, Forward der DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Gemeinsam mit seinem Partner in der Zone, Derrick Allen, will Gordon am kommenden Donnerstag den Eisbären aus Bremerhaven das Fell über die Ohren ziehen.

Gordon, das 111 Kilo schwere Power Paket aus St. Louis, und Allen, der schweigsame Schlacks aus Alabama, waren schon in Köln ein dynamisches Duo. Beim ersten Saisonsieg der DEUTSCHE BANK SKYLINERS erzielte Allen 14 seiner insgesamt 19 Punkte in der ersten Halbzeit. Gordon markierte 21 seiner 23 Punkte im zweiten Durchgang. Funktioniert dieser "One-Two-Punch", die "Links-Rechts-Kombination" unter den Körben auch gegen den "Angstgegner" aus dem hohen Norden?

Ein Blick in die Historie zeigt: Bremerhaven liegt den DEUTSCHE BANK SKYLINERS nicht wirklich. Von sieben Begegnungen konnten die Hessen nur ein Spiel für sich entscheiden, am 06. Januar 2008 in Bremerhaven. Eine Heimerfolg gab es noch nie.

Angesprochen auf die schlechte Bilanz, antwortet Head Coach Murat Didin mit einem Lächeln: "Das ist eine nette Notiz für die Geschichtsbücher. Aber Sport wird im hier und jetzt entschieden. Da zählt nur der Moment. Bremerhaven ist ein Play-off Kandidat und ich habe großen Respekt vor diesem Team. Aber wir werden mit unseren Fans im Rücken dieses Spiel für uns entscheiden."

Murat Didin hofft dabei auch wieder auf Gordon und Allen. "Die beiden sind ein starkes Duo für die Saison. Sie arbeiten hart an sich und haben viel Talent. Allen spielt jetzt mehr auf der Position vier und muss mit seiner neuen Rolle noch klar kommen. Er agiert jetzt weiter weg vom Korb und muss auf dieser Position das Spiel besser lesen. Doch er wird jeden Tag besser. Die ganze Mannschaft trainiert mit großer Intensität. Damit bin ich sehr zufrieden."

Die Eisbären Bremerhaven feierten einen erfolgreichen Start in die neue Saison mit einem Auswärtssieg bei den New Yorker Phantoms Braunschweig. Doch die Heimpremiere gegen Düsseldorf ging daneben - 59:64 musste sich das Team von Sarunas Sakalauskas geschlagen geben. Bester Scorer auf Seiten der Eisbären war Forward Marcus Slaughter (17 Punkte, 9 Rebounds), der in dieser Saison für Furore sorgen dürfte. Neben Slaughter werden die beiden Center Frank Elegar (2, 06 m) und Yemi Nicholson (2, 08 m) die Räume für Allen und Gordon eng machen.

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Center Anthony King (Grippe) wird voraussichtlich nicht spielen. Dafür soll Back-up Point Guard Adam Emmenecker sein Debüt geben, der bereits wieder mit dem Team trainierte.

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS erarbeiten sich ersten Saisonsieg
(Sonntag, 28. September 2008 von Marc Rybicki)

Der Wille war groß, die Entschlossenheit im Blick und in der Körpersprache spürbar. Derrick Allen hatte etwas gut zu machen nach dem schwachen Auftaktspiel gegen Bonn – und der Forward der DEUTSCHE BANK SKYLINERS löste sein Versprechen ein. 19 Punkte steuerte Allen zum 83:75 Erfolg seiner Frankfurter in Köln bei. Top Scorer war Lorenzo Gordon mit 23 Punkten und 11 Rebounds .

„Ich habe einen guten Rhythmus gefunden und bin froh, dass ich dem Team zu diesem wichtigen Sieg helfen konnte“, so Gordon. „Wir hatten große Probleme, Gordon zu stoppen, weil er unter dem Korb so klein und kräftig ist“, meinte Kölns Guido Grünheid.

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS durften über ihren ersten Sieg der jungen BBL-Saison glücklich sein, auch wenn sie sich das Leben oft selbst schwer machten.

Nachdem Allen sein Team in der 11. Minute mit zehn Punkten in Führung geschossen hatte (29:19), brachten die Hessen die Kölner durch vergebene Korbleger und Konzentrationslücken in der Defense bis zur Halbzeit wieder in die Partie (39:38). „Wir machen dummer Fehler“, schimpfte Trainer Murat Didin. Kapitän Pascal Roller (16 Punkte) kritisierte vor allem die Offensive: „Der Ball muss besser laufen. Wir müssen viel cleverer spielen.“

Die Ansprachen zeigten offenbar Wirkung, denn im dritten Abschnitt sah das Teamplay schon deutlich runder aus. Vor allem Lorenzo Gordon konnte ein ums andere Mal gute Zuspiele in der Zone verwerten. Mit 66:58 ging's ins letzte Viertel, in dem die DEUTSCHE BANK SKYLINERS den Arbeitssieg durch Treffer von Simmons (71:60), Allen (73:60) und Roller (76:60, 34.) in trockene Tücher brachten. Die Erleichterung war groß, da legte sogar der sonst eher zurückhaltende Pascal Roller ein kleines Tänzchen aufs Parkett des Kölner Energy Domes.

„Köln hat gut gekämpft und uns das Leben schwer gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir Lorenzo besser ins Spiel gebracht und das war entscheidend“, meinte Keith Simmons.

Das nächste Spiel ist bereits am Donnerstag, 02. Oktober, um 20 Uhr in der Ballsporthalle gegen die Eisbären Bremerhaven

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Wenig Feuer beim Saisonstart
(Sonntag, 21. September 2008 von Marc Rybicki)

Meist freut man sich über das Wiedersehen mit alten Bekannten. Manchmal auch nicht. Ken Johnson und Alex King, im Sommer von Frankfurt nach Bonn gewechselt, kamen zum Saisonauftakt zurück an ihre alte Wirkungsstätte am Main und verdarben den DEUTSCHE BANK SKYLINERS den Start in die 10. Jubiläumssaison. Mit 66:81 mussten sich die Hessen dem Vize-Meister geschlagen geben vor 4670 Zuschauern in der Ballsporthalle.

Bei der Teamvorstellung liefen die Spieler der DEUTSCHE BANK SKYLINERS durch flammende Säulen – ein beeindruckender pyrotechnischer Effekt. Auf dem Feld vermisste man bisweilen das Feuer. „Wir haben gehemmt gespielt und das Spiel in der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben“, so Kapitän Pascal Roller, mit 20 Punkten und sechs Assists der beste Frankfurter Akteur.

Rollers ehemaliger Kollege Ken Johnson sorgte mit einem Sprungwurf aus der Mitteldistanz für die 38:31 Halbzeit-Führung der Bonner, die mit großer Aggressiviät in der Offensive und der Defensive zu Werke gingen. Nach der Pause war es erneut Johnson (6 Punkte, 4 Rebounds), der auf 42:31 erhöhte. Frankfurt verlor den Anschluss, auch aufgrund einer schwachen Trefferquote aus der Distanz (21 Prozent). Bei den Bonner setzten derweil Frazier und Neuzugang Bowman Akzente, die beide 22 Punkte erzielten. Bowman pflückte dazu noch 11 Rebounds. Als dann ausgerechnet Alex King zu Beginn des letzten Viertels per Dreier zum 64:48 traf, war die Partie eigentlich schon entschieden.

„Der Trainer gibt mir das Vertrauen, solche offenen Würfe zu nehmen. Wir haben in diesem Spiel gezeigt, dass wir Spaß am Basketball haben“, so King, der in 11 Minuten auf 5 Punkte und 3 Rebounds kam.

Bonns Coach Michael Koch lobte sein Team: „Frankfurt ist nicht irgendein Gegner, sondern ein Gradmesser für unser Team. Die Anfangsnervosität haben wir schnell abgelegt und das Spiel kontrolliert – und das ist nicht so einfach vor dieser Kulisse in der Ballsporthalle.“

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Head Coach Murat Didin entschuldigte sich bei den Fans. „Wir haben ihnen den Start in die 10. Saison verdorben. Es tut mir leid, dass wir nicht den Basketball gezeigt haben, den wir in der Vorbereitung gespielt haben. Wir waren viel zu nervös und aufgeregt. Es war wie im letzten Play-off Spiel gegen Bonn, das wir verloren haben. Wir sind gelaufen, anstatt zu rennen. Daraus resultiert auch die schlechte Trefferquote: aus mangelnder Intensität.“

Neben Roller traf lediglich Lorenzo Gordon (14) zweistellig. Bis zum nächsten Sonntag haben die DEUTSCHE BANK SKYLINERS Zeit zur Fehleranalyse. Dann geht es zum ersten Auswärtsspiel nach Köln.

Highlights vom Spiel gegen Bonn gibt es um 18 Uhr in der ARD Sportschau.

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"sportme" ist neuer Partner
(Donnerstag, 18. September 2008)

Kommunikation ist alles - auf dem Basketball-Feld, aber auch darüber hinaus. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben durch die neue Kooperation mit der Internet-Plattform "sportme" eine Möglichkeit für ihre Fans und Partner geschaffen, sich online auszutauschen, zu vernetzen und den Spaß am Basketball zu teilen.

"sportme" ist der virtuelle Treffpunkt für alle Mitglieder der DEUTSCHE BANK SKYLINERS Familie - und solche, die es werden wollen. Egal ob Schüler oder Student, Hobbyzocker oder Nachwuchstalent, Profispieler oder Trainer - unter "www.sportme.de" findet jeder Kontakt zu seiner "Community".

Dank der vielen verschiedenen Möglichkeiten von "sportme" kann man sich nicht nur über die neusten Termine und Events der DEUTSCHE BANK SKYLINERS auf dem Laufenden halten. Man kann auch ganz neue Kontakte knüpfen und seinen Freundeskreis mühelos per Mausklick erweitern. Du suchst noch ein paar Mitstreiter für ein kleines Spielchen in "Basketball City"? Finde sie bei "sportme"! Du fährst zum Auswärtsspiel und kannst noch ein paar Freunde mitnehmen? Poste den Aufruf bei "sportme"!

Und wer immer schon einmal direkt mit den Spielern der DEUTSCHE BANK SKYLINERS chatten wollte, erhält auch dazu bei "sportme" die Gelegenheit. Pascal Roller und Co. werden die Plattform regelmäßig besuchen und ihre persönlichen Nachrichten für Fans und Partner hinterlassen.

Sascha Klein, Pressesprecher von sportme, freut sich über die Kooperation mit den DEUTSCHE BANK SKYLINERS: „Wir sind stolz darauf, einen derart starken und erfolgreichen Partner für unsere Plattform gefunden zu haben. Als großer Treffpunkt für Sportler aller Sportarten und Leistungsklassen ist es für uns sehr wichtig, auch den Profi-Sport abzubilden. Somit profitieren sportme, die DEUTSCHE BANK SKYLINERS sowie deren Fans und Partner von der Kooperation.“

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS gehen in die 10. Saison
(Mittwoch, 17. September 2008 von Marc Rybicki)

Bei einer Pressekonferenz in der "Skylobby" der Mainova AG äußerten sich die DEUTSCHE BANK SKYLINERS und ihre Partner zu den Zielen und Perspektiven der bevorstehenden Saison.

Dr. Gunnar Wöbke, Gesellschafter & Geschäftsführer der SKYLINERS GmbH: "Wir hoffen, dass unsere Saison so verläuft, dass wir am 27. Juni 2009 gemeinsam eine schöne Jubiläumsfeier begehen können. Diese 10. Saison wird neben dem Sportlichen auch dadurch geprägt sein, dass wir versuchen werden, den Basketball-Sport auf eine noch breitere Basis zu stellen. Wir wollen mehr Jugendliche zum Basketball bringen, und gehen deshalb als Club in die Schulen und bieten dort  Basketball AGs an. Im ersten Schulhalbjahr werden es 40 AGs sein, Ziel für das nächste Schulhalbjahr sind 80. Das ganz große Ziel ist, im kommenden Jahr die Nachfrage nach rund 120 Schul-AGs zu befriedigen. Das ist ein großer Aufwand, den wir nur mit starken Partnern betreiben können. "

Christof Fink, Sponsoring Beauftragter der Mainova, die das Schulprogramm der DEUTSCHE BANK SKYLINERS - Basketball 4 You @ school powered by Mainova - sponsert:  „Als regionaler Energie-Dienstleister fühlen wir uns sowohl dem Breiten- als auch dem Spitzensport verbunden. In diesem Fall rückt zusätzlich die Nachwuchsarbeit der DEUTSCHE BANK SKYLINERS in den Schulen in den Fokus, die sich mit unserem Engagement für Kinder und Jugendliche deckt.“

Thomas Schaaf, Marketing Direktor Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden: "Auf sportlicher Ebene hoffen wir, dass die Mannschaft an die tollen Leistungen der letzten Saison anknüpfen kann. Dies sollte auch möglich sein, da Leistungsträger gehalten wurden und frische Kräfte hinzugekommen sind. Murat Didin sollte eine schlagkräftige Truppe beisammen haben. Auf Marketing-Ebene haben wir die Zeit genutzt, um Gespräche mit Partnern aus der Region zu führen hinsichtlich der Vermarktung der großen Trikotfläche. Wir sind zuversichtlich, dass wir bis Ende des Jahres einen Partner präsentieren können. Wir haben uns auch darüber gefreut, dass mit der Mainova ein starker Partner hinzugekommen ist, der die Jugendaktivitäten des Clubs unterstützt. Einen Teil des Schulprogramms haben wir in der Vergangenheit mitbegleitet, und werden dies auch in Zukunft."

Murat Didin, Head Coach: "Wir wollen auf und neben dem Feld die Marke DEUTSCHE BANK SKYLINERS populärer machen. Um das zu erreichen, möchten wir uns gut platzieren und wieder in die Play-offs einziehen. Wir arbeiten jeden Tag hart, um uns zu verbessern. Die Saisonvorbereitung war sehr straff und durch die Ausfälle von Daniel Russ und Adam Emmenecker nicht ganz einfach. Dennoch bin ich mit der Leistung in den Testspielen zufrieden. Wir sind okay und bereit für den Saisonstart. Lorenzo Gordon hat seine Rückenprobleme hinter sich und kann spielen. Außerdem werden uns zwei junge Talente aus der Region ab sofort unterstützen. Robin Benzing und Kai Barth vom TV Langen werden mit uns trainieren und können mit einer Doppellizenz auch für uns spielen. Wir hoffen, dass die beiden die Angebote nutzen, die wir ihnen bieten."    

Pascal Roller, Kapitän DEUTSCHE BANK SKYLINERS: "In diesem Sommer habe ich viel Schönes erlebt, von der Teilnahme an den Olympischen Spielen bis zur Geburt meiner Tochter. Entsprechend emotional geladen und euophorisch gehe ich an die neue Saison heran. Durch die Kontinuität bei der Spielerverpflichtung und auf der Trainerposition, sind wir als Team sehr gut gerüstet. Einige Leistungsträger haben sich weiterentwickelt. Ilian Evtimov beispielsweise hat eine überragende Vorbereitung gespielt. Ich bin sehr optimistisch und freue mich auf den Auftakt gegen Bonn."

Harald Stein, Leiter Nachwuchs- und Schulförderung: "Es sind viele Dinge voranzutreiben. Meine Hauptaufgaben bestehen darin, den Basketball durch die Schul AGs in Frankfurt auf eine breite Basis zu stellen. Weiterhin möchte ich bestehende Ressourcen der sehr guten Förderprogramme in Hessen nutzen und nach außen tragen, damit Eltern, Schüler und Lehrer wissen, was es für Angebote zur Entwicklung von Talenten gibt. Und dann gibt es noch den Spielbetrieb unserer eigenen Jugendmannschaften, denen wir aus den AGs nach Möglichkeit auch neue Talente zuführen wollen. Letzlich geht es für mich auch darum, die Lücke zu schließen zwischen den jungen Spielern ab 16 Jahren und dem Bundesliga-Team, indem ich mit diesen Spielern möglichst zweimal täglich trainiere, um sie an die Anforderungen des Leistungssports heranzuführen."    

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Meine Emotionen fahren gerade Achterbahn
(Donnerstag, 28. August 2008 von Aleks Dominiak)

Etwas müde, aber glücklich berichtet Pascal Roller von seinen Erlebnissen in Peking, über den Abschluss seiner Karriere mit der Nationalmannschaft und warum seine Emotionen immer noch Achterbahn fahren.
Pascal, herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deiner Tochter Delisa Isabel Olympia. Wie fühlst Du Dich als frisch gebackener Vater?
Im Moment bin ich ziemlich müde, die letzte Nacht war ziemlich kurz. Die Glücksgefühle sind allerdings überwältigender und ich fühle mich gut.
Du bist erst vor wenigen Tagen aus Peking zurückgekehrt. Wie haben Dir die Olympischen Spiele gefallen?
Es war sehr beeindruckend im olympischen Dorf zu wohnen. Olympia ist eine riesige Veranstaltung mit einem großen organisatorischen Aufwand dahinter. Es war sehr interessant zu sehen, wie die ganze Logistik dahinter funktioniert. Es war ein super Abschluss meiner Karriere in der deutschen Nationalmannschaft.
Wie ist das Gefühl jetzt die Nationalmannschaft zu verlassen, fällt dir die Trennung schwer?
Nein eigentlich gar nicht. Die Entscheidung habe ich lange im Vorfeld getroffen, schon nach der EM 2007. Ich hatte einige gute Jahre im Nationalteam, aber der Abschied hat sich angebahnt.
Wie war das Leben im Olympischen Dorf, unterscheidet es sich sehr vom "normalen" Leben?
Ja auf jeden Fall. Sobald man im Olympischen Dorf angekommen ist, hat man das Gefühl es geschafft zu haben. Die besten Sportler der Welt aus allen verschiedenen Sportarten sind dort unter sich, als Nicht-Athlet kommt man gar nicht erst hinein. Es gibt zwar Tagesakkreditierungen, aber Personen, die eine solche besitzen müssen das Olympische Dorf abends wieder verlassen.
Wie war das Gefühl bei Olympia vor so vielen Menschen zu spielen?
Für mich war das nicht neu. Was mich beeindruckt hat, war das Ausmaß der ganzen Veranstaltung. Die Sportanlagen waren toll, alle entweder neu erbaut oder auf modernste Weise renoviert. Das Turnier selbst war einfach super und zutiefst beeindruckend.
Noch einmal zurück zu deiner Tochter, sie heißt Olympia. Wie kam es dazu?
Meine Freundin und ich hatten das Mal spaßeshalber angedacht. Wir wussten ja nicht wann genau sie das Licht der Welt erblicken würde, sie sollte diesen Namen tragen, wenn sie während der Olympischen Spiele zur Welt kommt. Es ist eine schöne Geschichte, die wir ihr später erzählen können, wenn sie danach fragt und gleichzeitig eine schöne Erinnerung. Außerdem ist der Name sehr klangvoll und in der griechischen Mythologie verankert.
Bist Du bereit für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS oder momentan noch zu sehr mit Deinem Töchterchen beschäftigt?
Ich bin ganz froh, dass ich jetzt noch einige freie Tage habe. Die Emotionen, zuerst die Olympischen Spiele, dann die Geburt meiner Tochter, sollten sich erstmal setzen. Bei der Spielervorstellung am Sonntag (31.8.) bin ich wieder mit dabei. Am Montag geht das Training dann auch für mich los.
Du warst bei Olympia der Zimmergenosse von Konrad Wysocki. Wie war das Zusammenleben mit unserem Neuzugang?
Es war sehr angenehm während der Vorbereitungen und beim Turnier das Zimmer mit Konrad zu teilen. Er ist ein ruhiger Zeitgenosse und geht gerne auf Menschen zu.
Und wie ist das Zusammenspiel mit ihm?
Konrad strahlt seine Unbekümmertheit auch auf dem Spielfeld aus, andererseits verstärkt er das Team der DEUTSCHE BANK SKYLINERS als aggressiver Rebounder und guter Scorer, auch von der 3-Punkte-Linie. Er kommt mit einer gewissen Erwartungshaltung nach Frankfurt und das ist genau das, was unser Team braucht.
Würdest du diesen Sommer als dein persönliches Sommermärchen bezeichnen?
Ja. Meine Emotionen fahren gerade Achterbahn. Ich brauche gewiss noch einige Tage um das Alles zu realisieren. In einiger Zeit werde ich aber bestimmt mit einem Lächeln auf diese glückliche Zeit zurückblicken.
Vielen Dank Pascal, wir sehen uns am Sonntag bei der Saisoneröffnungs-Party in Hattersheim.

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Test gegen Aufsteiger
(Donnerstag, 21. August 2008 von Marc Rybicki)

Am Sonntag, 24. August, um 18:30 Uhr bestreiten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ihr erstes öffentliches Testspiel für die neue Saison vor heimischem Publikum. Gegner im Leistungszentrum "Basketball City" sind die Giants Nördlingen. Eintritt 5,- Euro, Kinder unter 12 Jahren frei.

Der Bundesliga-Neuling aus dem Schwabenland hat mit dem Aufstieg ins Basketball-Oberhaus einen Riesenerfolg gefeiert. Nun will das Team von Trainer Andreas Wagner im Konzert der Großen ein Wörtchen mitreden - und vielleicht dem ein oder anderen etablierten Club ein Bein stellen.

Dafür konnte beinahe der komplette Stamm der letztjährigen Erfolgsmannschaft in Nördlingen gehalten werden. Dazu zählen der reboundstarke Ty Shaw, Power Forward Omari Westley, der kanadische Aufbauspieler Osvaldo Jeanty sowie Carl Mbassa, der smarte Kapitän auf der Guard Position. Der 30-jährige Deutsche ist auch abseits des Feldes ein helles Köpfchen, unterrichtet Sport und Französisch und bastelt an seiner Doktor-Arbeit.

Neu im Team sind Point Guard Danny Gibson und Forward Monta McGhee, die beide aus Cuxhaven wechselten, sowie Shooting Guard Julius Page, der zuletzt in Israel unter Vertrag stand.

In der vergangenen Woche trafen beide Mannschaften in Rotenburg schon einmal aufeinander. Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gewannen deutlich mit 94:62.

Co-Trainer Engin Gencoglu: "In dieser frühen Phase der Saison, haben sich die Team-Charakteristiken noch nicht herausgebildet. Deshalb ist es schwer, die Stärken und Schwächen der Nördlinger Mannschaft zu beurteilen. Auf jeden Fall sind Shaw und Page starke Spieler. Für uns ist das Wichtigste die Defense. Wir wollen den Gegner früh unter Druck setzen, den Ball erobern und über Fast-Breaks zum Erfolg kommen. Im ersten Test gegen Nördlingen hat das gut funktioniert. Im zweiten Viertel haben wir ihnen nur fünf Punkte erlaubt - daran wollen wir anknüpfen."

Wer das Spiel gegen Nördlingen verpasst, bekommt am Montag noch eine Chance, die DEUTSCHE BANK SKYLINERS in Aktion zu sehen. Dann ist um 19 Uhr das Pro A Team von Kaiserslautern zu Gast in "Basketball City".

 

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Mainova ist neuer Premium-Partner
(Freitag, 15. August 2008 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS vergrößern ihren Sponsoren-Pool durch die Mainova AG.

Der Energie-Dienstleister ist neuer Premium-Partner des Clubs und Förderer des DEUTSCHE BANK SKYLINERS Schulprogramms, das

künftig den Namen „Basketball 4 You@school powered by Mainova“ tragen wird.


Präsentiert sich auf den Spielerhosen der DEUTSCHE BANK SKYLINERS - der neue Premium Partner Mainova

Die Mainova wird zukünftig eine der beiden Werbeflächen auf der Trikothose belegen und damit, neben der klassischen Bandenwerbung und Hospitality-Paketen, prominent auf der Spielkleidung der DEUTSCHE BANK SKYLINERS vertreten sein.

Gunnar Wöbke, Gesellschafter & Geschäftsführer der SKYLINERS GmbH: „Wir freuen uns, dass wir mit der Mainova eine starke regionale Marke als Partner gewinnen konnten. Als moderner Energie-Dienstleister mit hoher Sportaffinität passt die Mainova sehr gut zu unserem Profil. Außerdem verbindet uns das gemeinsame Engagement für die Region.

So sind wir durch die Unterstützung der Mainova in der Lage, unser Schulprogramm weiter auszubauen. Insbesondere liegen uns dabei die Schul AGs am Herzen, die derzeit an 13 Schulen laufen und bereits ab September 2008 auf 40 Schulen ausgeweitet werden sollen. Ein solch zeit- und personalintensives Programm zur Förderung des Kinder- und Jugendsports ist nur mit starken Partnern realisierbar. Umso glücklicher sind wir über die Zusammenarbeit mit der Mainova.“

Mainova-Vorstand Dr. Constantin Alsheimer sagte: „Die Mainova ist einer der großen Sponsoren der Sportvereine in Frankfurt und dem Umland. Deshalb ist es nur konsequent, dass wir uns auch bei einem so erfolgreichen und für die Region wichtigen Verein wie den DEUTSCHE BANK SKYLINERS engagieren.“ Dr. Alsheimer ergänzte: „Der Bereich des Kinder- und Jugendsports hat dabei für die Mainova eine besondere Bedeutung. Denn hier werden Werte wie Toleranz und Fair Play gelebt, und zudem findet hier die für Vereine so wichtige Nachwuchsarbeit statt.“

 

 

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DEUTSCHE BANK SKYLINERS erweitern Trainerstab und testen Aufbauspieler
(Freitag, 8. August 2008 von Marc Rybicki)

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS erweitern ihren Trainerstab durch Engin Gencoglu. Der 28-jährige Türke wird Head Coach Murat Didin assistieren, an der Seite von Co-Trainerin Daphne Bouzikou und Co-Trainer Klaus Perwas.

Gencoglu war von 2005 bis 2008 Assistant Coach von Besiktas Istanbul. Zuvor assistierte der am 13. März 1980 in Izmir geborene Trainer beim türkischen Erstligisten Pinar Karsiyaka. Seine Laufbahn begann Engin Gencoglu als Trainer von Jugendmannschaften in der Türkei. 1996 coachte er das Cakabey College Team, 1997 das Jugendteam von Karsiyaka. Als Head Coach war Gencoglu in der dritten türkischen Liga für Denizspor (2001) und in der zweiten Liga für TireGucu (2004) tätig.

Head Coach Murat Didin: "Ich kenne Engin schon seit 15 Jahren. Er hat mir ein Jahr bei Karsiyaka Izmir assistiert und zwei Saisons bei Besiktas Istanbul. Engin ist ein engagierter Arbeiter, der seine Stärken vor allem beim Scouting und bei der Video-Analyse hat."

Engin Gencoglu: "Coach Murat hat mir viel von der guten Organisation der DEUTSCHE BANK SKYLINERS erzählt und ich freue mich, Teil des Teams zu sein. Ich arbeite gerne als Assistenztrainer und schlafe auch in der Halle, wenn es sein muss. Hauptsache, die Mannschaft ist erfolgreich."

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben einen Point Guard zum Try-out. Der 22-jährige Adam Emmenecker kommt frisch vom College. Für die Drake University in Ioawa kam der 1,85 m große Amerikaner in der letzten Saison auf 8,6 Punkte und 6,5 Assists pro Spiel.

Sportdirektor Kamil Novak: "Adam ist ein junger Spieler mit viel Übersicht, der seine Mitspieler gut in Szene setzen kann. Jetzt müssen wir noch sehen, ob er spielerisch auch in unser Konzept passt."

Adam Emmenecker wurde am 3. Dezember 1985 in Saginaw, Michigan, geboren. Nachdem er zwei Saisons eine unscheinbare Rolle im Team der Drake University gespielt hatte, folgte in der Saison 2007/2008 der große Durchbruch.

Als "Pass-First" Point Guard, der eher das Anspiel als den Abschluss sucht, führte Emmenecker die "Bulldogs" zum Titel in der Missouri Valley Conference (MVC). Zwar scheiterte die Drake University im NCAA Tournament in der Verlängerung gegen Western Kentucky, doch für Emmenecker und sein Team, auf das niemand gesetzt hatte, war es trotzdem eine perfekte Saison. "Adam hat unsere Erwartungen weit übetroffen", lobte Drakes Head Coach Keno Davis.

Adam Emmenecker erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den "MVC Player of the Year Award", und überzeugte auch durch gute Noten in seinen Hauptfächern Wirtschaft und Finanzen.

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben einen Point Guard zum Try-out. Der 22-jährige Adam Emmenecker kommt frisch vom College. Für die Drake University in Ioawa kam der 1,85 m große Amerikaner in der letzten Saison auf 8,6 Punkte und 6,5 Assists pro Spiel.

Sportdirektor Kamil Novak: "Adam ist ein junger Spieler mit viel Übersicht, der seine Mitspieler gut in Szene setzen kann. Jetzt müssen wir noch sehen, ob er spielerisch auch in unser Konzept passt."

Adam Emmenecker wurde am 3. Dezember 1985 in Saginaw, Michigan, geboren. Nachdem er zwei Saisons eine unscheinbare Rolle im Team der Drake University gespielt hatte, folgte in der Saison 2007/2008 der große Durchbruch.

Als "Pass-First" Point Guard, der eher das Anspiel als den Abschluss sucht, führte Emmenecker die "Bulldogs" zum Titel in der Missouri Valley Conference (MVC). Zwar scheiterte die Drake University im NCAA Tournament in der Verlängerung gegen Western Kentucky, doch für Emmenecker und sein Team, auf das niemand gesetzt hatte, war es trotzdem eine perfekte Saison. "Adam hat unsere Erwartungen weit übetroffen", lobte Drakes Head Coach Keno Davis.

Adam Emmenecker erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den "MVC Player of the Year Award", und überzeugte auch durch gute Noten in seinen Hauptfächern Wirtschaft und Finanzen.

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Nachwuchsspieler Jonathan Mesghna unterstützt DEUTSCHE BANK SKYLINERS
(Dienstag, 05. August 2008 von Marc Rybicki)

Mit einem Laktat-Test sind die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ins Trainig zur neuen Saison 08/09 gestartet, die am 21. September mit einem Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn beginnt.

Sieben Spieler drehten auf der Aschenbahn der Kronberger Altkönigschule ihre Runden.

Dabei natürlich die Neuzugänge Daniel Russ, Lorenzo Gordon und Keith Simmons. "Anstrengend, aber sinnvoll", kommentierte der 23-jährige US-Guard den ersten Laktat-Test seiner Karriere.

Außerdem waren Dominik Bahiense de Mello, Max Weber, Derrick Allen und Jonathan Mesghna vertreten. Der 18-jährige Forward wird in der kommenden Saison für die DEUTSCHE BANK SKYLINER und den MTV Kronberg mit einer Doppellizenz spielen. Dazu absolviert Mesghna, der bereits in der Vorsaison zu einem ULEB Cup Einsatz für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS kam, bei den Frankfurtern sein freiwilliges soziales Jahr. "Ich werde in der Geschäftsstelle arbeiten und Harald Stein bei den Aufgaben im Schul- und Jugendbereich unterstützen. Ich freue mich auf die neuen Aufgaben", so der 1,96 m große Flügelspieler.

Beim Laktat-Test fehlten neben den Olympioniken Pascal Roller und Konrad Wysocki sowie dem verletzten Kirsten Zöllner auch Jimmy McKinney und Ilian Evtimov, die beide noch in den USA sind. Evtimov schließt derzeit an der North Carolina State University sein Studium in Sport-Management ab.

Das erste Testspiel absolvieren die DEUTSCHE BANK SKYLINERS am 14. August in Rotenburg gegen Nördlingen.

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"Ich habe meine Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft"
Miles Schmidt-Scheuber sprach mit US-Center Daniel Russ
(Freitag, 01. August 2008 von Miles Schmidt-Scheuber)

Daniel, wie froh bist Du, in Frankfurt zu spielen?
Daniel Russ: Natürlich freue ich mich sehr. Ich hätte mir keine bessere Situation vorstellen können. Ich habe mit vielen Spielern über die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gesprochen und alle wussten nur Gutes zu berichten. Das Team spielt auf einem hohen Level und hat große Ambitionen.
Wie war Dein Sommer?
Ich habe viel im Kraftraum gearbeitet, um an Masse zuzulegen. Ich war immer ein Leichtgewicht. Das will ich verändern, aber ich habe noch ein bisschen Arbeit vor mir.
Du hast beim Courtside Camp gespielt. Warst Du überrascht, wie schnell Du danach verpflichtet wurdest?
Ich war mehr überrascht, von wem ich verpflichtet wurde. Ich war froh, dass Frankfurt in mir Potential gesehen hat und ich möchte die Chance nutzen.
Welche Eindrücke konntest Du von der Stadt sammeln?
Meine Familie hat deutsche Wurzeln, das macht die Eingewöhnung vielleicht leichter. Frankfurt hat mir gefallen - es ist alles sehr freundlich und sauber.
Gibt es Spieler im Team, die Du kennst?
Nicht persönlich. Aber von den anderen amerikanischen Spielern im Team habe ich schon während ihrer College-Zeit gehört.
Nach der 2006/2007 Saison in Leeuwarden (Holland) hast Du eine komplette Saison pausiert - warum?
Ich war verletzt. Schon während der Saison in Leeuwarden musste ich mich operieren lassen. Nach der Saison habe ich Reha für mein Knie absolviert, aber ich fühlte mich nicht hundertprozentig fit. Mein Körper brauchte die Pause, um wieder kräftiger zu werden.
Woher stammst Du und wie war Deine Kindheit?
Ich komme aus Louisville, Kentucky. Meine Kindheit war schön, ich spielte Basketball, Baseball und Football. Ich habe eine Schwester, die auch sehr sportlich ist. Basketball habe ich im High School Team gespielt - und bin dann dabei geblieben.
Wer waren Deine Basketball Idole?
Michael Jordan war mein Idol, wie für viele andere Spieler auch. Er verkörperte alles, was einen Basketball-Spieler auszeichnen sollte: ein Teamplayer mit starkem Charakter, extrem athletisch, professionell, fleißig und strebsam. Außerdem gefielen mir Larry Bird, Hakeem Olajuwon und Magic Johnson.
Du bist in Wittenberg zur Schule gegangen. Was war die wichtigste Lektion, die Du dort gelernt hast?
Dass es im Leben mehr gibt als Sport. Nach meiner Karriere möchte ich meinen Abschluss in Kommunikationswissenschaften nutzen, um auch abseits der Sportwelt erfolgreich zu sein. Aber momentan ist Basketball noch mein Leben.
In Deinem letzten Jahr in Wittenberg hast Du im Schnitt 15,3 Punkte, 6,2 Rebounds, 1,8 Assists und 1,8 Blocks erzielt. Was ist Deine schönste Erinnerung an diese Zeit?
Das Final Four der Division III und die Nationale Meisterschaft. Auch wenn wir das Finale verloren haben, werde ich diese Erfahrung nie vergessen.
Für Aris Leeuwarden hast du durchschnittlich 7,9 Punkte und 5,4 Rebounds in 26 Spielen gemacht. Wie war Deine erste Saison in Europa?
Ich habe die Zeit definitiv genossen. Leider war unser Team mit sehr vielen Individualisten besetzt und es war schwer, den erfolgreichen Teambasketball zu spielen, den ich mag.
Warum ist Dein Spitzname “Mr. Upside”?
(lacht). Diesen Namen hat mir die Courtside Agetur gegeben, weil sie viel Potential in mir sehen. Ich konnte mich Jahr für Jahr steigern, habe aber meine Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft.
In Frankfurt wirst Du der Backup-Center sein. Kannst Du mit dieser Rolle leben?
Sicher. Was aber nicht heisst, dass ich nicht jeden Tag hart im Training arbeiten werde.
Du bist 2,07 m groß, kannst aber sprinten wie ein Guard. Werden wir Dich oft beim Fastbreak sehen?
Ja, wenn es geht, möchte ich den Fastbreak laufen und nicht nur von hinten zuschauen. Und je schneller ich am anderen Ende des Feldes bin, umso mehr Scoring-Optionen haben wir.
Wo musst Du Dich verbessern?
Sicher bei den Freiwürfen. Sonst habe ich mit meinem Wurf kein Problem, aber an der Linie war ich nie konstant.
Was vermisst Du in Europa am meisten?
Meine Freunde und meine Familie. Auch bestimmte Speisen und Restaurants, in die ich gerne gehe. Und Golfplätze (lacht). Ich liebe Golf, aber in Europa spiele ich nie.
Was sind Deine Hobbies?
Trainieren, Golf und Videospiele.
Danke für das Gespräch und viel Erfolg in Frankfurt!

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Ken Johnson geht nach Köln
(Freitag, 01. August 2008)

Die Fans von Ken Johnson können sich freuen. Es wird ein Wiedersehen mit dem Shotblock-Riesen geben, denn der 30-Jährige spielt in der kommenden Saison für die Köln 99ers.

Die Kölner sicherten sich die Dienste des 2,10 m großen Centerspielers für zunächst ein Jahr und sehen ihn vor allem unter dem Korb und in der Defensive als Bereicherung für das Kölner Spiel.

„Ken Johnson ist ein begnadeter Shotblocker und Rebounder, der mit seiner Größe, enormer Spannweite und sehr gutem Timing vor allem in der Defensive die Zone kontrollieren kann. Wir erwarten uns von seiner Verpflichtung, dass er unserer Verteidigung mit diesen Fähigkeiten eine neue Dimension gibt“, so Geschäftsführer und Sportdirektor Stephan Baeck zur Verpflichtung.

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Keith Simmons verstärkt die DEUTSCHE BANK SKYLINERS
Laktat-Test am Dienstag schon um 14 Uhr (Freitag, 01.August.2008)

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Head Coach Murat Didin hat einen weiteren Wunschspieler für die Saison 08/09 an den Main geholt.
Guard Keith Simmons unterschrieb für ein Jahr in Frankfurt. Der 23-jährige Amerikaner, der die Positionen 2 und 3 spielen kann,
stand zuletzt beim türkischen Erstligisten Kepez Antalya unter Vertrag, dem Club, von dem auch Neuzugang Lorenzo Gordon zu den
DEUTSCHE BANK SKYLINERS wechselte.

Für Antalya erzielte der 1,96 m große Simmons in 30 Spielen durchschnittlich 16,1 Punkte, 5,7 Rebounds und 2,1 Assists.
Vor seiner ersten Europa-Station in der Türkei spielte Simmons in der NCAA für die Holy Cross Crusaders (Patriot League Conference) und war dort der Team Leader mit 16,0 Punkten, 5,8 Rebounds, 1,9 Assists und 2,3 Steals pro Spiel. 2007 wurde er zum Patriot League Spieler des Jahres gewählt.
Mit einer Dreier-Quote von 45,1 Prozent hält Simmons den Rekord der Patriot League. Simmons wurde am 24. Februar 1985 in
Kingston, New York, als Spross einer Großfamilie geboren (vier Brüder, drei Schwestern) und besitzt einen Abschluss in Soziologie.
Der Vertrag mit Guard Jimmie Hunt wurde aufgelöst.

Head Coach Murat Didin: "Keith ist ein großer Athlet, der das physisches Spiel liebt und sich durch einen starken Siegeswillen auszeichnet.
In der Türkei wurde er ins Best Defense Team der Liga gewählt. Keith hat die Top Scorer der gegnerischen Teams ausgschaltet.
Ich bin sicher, dass er sich in Frankfurt noch weiter steigern und uns sehr helfen wird."
Simmons sowie die übrigen US-Spieler im Kader landen am Freitag in Frankfurt.

Alle Spieler werden in den darauffolgenden Tagen die obligatorischen medizinischen Untersuchungen vor dem Trainingsstart zur neuen Saison durchlaufen,
zu denen auch ein Laktat-Test zählt, der am Dienstag bereits um 14 Uhr (nicht wie angekündigt 15Uhr) auf dem Sportgelände der
Kronberger Altkönigschule stattfindet. Der aktuelle Kader der DEUTSCHE BANK SKYLINERS: Pascal Roller, Keith Simmons,
Dominik Bahiense de Mello, Jimmy McKinney, Max Weber, Konrad Wysocki, Ilian Evtimov, Derrick Allen, Lorenzo Gordon, Daniel Russ, Kirsten Zöllner.

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14 Testspiele für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS
(Montag, 28. Juli 2008 von Marc Rybicki)

DEUTSCHE BANK SKYLINERS Head Coach Murat Didin setzt erneut auf ein starkes Vorbereitungsprogramm und wird sein Team wie schon im vergangenen Jahr mit einer Reihe von Testspielen auf die kommende Saison einstimmen. Insgesamt bestreitet das Team, das am nächsten Dienstag zu einem Laktat-Test erstmals zusammentrifft, 14 Testspiele.

Los geht es am 14. August um 18:30 Uhr in Rotenburg gegen Aufsteiger Nördlingen. Am 24. August ist Nördlingen dann zu Gast im Leistungszentrum der Hessen, Basketball City (18:30 Uhr). Am 25. August steht ebenfalls in Basketball City (19 Uhr) ein Spiel gegen das Pro A Team von Kaiserslautern auf dem Programm. Vom 28. bis 30. August bestreiten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS ein Turnier in Bremen.

„On the road“ geht es weiter am 4. September um 20 Uhr in Strasburg. Vom 5. bis 10. September wartet ein Turnier in Antalya. Am 11. September spielen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS wieder zu Hause in „Basketball City“ gegen das türkische Team Banvit.
Am 13. und 14. September stehen zwei Spiele in Oostende an, bevor es am 15. September zum letzten Test zum belgischen Team Okapi Aalstar geht. Die Spiele in „Basketball City“ werden öffentlich sein. Infos zu Anfangszeiten und Eintrittspreisen folgen.

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Alex King wechselt nach Bonn
(Montag, 28. Juli 2008 von Marc Rybicki)

Nach sechs Jahren in Frankfurt sucht Forward Alex King eine neue Herausforderung und wechselt zu den Telekom Baskets Bonn.
"Es war eine schöne Zeit in Frankfurt. Ich werde die Fans vermissen, die mich immer unterstützt haben seitdem ich als 17-Jähriger zu den DEUTSCHE BANK SKYLINERS kam. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle für die vielen schönen Geschenke, die ich zum Geburtstag oder zu Weihnachten bekommen habe. Die schönen Momente mit den Fans werde ich immer im Herzen tragen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Bonn und auf ein glückliches Wiedersehen in Frankfurt zum Saisonauftakt am 21. September, wenn ich mit Bonn in der Ballsporthalle auflaufe", so Alex King.
Auch Koko Archibong wird in der nächsten Saison nicht für die DEUTSCHE BANK SKYLINERS spielen. Der Forward wechselt zu Prokom Trefl Sopot in die polnische Liga.

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"Ich will Teil eines erfolgreichen Teams sein"
(Freitag, 25. Juli 2008 von Miles Schmidt-Scheuber)

Hi Lorenzo, wie läuft es? Was hast Du im Sommer gemacht?
Ich habe mich fit gehalten und Zeit mit meinen beiden Kindern verbracht, Kelese und Lorenzo.
Wie war Deine Kindheit und wie wichtig war Basketball für Dich?
Es war schwer, im Herzen von St. Louis aufzuwachsen. Basketball hat mir geholfen, mich von allem Ärger fern zu halten.
Wer war Dein Idol?
Michael Jordan.
Du nennst Deine Mutter als einen Deiner Helden. Welche Rolle spielt sie in Deinem Leben?
Eine sehr wichtige Rolle, denn sie glaubt immer an mich. Meine Mutter und ich stehen uns sehr nahe.
Du kommst aus St Louis , genau wie DEUTSCHE BANK SKYLINERS Guard Jimmy McKinney. Hat das eine Rolle gespielt bei der Entscheidung nach Frankfurt zu wechseln?
Jimmy gehört zu meiner Familie. Wir haben zusammen an der Vashon High School gespielt. Ich kenne ihn sehr gut, und das hat schon eine kleine Rolle gespielt.
Hat Jimmy Dir schon von Frankfurt erzählt?
Er sagte mir, es sei sehr schön dort zu spielen. Ich war vor zwei Jahren schon einmal in der Stadt und es hat mir sehr gut gefallen.
Mit der Vashon Highschool habt Ihr drei Meisterschaften gewonnen. Was hat dieses Team ausgezeichnet?
Die Kombination von Inside- und Outside-Spiel.
Wer gewinnt das Duell 1 gegen 1 - Du oder Jimmy?
Ich bin stark am Brett und er ist ein guter Schütze - also geht es unentschieden aus.
Du hast Deine erste Profi-Saison in Schweden bei Gotha gespielt und 21,0 Punkte und 8,6 Rebounds im Schnitt erzielt. Welche Erfahrungen hast Du dort gesammelt?
Es hat Spaß gemacht in Schweden, war aber zu kalt und die Bezahlung war auch nicht so toll. Auf dem Feld habe ich gelernt, dass ich in jeder Liga bestehe kann. Abseits des Feldes wurde mir klar, dass ich nicht mehr so viel Party machen kann wie früher (lacht).
2007-2008 spieltest Du für Kepez Antalya in der Türkei. Dort warst Du der Go-to-Guy mit einem Schnitt von 21,3 Punkten und 8,6 Rebounds. Wie sehr bist Du als Spieler dort gereift?
Sehr. Innerhalb dieses Jahres habe ich viel mehr Spielverständnis und Führungsqualitäten entwickelt.
Was war Dein persönliches Saison-Highlight in der Türkei?
Als ich gegen Efes, ein bekanntes Euroleague Team, 32 Punkte und 15 Rebounds erzielt habe.
Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS werden in der EuroChallenge spielen. Das wird für Dich der erste Auftritt auf europäischer Bühne. Freust Du Dich darauf?
Na sicher. Es ist toll, dass ich mich auch einmal Fans in einem anderen Land präsentieren kann.
Hat Coach Murat Didin schon mit Dir über Deine Rolle im Team gesprochen?
Nein, darüber haben wir noch nicht geredet.
In der letzten Saison war Derrick Allen der Go-to-Guy der DEUTSCHE BANK SKYLINERS. Wäre es für Dich ein Problem, nicht der Leader des Teams zu sein?
Das ist für mich gar kein Problem. Ich möchte nur Teil einer erfolgreichen Mannschaft sein.
Gibt es neben Jimmy McKinney noch weitere Frankfurter Spieler , die Du kennst?
Ich weiß, dass Tate Decker hier mal gespielt hat. Ihn kenne ich, weil er auch aus St. Louis stammt.
Was ist Deine größte Stärke auf dem Feld?
Die Zone zu attackieren.
Du bist 25 Jahre jung. Hast Du noch den Wunsch, einmal in der NBA zu spielen?
Wenn es mit der NBA klappen sollte, wäre es toll. Aber darüber mache mich mir keine Gedanken. Mein Fokus liegt auf Europa.
Welchen Abschluss hast Du auf dem College erworben und was möchtest Du nach Deiner aktiven Karriere machen?
Ich habe ein Diplom in Naturwissenschaft, würde nach meiner Karriere aber gerne als Makler arbeiten und Häuser an- und verkaufen.
Du bist stolzer Vater. Was ist das Schönste im Leben eines Familienvaters ?
Ich bin Single, aber es macht mich stolz, wenn ich sehe, dass meine beiden Kinder auch Basketball spielen wollen. Das zeigt mir, dass die Kids zu mir aufsehen.
Was sind Deine Hobbies?
Kochen und Filme anschauen.
Was war die letzte DVD, die Du gesehen hast?
American Gangster.
Danke für das nette Gespräch Lorenzo. Wir sehen uns in Frankfurt!

Quelle: www.deutsche-bank-skyliners.de
Bilder: www.basketballbilder.de

"Von der Randnotiz zur Schlagzeile"
(Dienstag, 22. Juli 2008 von Marc Rybicki)

Pascal, Du warst gestern mit dem Nationalteam beim Einkleiden für Olympia. Hast Du Deinen Strohhut schon bekommen?
Pascal Roller: Ich weiß nicht, ob ich es schon verraten darf: aber diesmal gab es leider keine Strohhüte (lacht). Aber wir haben einen schönen Mix aus Sport - und Freizeitkleidung bekommen, insgesamt zwei Taschen voll. Sogar Kompressions-Strümpfe für den langen Flug nach Peking sind dabei.
Der große Traum, einmal bei den Olympischen Spielen dabei zu sein, ist wahr geworden. Was ist für Dich das Besondere an der Teilnahme?
Die ganze Atmosphäre muss etwas Besonderes sein. Man lebt im Olympischen Dorf quasi Tür an Tür mit den besten Athleten der Welt - das finde ich sehr spannend.
Worauf freust Du Dich am meisten?
Die Eröffnungsfeier wird sicher schon ein Highlight werden. Außerdem versuche, ich so viele Impressionen wie möglich von den Spielen und den anderen Sportarten zu sammeln.
Wird die Teilnahme der deutschen Nationalmannschaft auch dem Basketball in Deutschland einen Schub geben?
Ich glaube schon. Wie ich gehört habe, ist das Medien-Echo schon während des Qualifikationsturniers von Spiel zu Spiel gestiegen. Basketball entwickelt sich von der Randnotiz zur Schlagzeile.
Du warst vor ein paar Jahren schon einmal privat in China. Wie hat Dir das Land gefallen?
Ich war sehr fasziniert von einer ganz anderen Kultur, deren Tradition viel älter ist als unsere europäische. Dies wieder zu spüren, freut mich sehr.
Wird es Gelegenheit bei Olympia geben, Land und Leute noch einmal zu erkunden?
Unseren genauen Trainings- und Zeitplan kenne ich noch nicht. Von daher weiß ich nicht, wie viel Freizeit uns überhaupt bleibt. Da ich schon in Peking war und die Sehenswürdigkeiten kenne, werde ich mich aber eher darauf konzentrieren, andere Wettkämpfe bei den Spielen zu verfolgen.
Es gibt derzeit viele politische Diskussion um China. Soll sich der Sport Deiner Meinung nach aus diesen Angelegenheiten raushalten?
Jeder Sportler soll sich dazu äußern können, wenn er das Bedürfnis hat. Ich selbst habe eine Meinung dazu, werde mich politisch aber nicht äußern.
Zum Sportlichen: die deutsche Mannschaft hat eine schwere Gruppe erwischt, u.a. mit Griechenland, Spanien und den USA. Wie stehen Eure Chancen?
Ich sehe das Positiv. Wir haben schließlich die Chance, gegen Top-Teams anzutreten (lacht). Die Gruppe ist sehr schwer, keine Frage. Wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen. Unser Ziel ist das Viertelfinale, aber das wird kein leichter Weg.
Bist Du zufrieden mit der eigenen Leistung - wo siehst Du Verbesserungsmöglichkeiten?
Ich bin zufrieden, weil ich konstant gespielt habe. Ich versuche, Verantwortung zu übernehmen und meine Würfe zu nehmen. Hinten raus war es ein Kraftproblem, aber das galt für uns alle. Die Pause zwischen dem Ende der Saison und dem Quali-Turnier war sehr kurz. Da blieb nicht viel Zeit zur Regeneration.
Du warst beim Qualifikationsturnier in Athen zusammen mit Neu-Frankfurter Konrad Wysocki auf einem Zimmer. Wie kommt Ihr miteinander aus? Was ist Konrad für ein Typ?
Wir verstehen uns gut. Konrad ist ein umgänglicher Zeitgenosse. Er hat mich durch seine Unbekümmertheit auf dem Feld beeindruckt. Ich freue mich auf ihn in Frankfurt, er kann uns sehr helfen.
Habt Ihr auch schon über die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gesprochen?
Ein bisschen. Ich habe ihn ein wenig auf die Philosophie von Head Coach Murat Didin vorbereitet (lacht). Konrad ist derzeit auf Wohnungssuche in Frankfurt, dafür habe ich ihm ein paar Tipps gegeben.
Hältst Du Kontakt mit Sportdirektor Kamil Novak oder Head Coach Murat Didin? Bist Du informiert über die aktuellen Transfers?
Mit Murat habe ich SMS ausgetauscht. Kamil Novak und Manager Gunnar Wöbke haben mir auch eine Glückwunsch SMS geschickt. Von den Neuzugängen weiß ich nicht so viel. Lorenzo Gordon kenne ich von Videos, die mir Murat gezeigt hat. Über Daniel Russ weiß ich gar nichts.
Alle Nationalspieler haben wenig Pause im Sommer. Ist das ein konditioneller Nachteil oder auch ein Vorteil, weil man im Wettkampf-Rhythmus bleibt?
Für Olympia ist das gar nicht schlecht, dass die Mannschaft gerade aus einer Wettkampfphase kommt. So sind wir im Rhythmus. Konditionell kommt man gut durch den Sommer. Allerdings brauche ich nach Olympia vor dem Start der Bundesliga-Saison eine Pause von zwei oder drei Wochen. Sonst erhöht sich die Verletzungsgefahr.
Ein weiteres besonderes Ereignis steht für Dich an. Die Geburt Deiner Tochter. Wirst Du dabei sein?
Auf jeden Fall will ich das nicht verpassen. Die Geburt ist für den 26. August berechnet, wir kommen am 25. August aus Peking zurück - das Timing ist also perfekt. Wenn die Tochter so diszipliniert ist wie die Eltern, sollte es gut hinhauen. Wenn nicht, muss ich überlegen, wie ich das hinbekomme.
Dirk Nowitzki hat schon angedeutet, auch nach Olympia weiter im Nationalteam zu spielen. Gilt das auch für Dich?
Wenn ich so jung wäre wie Dirk, dann vielleicht (Nowitzki ist 30, Pascal Roller 32 Jahre alt - Anm.d.Red.). Spaß beiseite: Ich gehe davon aus, dass es der letzte Sommer im Nationalteam für mich ist. Ich will die Zeit künftig für meine Familie und zur Erholung nutzen.
Vielen Dank Pascal und viel Erfolg in Peking!

Quelle: www.deutsche-bank-skyliners.de
Bilder: www.basketballbilder.de